Jonas Hawellek
M.Sc.
Institut für Nachrichtentechnik
Technische Universität Braunschweig
Schleinitzstraße 22 (Raum 212A)
38106 Braunschweig
jonas.hawellek(at)tu-braunschweig.de
+49 (0) 531 391 2472
Fax: +49 (0) 531 391 5192
| Zeit (raum) | Lebenslauf |
|---|---|
| seit 03/2024 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Nachrichtentechnik |
| 2000 | geboren |
| Ausbildung: | |
| 10/2021 - 03/2024 | Masterstudium der Informationssystemtechnik an der Technischen Universität Braunschweig |
| 09/2022 - 02/2023 | Erasmus+ Studienaufenthalt an der Università di Bologna, Italien |
| 09/2018 - 09/2021 | Bachelorstudium der Informationstechnik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim |
| 2018 | Abitur am Gymnasium Hankensbüttel |
Art der studentischen Arbeit: Bachelorarbeit, Masterarbeit
Betreuer: Jonas Hawellek
Abteilung: Informationstheorie und Kommunikationssysteme
Superdichte Codierung ist ein Protokoll, das eine Verschränkungsressource nutzt, die zwischen Sender und Empfänger geteilt ist. Dadurch werden klassische Kommunikationsraten erhöht und es können auch Vorteile bei der Sicherheit entstehen.
Wir wollen analysieren, wie sich verschiedene Codierungsstrategien verhalten, wenn Der Übertragungskanal Rauschen aufweist und auch wenn die geteilte Verschränkungsressource nicht perfekt ist.
Der aktuelle Stand der Forschung hat gezeigt, dass es für unterschiedliche Kanäle sehr unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich der optimalen Ausnutzung von Verschränkung und den resulterenden Kommunikationsraten gibt.
Die Konkreten Annahmen für eine solche Analyse können individuell auf Anfrage festgelegt werden. Es ist möglich, dieses Thema praktisch orientiert (mehr Programmierung) oder theoretisch zu bearbeiten.
Art der studentischen Arbeit: Bachelorarbeit, Masterarbeit
Betreuer: Jonas Hawellek
Abteilung: Informationstheorie und Kommunikationssysteme
Studierende, die dieses Thema wählen, werden durch das Verständnis und die Erkundung des folgenden Themas geleitet: Im Kontext der Quanteninformation und -berechnung stellte der 1994 von Peter Shor entwickelte Shor-Algorithmus eine Bedrohung für bestehende Kryptosysteme dar, die beispielsweise auf der vermuteten Schwierigkeit des Faktorisierens großer Zahlen basieren. Während die Existenz von Quantencomputern, die die oben genannte Bedrohung (häufig als „Quantum Threat“ bezeichnet) realisieren können, typischerweise nicht in den nächsten Jahren erwartet wird, können potenzielle Cyberangriffe wie das sogenannte „Harvest now, decrypt later“ private Daten, die heute ausgetauscht werden, gefährden, solange die Quantenbedrohung irgendwann in der Zukunft realisiert wird.
Art der studentischen Arbeit: Masterarbeit
Betreuer: Jonas Hawellek
Abteilung: Informationstheorie und Kommunikationssysteme
Quantenverschränkung hat sich als wertvolle Ressource in Kommunikationsnetzen herausgestellt. Selbst im klassischen Interferenzkanal mit zwei Sendern und zwei Empfängern lassen sich die erreichbaren Raten durch Shared Entanglement zwischen den Sendern deutlich steigern. Die resultierende Ratenregion wird jedoch mit Hilfsvariablen beschrieben, deren Kardinalitäten unbeschränkt sind.
Ziel dieser Arbeit ist es, Techniken zur Beschränkung solcher Hilfsvariablen im Zusammenhang mit Verschränkung zu untersuchen und diese Techniken auf den Interferenzkanal anzuwenden, um die Kardinalitätsgrenzen herzuleiten.