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Logo Institut für Didaktik der Mathematik und Elementarmathematik der TU Braunschweig

Nachhaltig denken – mathematisch handeln

Logo der Länderinitiative Nachhaltig Denken Mathematisch Handeln

Aufgaben zur Bildung für nachhaltige Entwicklung - Bundeslandübergreifende Initiative

Mathematik wirkt leider noch immer auf viele Schüler:innen als abstrakt und lebensfern. Doch globale Herausforderungen, wie der Klimawandel, Ressourcenknappheit oder wachsende Ungleichheit sind ohne mathematische Grundlagen kaum zu erfassen.
Den Mathematikunterricht mit globalen Zukunftsfragen zu verbinden und curricular verankerte Implementationsmöglichkeiten in den regulären Unterricht der Sekundarstufe I und II zu schaffen, ist das Ziel einer Kooperation von Mathematikdidaktiker:innen der Technischen Universität Braunschweig und der Universität Würzburg.
Mathematikaufgaben mit konkretem Bezug zu realen Schlüsselproblemen der Gesellschaft von morgen spielen dabei eine zentrale Rolle. Neben der Erstellung und nachhaltigen Bereitstellung einer inhaltlich und thematisch breit gefächerten Auswahl an guten Mathematikaufgaben für die Sekundarstufe I und II werden Lehrkräfte zudem im Rahmen von Fortbildung im Einsatz dieser geschult.


Schnellzugriff

Praxis

Lernumgebungen

Fortbildung von Lehrpersonen

BNE im Mathematikunterricht in Deutschland

Bundeslandübergreifende Initiative

Das Projekt

Forschung und Publikationen

Das Team


Ziel der bundeslandübergreifenden Länderinitiative

  • ist die Erstellung und Evaluation von Lernumgebungen für die Sekundarstufe I und II inklusive einer aufgabenspezifischen Rahmung aus didaktisch und organisatorisch unterstützendem Begleitmaterial für Lehrkräfte, sowie
  • die Konzeption und Durchführung von Fortbildungen für Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II als Schulung zum Einsatz und dem Aufzeigen der zugrunde liegenden Konzepte.

Die Lernumgebungen werden darüber hinaus im Rahmen einer Begleitforschung empirisch auf ihre Wirksamkeit überprüft und allen Interessierten dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Hintergrundinformationen

Eine Detailliertere Beschreibung der Hintergründe finden Sie auf der Seite

Detaillierte Hintergrundinformationen


Globale Ereignisse, Krisen und Entwicklungen stellen die Gesellschaft vor zahlreiche neue und bekannte Herausforderungen. Hieraus resultiert eine Notwendigkeit, vor allem im Bildungskontext, Probleme konkret zu adressieren und Bürger:innen  zu befähigen Herausforderungen zu erkennen, zu bewerten und dementsprechende Handlungsoptionen abzuleiten.

Zur Adressierung zentraler Schlüsselprobleme unserer Gesellschaft haben die Vereinigten Nationen in der Agenda 2030 17 Nachhaltigkeitsziele (SDG – Sustainable Development Goals) formuliert, die eine Spanne von ökologischen (z.B. Klimaschutz), ökonomischen (z.B. Armut) und auch sozialen Problemfeldern (z.B. Geschlechtergleichheit) abdecken.

Die Orientierungsrahmen globale Entwicklung für die Sekundarstufe I und II greifen die 17 Nachhaltigkeitsziele auf und formulieren, unter Berücksichtigung der zentralen Tätigkeiten Erkennen, Bewerten und Handeln, für die Unterrichtsfächer Teilkompetenzen, die im jeweiligen Fachunterricht adressiert werden können, um zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beizutragen.

Der Mathematik kommt im Rahmen der BNE eine zentrale Bedeutung zu. Kontexte und Problemfelder werden häufig auf Grundlage von mathematischen Modellen erschlossen, die grundlegend für Entscheidungsprozesse, Meinungsbildungen und resultierende Handlungen sind. Anknüpfpunkte für wesentliche mathematische Inhalte und Konzepte können von Schüler:innen in einer Vielzahl an Kontexten erkannt werden und ermöglichen so sinnstiftende Lernanlässe curricular verankerter mathematischer Kompetenzen. Mathematische Tätigkeiten ermöglichen jedoch nicht nur das strukturierte Erkennen von Zusammenhängen, sondern fungieren bei einer reflektierten Anwendung ebenfalls als Grundlage für Bewertungs- und Entscheidungsprozesse.

Projektablauf

Eine Detailliertere Beschreibung des Projekts finden Sie auf der Seite

Detaillierte Projektbeschreibung & Prozessübersicht


 

  1. [2026] Didaktisch fundierte Materialien für den Mathematik-Unterricht werden entwickelt, die BNE-relevante Inhalte in mathematischen Kontexten aufgreifen. Diese Aufgaben fördern nicht nur mathematische Kompetenzen, sondern sensibilisieren gleichzeitig für globale Schlüsselprobleme wie Ressourcenverteilung, Klimadateninterpretation oder soziale Ungleichheiten.
  2. [2027] Angehende Lehrkräfte (Studierende) werden gestärkt, indem sie sowohl inhaltlich als auch methodisch befähigt werden, die entwickelten Materialien anzuwenden, weiterzuentwickeln und zu distribuieren. Dadurch wird eine nachhaltige Verankerung auf systemischer Ebene gefördert.
  3. [2028] Praktizierende Lehrkräfte werden gezielt weiterqualifiziert, um BNE-Inhalte kompetent in den Mathematikunterricht zu integrieren. Diese Qualifizierung erfolgt unter Berücksichtigung der länderspezifischen Curricula sowie bildungspolitischer Rahmenbedingungen.

Gute Aufgaben für einen BNE-orientierten Mathematikunterricht

Um das Potential der Mathematik zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung umfassend auszuschöpfen sind gut durchdachte und geeignete Aufgaben von besonderer Bedeutung.
Die im Projekt entwickelten Aufgaben greifen eine Vielfalt an ökologischen, ökonomischen und sozialen Kontexten auf und ermöglichen das Anbahnen einer breiten Spanne curricular verankerter mathematischer-, sowie gleichzeitig zentraler BNE-Kompetenzen. Stetiger Anspruch ist zudem die zeitlich realistische Umsetzbarkeit der Aufgaben im Regelunterricht.
Alle Aufgaben werden durch Handreichungen für Lehrkräfte ergänzt, die einen angemessen umfassenden Überblick über den zugrundeliegenden Kontext bieten, die Durchführung organisatorisch unterstützen, die Aufgabe didaktisch einordnen, sowie Musterlösungen und typische Schüler:innen Lösungen enthalten.

Lernumgebungen Sekundarstufe I

Die Lernumgebungen der Sekundarstufe I greifen lebensnahe und für Schüler:innen greifbare Zukunftsfragen auf, die an ihren Alltag anknüpfen. Mathematische Inhalte werden dabei mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Themen verbunden, sodass Mathematik als sinnvoll und relevant erlebt werden kann. Im Mittelpunkt stehen verständliche Zugänge zu globalen Herausforderungen sowie die Förderung grundlegender Kompetenzen des Erkennens, Bewertens und Handelns im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).


Lernumgebung S1.A: [TBA] Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing

Lernumgebung S1.B: [TBA] Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing

Lernumgebung S1.C: [TBA] Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing

 

Lernumgebungen Sekundarstufe II

Die Lernumgebungen der Sekundarstufe II fokussieren stärker auf die Analyse komplexer globaler Zusammenhänge und die Vielschichtigkeit gesellschaftlicher Herausforderungen. Mithilfe mathematischer Modelle und Daten lernen Schüler:innen, unterschiedliche Einflussfaktoren zu bewerten und fundierte Handlungsoptionen abzuleiten. Dabei werden anspruchsvolle mathematische Kompetenzen mit reflektierten Entscheidungs- und Bewertungsprozessen im Kontext nachhaltiger Entwicklung verknüpft.


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Lernumgebung S2.C: [TBA] Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing


Fortbildungen für Lehrkräfte: Einsatz der Aufgabenkonzepte im Unterricht

Neben der Entwicklung von geeigneten Aufgaben hat auch die Begleitung von Lehrkräften durch eine Schulung zur Durchführung und der Vermittlung der zugrundeliegenden fachdidaktischen Konzepte einen Einfluss auf die Realisierungsmöglichkeiten im Unterricht. Der Austausch zwischen Lehrkräften über gemachte Erfahrungen während des Einsatzes der Aufgaben, sowie die Einordnung der Erfahrungen in die empirische Begleitforschung verdeutlicht darüber hinaus die Effekte der Aufgaben.

Bestandteil der Fortbildungen

Die Fortbildungen unterstützen Lehrkräfte dabei, die entwickelten Aufgaben sicher und praxisnah im Unterricht einzusetzen. Neben organisatorischen und methodisch-didaktischen Hinweisen vermitteln sie die zugrunde liegenden Konzepte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Mathematikunterricht. Darüber hinaus fördern sie den Austausch über Erfahrungen aus der Unterrichtspraxis und binden Erkenntnisse der empirischen Begleitforschung ein.

Weitere Informationen

Anmeldung an den Fortbildungen

Die Fortbildungen werden von den Standorten der Universität Würzburg und Technische Universität Braunschweig jeweils separat angeboten.

Anmeldung, Organisation und Durchführung erfolgen daher getrennt nach Standort über die jeweiligen Koordinationen für Lehräftefortbildungen der Regionen.

Würzburg: Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP)
Braunschweig: Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung Braunschweig (KLBS)

Zur Anmeldung


Forschung und Publikationen

Die Länderinitiative wird im Rahmen von empirischer Begleitforschung wissenschaftlich evaluiert.
Neben Ergebnissen der Begleitforschung sollen auch Einblicke in die Arbeit veröffentlicht werden.

Beitrag im Magazin der TU Braunschweig:

"Mathematikunterricht mit globaler Perspektive
  Bundesländerübergreifende Initiative will Bewusstsein für Zukunftsfragen stärken"

 


Förderung der Initiative

Gefördert durch Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit

Die bundesländerübergreifende Initiative „Nachhaltig denken – mathematisch handeln: Aufgaben zur Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der „Engagement global gGmbH“ mit rund 267.000 Euro für drei Jahre von 2026 bis 2028 gefördert.

Website Engagement global gGmbH

 


Kontakt und Team

Team der gemeinsamen Länderinitiative der DMUW und des IDME

Das Projektteam besteht aus einer Kooperation Mathematikdidaktiker:innen der Technischen Universität Braunschweig und der Julius Maximilians Universität Würzburg. 

Die bundeslandübergreifende Initiative wird durch Prof. Dr. Katrin Vorhölter (1.v.l.) und Prof. Dr. Hans-Stefan Siller (1.v.r.) geleitet.

Mitarbeitende im Projekt sind (v.l.n.r.) Tobias Preißer, Nina Unshelm & Till Burchert. 

Kontaktmöglichkeiten

Organisatorisches:

laenderinitiative(at)dmuw.de


Projektleitung:

Prof. Dr. Katrin Vorhölter
katrin.vorhoelter(at)tu-braunschweig.de

Prof. Dr. Hans-Stefan Siller
hans-stefan.siller(at)uni-wuerzburg.de

 


Logos der TUBS und JMUW sowie IDME und DMUW
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