TU BRAUNSCHWEIG

Forschung: Gender, Technik und Mobilität

Grundlage des Forschungsprofils der Arbeitsgruppe ist ein breites Verständnis von Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften. Dieses reicht von

  • Geschlechteraspekten in den fachlichen Inhalten und Produkten über

  • die Vergeschlechtlichung von Mobilitätsmustern, technischen Fachkulturen und des öffentlichen Bildes und

  • Untersuchungen zur ungleichen Partizipation verschiedener sozialer Gruppen in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen und Berufen bis hin zu 

  • partizipativer Technikgestaltung/Co-Design.

Der Schwerpunkt liegt auf den

Gender Studies für die ingenieurwissenschaftliche Forschung & Entwicklung

In diesem Bereich werden

  • Vorannahmen und (Welt-)Bilder von Ingenieur_innen,

  • Mensch-Maschine-Interaktionen und Nutzer_innen,

  • technische Produkte und ihre Produktionsprozesse und -methoden

aus Geschlechterforschungsperspektiven analysiert. Diese Untersuchungen zeigen häufig, dass es zu problematischen Vergeschlechtlichungen kommt. Ziel ist es, Vorschläge für alternative Fragestellungen, Produkte sowie für ingenieurwissenschaftliche Methoden vorzulegen, um ein De-Gendering (= „Ent-Vergeschlechtlichung“) vornehmen zu können.


  aktualisiert am 16.10.2014
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