TU BRAUNSCHWEIG

 Forschung

Grundlagenforschung leisten wir zu/r

  • Heterogenität und Mehrsprachigkeit in institutionellen Kontexten
  • Entwicklung, Gestaltung und Aneignung von Schulraum
  • Fragen historischer und aktueller Schulentwicklung
  • Lehrerbildung.

Heterogenität und Mehrsprachigkeit in institutionellen Kontexten

Teilprojekt Mehr-Sprache im Gesamtprojekt TU4Teachers (Förderung durch das BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung)

Das Projekt Mehr-Sprache zielt darauf ab, bei Studierenden aller Lehramtsfächer professionelle Kompetenzen aufzubauen, die Lehrkräfte für den Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern befähigen.

Um den Aufbau dieser Kompetenzen durchgängig über die gesamte Lehreraus- und -fortbildung zu gestalten, werden zunächst fachliche, didaktische und bildungswissenschaftliche Kernkompetenzen und Bedarfe in Kooperation mit Vertreterinnen und Vertretern der zweiten und dritten Phase der Lehreraus- und -fortbildung abgestimmt und ermittelt.

Anhand dieser eruierten Bedarfe werden eine wissensbasierte Blended-Learning-Einheit zu den Themen Sprachbildung und migrationsbedingte Mehrsprachigkeit entwickelt sowie Trainings für Studierende und Lehrkräfte, die an realen Unterrichtssituationen (z.B. im Praktikum, im eigenen Unterricht) erprobt und evaluiert werden.

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Koch, Prof. Dr. Martin Neef, Prof. Dr. Martin Korte
Projektmitarbeiterinnen: Saskia Braun (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft), Dr. Simone Karrie (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Zoologie), Katharina Wedler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Germanistik) Stefanie Zahlten (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft)


UMBRÜCHE GESTALTEN. Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehramtsausbildung in Niedersachsen

Das Projekt „Umbrüche gestalten – Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehrerbildung in Niedersachsen“ setzt auf einen gezielten Ausbau von Sprachförderungskompetenzen bei Lehramtsstudierenden. Lehrkräfte werden künftig im Laufe ihres Studiums dazu befähigt, die für den Bildungserfolg notwendige Sprachenförderung in jedem Unterrichtsfach umzusetzen.

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Koch
Projektmitarbeiterinnen: Saskia Braun (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Germanistik), Stefanie Zahlten (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft), Michaela Hilberg (abgeordnete Lehrkraft und Moderatorin des Sprachbildungszentrums Braunschweig)


Netzwerk für Deutsch als Zweit- und Bildungssprache, Mehrsprachigkeit und Interkulturelle Kompetenz in Niedersachsen (DaZNet)

Das niedersächsische Sprachbildungsnetzwerk DaZNet mit seinen 15 regionalen Zentren für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) / Deutsch als Bildungssprache (DaB), Mehrsprachigkeit und Interkulturelle Kompetenz begleitet Schulen auf dem Weg zur durchgängigen Sprachbildung.

Die Evaluation des Projektes ist angesiedelt am Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Braunschweig. Mittels vier partiell aufeinander bezogener Teilstudien wird der Verlauf der Implementation des Projektes dokumentiert und dessen Effekte auf die schulische Qualitätsentwicklung an den Netzwerkschulen eruiert.

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Koch
Projektmitarbeiterin: Stefanie Zahlten


(Zweit-)Sprachliche Selbstkompetenz fördern? Eine Studie zu sprachstützenden Interaktionsprozessen in der vorschulischen Sprachförderung (Zwischen)

Das Forschungsprojekt, welches vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) gefördert wurde, fokussiert auf die Analyse von Sprachfördereinheiten im Jahr vor der Einschulung in vier niedersächsischen Kindertagesstätten/Grundschulen.

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Koch
Projektmitarbeiter/-innen: Bianca Hofmann, M.A., Dr. Oliver Hormann, Michaela Krüger, M.A.


Sprachförderung für Migrantenkinder im Elementarbereich - Evaluation unterschiedlicher Sprachförderkonzepte in Kindertagesstätten (Förderung durch den Niedersächsischen Forschungsverbund Frühkindliche Bildung und Entwicklung
(abgeschlossenes Projekt)

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, Daten über die Organisation der im Elementarbereich unternommenen Sprachfördermaßnahmen in Niedersachsen zu gewinnen und diese zur Entwicklung der zweitsprachlichen Kompetenzen von Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache in Beziehung zu setzen.

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Koch
Projektmitarbeiter/-innen: Ann-Kathrin Jüttner und Oliver Hormann

Entwicklung, Gestaltung und Aneignung von Schulraum

Untersuchungen zur Entwicklung, Gestaltung und Aneignung pädagogischer Räume finden in verschiedenen Projektzusammenhängen statt:


Schulraum als Heimat. Eine Analyse der räumlichen Bedingungen für eine gelingende Beheimatung von Kindern am Beispiel einer Grundschule.

In dem Dissertationsprojekt wird anhand von Schülerfotografien und fotobasierten Gruppeninterviews untersucht, wie Schüler/-innen ihre Schule wahrnehmen und erleben und in welcher Weise sie selbst aktiv am Prozess des „Heimat-Machens“ beteiligt sind. Die Ergebnisse münden in eine Analyse raumbezogener Parameter, die als Einflussfaktoren für eine gelingende Beheimatung der Kinder in Betracht gezogen werden können.

Bearbeitung: Barbara Zschiesche


Topografie der Gesamtschule
(abgeschlossenes Projekt)

Am Beispiel der Entwicklung von Gesamtschulen widmete sich das Dissertationsprojekt dem Zusammenhang von pädagogischem Konzept und Raum. Untersucht werden Begründungsmuster und Bedeutungszuschreibungen für Raumprogramme sowie der Umgang mit den räumlichen Gegebenheiten in pädagogischen und didaktischen Settings.

Bearbeitung: Dr. Daniel Blömer


GASS - Ganzheitliche Sanierung von Schulen
(abgeschlossenes Projekt)

Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten interdisziplinären Projekts „Ganzheitliche Sanierung von Schulen“ hatte die Abteilung Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik des Instituts für Erziehungswissenschaft den pädagogischen Part der Untersuchung übernommen. Die energetische Sanierung von Schulen in Hamburg, Wolfsburg, Hildesheim und Hannover wurde durch Untersuchungen zum Umgang mit Schulräumen (Befragung und pädagogische Feldstudien) begleitet.

Projektleitung: Prof. M. Norbert Fisch, Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig
Bearbeitung des Teilprojektes Pädagogische Architektur: Barbara Zschiesche, Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz


Integrale Planungsphase zur ganzheitlichen Sanierung des Schulzentrums Langelsheim zur Realisierung des Passivhausstandards
(abgeschlossenes Projekt)

In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt hatte die Abteilung Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik des Instituts für Erziehungswissenschaft im Anschluss an das Projekt GASS die pädagogische Teilstudie  übernommen. Die energetische Sanierung des Schulzentrums in Langelsheim wurde durch Untersuchungen zum Umgang mit Schulräumen (Befragung und pädagogische Feldstudien) begleitet.

Projektleitung: Prof. M. Norbert Fisch, Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig
Bearbeitung des Teilprojektes Pädagogische Architektur: Barbara Zschiesche, Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz

Fragen historischer und aktueller Schulentwicklung

Eltern als Teil von Schule

Im Mittelpunkt des Dissertationsprojekts stehen Fragen nach den elterlichen Vorstellungen vom Verhältnis von Elternhaus und Schule im Vordergrund.

Bearbeitung: Theresa Jahns


Die Weltlichen Schulen im Land Braunschweig 1926-1932

In dem Projekt soll anhand von Quellen die Geschichte der Weltlichen Schulen im Land Braunschweig (1926-1932) unter gesellschaftlichen, politischen und bildungspolitischen Aspekten aufgearbeitet werden. Von besonderem Interesse ist dabei die Auswertung der Schulzeitung "Der Schulfreund", die Einblicke in die Bedeutung der Reformpädagogik für die Schulwirklichkeit in Wolfenbüttel geben soll.

Bearbeitung: Dr. Diethelm Krause-Hotopp


Entwicklung des Schulsports in der Region Braunschweig-Gifhorn
(abgeschlossenes Projekt)

Kern des Projekts, das in Kooperation zwischen der Forschungsstelle für Schulgeschichte und regionale Schulentwicklung und dem Landkreis Gifhorn realisiert wurde, war der Vergleich zwischen dem gesetzlich verordneten Schulsport und der Realität des Sportunterrichts in den Schulen. Die Ergebnisse wurden 2008 in einer Ausstellung im Schulmuseum Steinhorst gezeigt. Sie basierte auf der zeitgleich erschienenen Publikation von Sabine Ahrens: „Halsbrechende Künste?! Zur Geschichte des Schulsports in der Region Braunschweig-Gifhorn“ (Steinhorster Schriften und Materialien zur regionalen Schulgeschichte und Schulentwicklung. Bd. 11). Gifhorn.

 Bearbeitung: Dr. Sabine Ahrens, Dr. Wolfgang Böser, Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz

Lehrerbildung

Teilprojekt Mehr-Sprache im Gesamtprojekt TU4Teachers (Förderung durch das BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung)

Das Projekt Mehr-Sprache zielt darauf ab, bei Studierenden aller Lehramtsfächer professionelle Kompetenzen aufzubauen, die Lehrkräfte für den Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern befähigen.

Um den Aufbau dieser Kompetenzen durchgängig über die gesamte Lehreraus- und -fortbildung zu gestalten, werden zunächst fachliche, didaktische und bildungswissenschaftliche Kernkompetenzen und Bedarfe in Kooperation mit Vertreterinnen und Vertretern der zweiten und dritten Phase der Lehreraus- und -fortbildung abgestimmt und ermittelt.

Anhand dieser eruierten Bedarfe werden eine wissensbasierte Blended-Learning-Einheit zu den Themen Sprachbildung und migrationsbedingte Mehrsprachigkeit entwickelt sowie Trainings für Studierende und Lehrkräfte, die an realen Unterrichtssituationen (z.B. im Praktikum, im eigenen Unterricht) erprobt und evaluiert werden.

Projektleitung: Prof. Dr. Katja Koch, Prof. Dr. Martin Neef, Prof. Dr. Martin Korte
Projektmitarbeiterinnen: Saskia Braun (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft), Dr. Simone Karrie (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Zoologie), Katharina Wedler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Germanistik) Stefanie Zahlten (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft)


Studienverläufe im Bachelorstudiengang

Ziel des Projekts, in dem Studierende der ersten drei Bachelor-Immatrikulationsjahrgänge (WS 2003/04 ff.) interviewt wurden, ist es, empirisch gesichertes Wissen über die Realität von Studienverläufen und die ihr zugrunde liegenden Entscheidungen zu gewinnen.

Bearbeitung: Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz, Barbara Zschiesche

 

Praxisorientierung als globaler Standard in der Lehrerbildung
(abgeschlossenes Projekt)

Im Rahmen der Kooperation mit Erziehungswissenschaftlern japanischer Universitäten widmete sich das Projekt dem Verhältnis von Theorie und Praxis in Lehramtsstudiengängen in Deutschland und Japan. Im Fokus der Untersuchung standen Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Verständnisses sowie der Organisation und Evaluation schulischer Praktika an den beteiligten Universitäten (TU Braunschweig und University of Teacher Education Hyogo).

Beteiligte Institutionen:

TU Braunschweig, Abteilung Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik
Forschungsverbund der Universitäten Hyogo, Naruto, Joetsu und Okayama

Bearbeitung von deutscher Seite: Prof. Dr. Heidemarie Kemnitz, Prof. Dr. i.R. Karl Neumann

Bearbeitung von japanischer Seite: Prof. Dr. Michiru Watanabe (Teamleiter), Prof. Dr. Takanobu Watanabe (beide Hyogo University of Teacher Education)


Abt. Allgemeine Pädagogik

Abt. Weiterbildung und Medien


  last changed 18.05.2017
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