Wie erleben Jugendliche gesellschaftliche Krisen, soziale Ungleichheit und Zukunftsunsicherheit? Im Lehr-Forschungsseminar „Ungleiche Jugend(-en) im Zeichen gesellschaftlicher Polykrisen“ setzen sich Studierende mit unterschiedlichen jugendlichen Lebenswelten auseinander und führen eigene empirische Forschungsprojekte durch. Im Mittelpunkt stehen insbesondere marginalisierte und prekäre Lebenslagen sowie Fragen sozialer Sichtbarkeit und Teilhabe.
Die Ergebnisse der studentischen Forschung sollen über eine Podcastreihe und mögliche öffentliche Diskussionsformate einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Projekt verbindet forschendes Lernen, wissenschaftliches Arbeiten und Wissenschaftskommunikation und soll langfristig im Lehrangebot des Instituts verankert werden.
Das Vorhaben wird im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Zukunft lehren!“ des Green Office der Technischen Universität Braunschweig unterstützt. Interessierte Studierende können sich für weitere Informationen oder eine Teilnahme am Seminar gerne an Dr. Kai Schade wenden.
Wie gelingt es, die eigene Forschung verständlich und überzeugend zu vermitteln? Diese Frage steht im Zentrum des Trainingsprogramms „Explaining Science Training Programmes (ExTra_Pro)”, das im Rahmen des Exzellenzclusters „QuantumFrontiers (QF2)“ der TU Braunschweig für Promovierende und Postdocs angeboten wird.
Das Programm unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, komplexe wissenschaftliche Inhalte adressatengerecht zu erklären und zu kommunizieren: Sei es im Bewerbungsgespräch, im Austausch mit Industriepartner oder gegenüber einem fachfremden Publikum.
Entwickelt wird das Trainingsprogramm von der Abteilung Außerschulische Bildungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der TU Braunschweig unter der Leitung von Prof. Dr. Stefanie Hartz, gemeinsam mit Dr. Kirsten Aust und Dasmina Nageswaran.
Weiterführende Informationen:
www.quantumfrontiers.de/en/explaining-science
www.tu-braunschweig.de/abf/forschung
Das Tagungsprogramm zur diesjährigen gemeinsamen Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung & der Kommission Psychoanalytische Pädagogik „Zusammen|Halt|en. Erziehungswissenschaftliche Verhältnisbestimmungen“, die vom 09. bis 11. September an der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), am Campus Landau stattfindet steht unter diesem Link <https://ezw.rptu.de/fileadmin/fachbereich_ezw/dokumente/Dokumente_Veranstaltungen/QBBF_Jahrestagung_2026Programm_22062026.pdf> zum Download zur Verfügung.
Zur Jahrestagung können Sie sich unter dem folgenden Link anmelden: https://shop.procampus.de/de/produkt-kategorie/dgfe-2026/
Der Arbeitskreis Empirische Bildungsforschung mit Schwerpunkt außerschulische Bildung der Abteilung Außerschulische Bildungsforschung, namentlich Prof. Dr. Merle Hinrichsen, PD Dr. André Epp und Dr. Kai Schade, gestaltet die Konzeption und Organisation der Tagung aktiv mit.
Für weiterführende Informationen zur Jahrestagung, Hotelbuchungen etc. informieren Sie sich bitte über folgende Homepage: https://ezw.rptu.de/aktuelles/kommissionstagung-2026
Wie lassen sich biografische Arbeit und Resonanztheorie miteinander verbinden? Dieser Frage widmet sich André Epp in seinem aktuellen Beitrag „Resonanztheoretische Fundierung biografischer Arbeit. Biografien in Resonanz“, der im Handbuch Sozialwissenschaftliche Resonanzforschung erschienen ist.
Der Beitrag arbeitet zentrale Gemeinsamkeiten zwischen biografischer Arbeit und resonanztheoretischen Überlegungen heraus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen ihre Lebensgeschichte mit gesellschaftlichen Zusammenhängen in Beziehung setzen und sich dabei Welt aneignen. Biografische Arbeit wird dabei als ein Prozess verstanden, in dem Individuen ihr eigenes Gewordensein reflektieren und neue Perspektiven auf sich selbst und ihre Umwelt entwickeln können.
Neben der systematischen Analyse gemeinsamer theoretischer Anschlüsse entwickelt der Beitrag erste Überlegungen zu einer resonanztheoretischen Ausdifferenzierung biografischer Arbeit und eröffnet damit neue Perspektiven für erziehungswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Forschung.
Epp, A. (2026). Resonanztheoretische Fundierung biografischer Arbeit. Biografien in Resonanz. In D. J. Wetzel, L. Kallenbach, J. Beljan & J. Wienberg (Hrsg.), Handbuch Sozialwissenschaftliche Resonanzforschung. Wiesbaden: Springer Nature. doi.org/10.1007/978-3-658-46706-7_14-1
Die Jahrestagung 2026 der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung wird als gemeinsame Tagung mit der Kommission Psychoanalytische Pädagogik vom 09. bis 11. September 2026 an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), Campus Landau stattfinden. Der Arbeitskreis Empirische Bildungsforschung mit Schwerpunkt außerschulische Bildung der Abteilung Außerschulische Bildungsforschung, namentlich Prof. Dr. Merle Hinrichsen, PD Dr. André Epp und Dr. Kai Schade, gestaltet die Konzeption und Organisation der Tagung aktiv mit.
Für weiterführende Informationen zur Jahrestagung, Hotelbuchungen etc. informieren Sie sich bitte über folgende Homepage: https://ezw.rptu.de/aktuelles/kommissionstagung-2026
Das Institut für Erziehungswissenschaft hat als Teilprojekte der TU Braunschweig im Projektverbund LeadCom mit weiteren Standorten eine Open-Access Fortbildung zur digitalisierungsbezogenen Schulentwicklung mit dem Titel „Gestaltung von und Strategien für digitalisierungsbezogene Schulentwicklung“ erstellt. Diese Fortbildung ist unter Kurs: Gestaltung von und Strategien für digitalisierungsbezogene Schulentwicklung | LeadCom Fortbildungen verfügbar.
Das übergeordnete Ziel des Projektverbunds und der Fortbildungen ist es, Schulen dabei zu unterstützen, digitale Kommunikation, Kooperation und Führung weiterzuentwickeln. Dabei sind insgesamt drei Module mit verschiedenen Schwerpunkten entstanden:
Alle Qualifizierungskonzepte des Kompetenzverbund lernen:digital finden Sie unter: Qualifizierungskonzepte - Kompetenzverbund lernen:digital.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an leadcom(at)tu-braunschweig.de oder an die Projektmitarbeitenden (Prof. Dr. Julia Gerick, Daniel Fehrentz oder Tobias Gottschalk).
Das Institut für Erziehungswissenschaft ist stolz und gratuliert sehr herzlich!
Zur Pressemitteilung der TU Braunschweig: https://magazin.tu-braunschweig.de/pi-post/bundesverdienstkreuz-fuer-professorin-ulrike-pilarczyk/
Wir sind auf dem Hochschulinformationstag am 20. September 2023 vertreten!
Die Fachvorstellung Erziehungswissenschaft findet von 12:30 bis 13 Uhr in Raum SN 20.2 statt.
Hier geht es zum Programm: https://www.tu-braunschweig.de/zsb/studieninteressierte/hit
Nähere Informationen zum Studiengang Erziehungswissenschaft:
https://www.tu-braunschweig.de/studienangebot/erziehungswissenschaft-bachelor
Welche Zukunft kann angesichts von Technikfolgen und Klimawandel entworfen werden? Und für welche Zukunftsentwürfe lohnt es sich zu streiten? Wie sind Jugendliche an der Gestaltung von Zukunft beteiligt? Diese und andere Fragen werden auf einer Podiumsdiskussion zum Gegenstand gemacht. Wie Jugendliche ihre Zukunftsvorstellungen in die gesellschaftlichen und politischen Diskurse einbringen und wie ihre Vorstellungen und Interessen in der Öffentlichkeit und Politik Anerkennung finden wird dabei im Zentrum stehen. Zur Frage wird damit auch gemacht, welche pädagogischen und bildungspolitischen Konsequenzen für die Politik der Zukunft unter Berücksichtigung der Jugendlichen in die gesellschaftlichen Debatten Eingang finden müssen. Gemeinsam mit jungen Menschen werden Expert:innen aus Wissenschaft und Politik diese Fragen diskutieren.
Auf dem Podium sind: Daniela Kallinich (Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung), Linda Kastrup (Fridays for Future), Prof.in Dr.in Tatjana Schneider (Vizepräsidentin für Internationales und regionale Verankerung, TU Braunschweig) sowie Annette Schütze (langjährige Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der SPD).
Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns!
Wann: 02.05.2023 um 18.30 Uhr
Wo: Architekturpavillon der TU Braunschweig (Pockelsstraße 4)
Veranstalterinnen: Prof.in Dr.in Kerstin Jergus und Dr.in Caroline Gröschner, Institut für Erziehungswissenschaft, TU Braunschweig
Die Ringvorlesung widmet sich der Frage nach dem Verhältnis von Zukunft, Politik und Pädagogik. Mit besonderem Fokus auf Technikfolgen und Klimawandel werden verschiedene Perspektiven diskutiert, die aktuelle Zugänge der Zukunfts-, Jugend- und Protestforschung, der Bildungstheorie sowie der politischen Bildung vorstellen werden. Dazu konnten bundesweit ausgewiesene (Erziehungs-)Wissenschaftler*innen und für die abschließende Podiumsdiskussion auch Vertreter*innen der Fridays-for-Future-Bewegung, der Landeszentrale für politische Bildung sowie aus der kommunalen Politik gewonnen werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und willkommen! Zutrittsinformationen erhalten Sie unter jana.federau(at)tu-braunschweig.de
Veranstalterinnen: Prof. Dr. Kerstin Jergus & Dr. Caroline Gröschner, Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft, TU Braunschweig
Am Institut für Erziehungswissenschaften, Abteilung Weiterbildung und Medien ist zum Sommersemester 2022 eine Stelle als Studentische Hilfskraft (m/w/d) zu besetzen.
Die Aufgaben umfassen die Unterstützung der Institutsmitarbeiter in Lehre und Forschung sowie bei ihren Forschungsarbeiten und Drittmittelprojekten, die Betreuung von Gastdozenten und die Unterstützung bei Tagungen.
Die Stelle ist nicht für einen kurzfristigen Zeitraum gedacht.
Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 20 Stunden im Monat, ebenso werden die Arbeitszeiten flexibel und nach Bedarf geplant.
Weitere Informationen finden Sie in folgender PDF : Stellenausschreibung
„Die Präsentation der Informationsveranstaltung für Studierende des 1-Fach-BA EZW und des 2-Fächer-BA mit EZW als Erst- oder Zweitfach zum Thema neue Bes. Prüfungsordnung vom 05.07.21 um 09.45 Uhr finden Sie nun hier zum Download. Achtung: Neue Folie 25!“
Das Institut für Erziehungswissenschaft trauert um
Prof. Dr. Andreas von Prondczynsky
der am 13. Oktober 2020 im Alter von 70 Jahren verstorben ist.
Nach dem Studium des Lehramts für die Sekundarstufe (Geschichtswissenschaft und Germanistik) sowie dem Studium der Erziehungswissenschaft, der Promotion („Gesellschaftliche Arbeit und Identität. Ein Beitrag zur Berufsbildungsforschung“, 1980) und Habilitation („Pädagogik und Poiesis. Eine verdrängte Dimension des Theorie-Praxis-Verhältnisses“, 1993), jeweils an der Universität Frankfurt/M., Tätigkeiten am Hessischen Institut für Bildungsplanung in Wiesbaden, als wissenschaftlicher Assistent und Verwalter von Professuren hatte Andreas von Prondczynsky zunächst eine Professur für Allgemeine Pädagogik an der Universität Flensburg inne, ehe er von 2007 bis zu seinem aus gesundheitlichen Gründen vorzeitigen Ruhestand 2016 an der TU Braunschweig als Professor für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Systematische und Historische Erziehungswissenschaft wirkte.
Andreas von Prondczynsky hat sich in historischer wie systematischer Perspektive in einem breiten Spektrum mit Grundfragen der Erziehungswissenschaft beschäftigt, das von Fragen jugendlicher Identität über die Kreativität des Kindes und die Grenzen der Erziehung bis zur Ausgestaltung der Lehrerbildung und zum Theorie-Praxis-Verhältnis reicht. Er hat zur Kriegspädagogik (1914-1918) geforscht, sich mit der Analyse von deutschen, österreichischen und schweizerischen Schulprogrammen befasst und z.B. darüber reflektiert, ob es eine Gymnasialpädagogik gibt. In seinen Arbeiten zur Wissenschaftsgeschichte des Fachs Erziehungswissenschaft hat er die Ausprägung lokaler Wissenschaftskulturen an Universitäten untersucht und schließlich die Forschung über den Pädagogen Friedrich Paulsen vorangetrieben. Und nicht zuletzt war Andreas von Prondczynsky nicht nur ein leidenschaftlicher Leser, sondern hat das Thema Lesen (als Metapher der Weltaneignung oder im Sinne der Lesbarkeit von Welt) auch erziehungswissenschaftlich bearbeitet.
In der Universität wirkte er so engagiert wie streitbar in den Gremien der Selbstverwaltung mit, unter anderem als geschäftsführender Leiter des Instituts für Erziehungswissenschaft und als Studiendekan der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften.
Wir nehmen Abschied von einem geschätzten Kollegen und Wissenschaftler, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.
Für das Institut für Erziehungswissenschaft
im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Prof. Dr. Kerstin Jergus
Für die Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften
im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Prof. Dr. Barbara Thies
Die Präsidentin
Prof. Dr. Katja Koch
m.d.W.d.G.b.
Magazin-Interview mit Prof. Graube und Prof. Hänsch zum Netzwerk Schule-Uni
Siehe unter: https://www.tu-braunschweig.de/wbm/bibliothek
Die Abschlussveranstaltung des PM1 fand am 29.01.2020 im Haus der Wissenschaft statt. Die studentischen Projektgruppen präsentierten die Ergebnisse ihrer einjährigen Projektarbeiten vor Gästen, Projektpartnern und Studierenden.
Anschließend stellten Projektpartner aus Bildungsorganisationen und Unternehmen der Region in einer Projektbörse neue Projektideen für den nächsten PM1-Durchgang vor. Frau Prof. Vanier, Frau Prof. Graube und Frau Dr. Krause führten durch das Programm.
Der 3. MINT-Fachtag für Lehrkräfte an der TU Braunschweig ist ein universitäres Angebot, das der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Fortbildung von Lehrkräften dient und den Dialog zwischen Schulen und Universität unterstützt.
In Halle 13 stellte die TU Braunschweig ein Digitales Klassenzimmer vor. Frau Isabell Glawe (Physikdidaktik) und Frau Gabriele Graube (WBM) waren auf dem Stand vertreten.
Nutzen Sie unser Self-Assessment und nehmen Sie den Studiengang 1-Fach-Bachelor Erziehungswissenschaft unter die Lupe: Fit4TU ist ein computergestützter Fragebogen zur Selbsteinschätzung der eigenen Erwartungen, Kenntnisse und Fähigkeiten für das Studium. Darüber hinaus erlangen Sie Einblicke in Erfahrungen von Studierenden und finden viele nützliche Tipps, Informationen und Links rund um das Studium der Erziehungswissenschaft!
Sprachenförderung in jeder Unterrichtsstunde, durch jede Lehrkraft - Initiative zur Lehramtsausbildung wird in Niedersachsen mit 2,7 Millionen Euro gefördert.
Das Institut für Erziehungswissenschaft der TU Braunschweig erhält 130.000 Euro. Niedersachsen setzt neue Maßstäbe in der Lehramtsausbildung: Angehende Lehrkräfte werden künftig dazu befähigt, die für den Bildungserfolg so notwendige Sprachenförderung in jedem Unterrichtsfach umzusetzen. Das Projekt "Umbrüche gestalten - Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehrerbildung in Niedersachsen" setzt auf einen gezielten Ausbau von Sprachförderungskompetenzen. Mit rund 2,7 Millionen Euro wird es ab dem kommendem Jahr vom Niedersächsischen Kultusministerium, dem Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und neun niedersächsischen Hochschulen gefördert. Das Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Braunschweig ist in diesem Projekt für den Bereich Grund- Haupt- und Realschule zuständig. Ziel ist es, dass die Studierenden bereits im Laufe ihres Studiums in die Lage versetzt werden in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld Schule kompetent auf die Zukunftsherausforderung Sprachenförderung und Deutsch als Zweitsprache zu reagieren.