Das automatisierte und autonome Fahren zählt zu den entscheidenden Zukunftstechnologien der Automobilindustrie. Digitale Systeme bilden das technologische Fundament dieser Entwicklung. Die zugrunde liegende Softwarestruktur ist typischerweise aus einer großen Anzahl von Modulen und Bibliotheken aufgebaut. Diese Komponenten können sowohl proprietärer Herkunft sein als auch unter Open-Source-Lizenzen bereitgestellt werden.
Ziel dieser Publikation ist es, die beim Einsatz von OSS als integralen Bestandteil digitaler Systeme einhergehenden juristischen Risiken einer systematischen Analyse zu unterziehen und daraus resultierende Handlungsempfehlungen für einen praxisorientierten Umgang im automobilen Kontext zu entwickeln, die bei der Entwicklung und Markteinführung entsprechender Softwarelösungen zu beachten sind. Der vorliegende Beitrag richtet sich explizit an Personen ohne juristische Ausbildung.
Ausgangsbasis dieser Handreichung bilden dabei die rechtlichen Grundlagen, die bei der Nutzung, Modifikation und Weiterverbreitung von OSS zu beachten sind. Dazu wird zunächst begrifflich eingeführt, um darauf aufbauend die Grundlagen der OSS-Lizenzmodelle zu erläutern.
Die Veröffentlichung kann hier frei zugänglich heruntergeladen werden: leopard.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00079714.