TU BRAUNSCHWEIG

Spranger-Archiv

Bestand

Spranger-Archiv und -Forschungsstelle verfügen heute sowohl über Spranger-Originalliteratur, als auch über Archivalien im engeren Sinne wie Briefe und Manuskripte. Dazu kommt ein größerer Bestand an Sekundärliteratur, darunter zwei Nachlässe (Ludwig Englert, Ernst H. Ott). Im Spranger-Archiv wurden außerdem Vorarbeiten zu einer Gesamtbibliografie geleistet (es wurden z.B. veröffentlichte Schriften E. Sprangers in Japan ausfindig gemacht). Die Anzahl der erfassten Schriften übersteigt die in Braunschweig tatsächlich vorhandenen Schriften.

 

Tagungsband zum Spranger-Kolloquium

download (pdf)

 

Eduard Spranger als Dilthey-Schüler und die Ausbildung seiner religiösen Anschauungen

download (pdf)

 

Veröffentlichte Schriften

Ein Großteil der veröffentlichten Schriften E. Sprangers sind in den Bibliografien Theodor Neu oder Ludwig Englert/Siegfried Mursch mit einer bibliografischen Nummer vermerkt worden. Die Bibliografie von Theodor Neu (erschienen 1958) umfasst die Nummern 1-777, die Bibliografie von Ludwig Englert und Siegfried Mursch (erschienen 1962 mit einem Nachtrag 1963) umfasst die Nummern 778 - 889.

 

Die dort aufgeführten Schriften sind im Braunschweiger Bestand nahezu vollständig vorhanden: Das Korpus umfasst 158 selbständige Schriften und 570 Aufsätze; beginnend mit B 6 "Die Grundlagen der Geschichtswissenschaft" (1905) und endend mit B 880 "Der Philosoph von Sanssouci" (1962).

 

Die veröffentlichten Schriften ohne bibiliografische Nummer sind von Neu und Englert/Murs nicht erfasst worden bzw. sind nach Sprangers Tod erschienen. In Braunschweig sind 430 Titel vorhanden. Dazu gehören z.B. "Stufen der Liebe. Über Wesen und Kulturaufgabe der Frau" (1965) oder die Ausgabe der Gesammelten Schriften. Im Zuge der Vorarbeit zu einer Spranger-Gesamtbibliografie wurde nach weiteren Titel recherchiert, die hier noch nicht vorhanden sind; es sind insgesamt 620 Titel ohne Nummer erfasst, davon sind 430 Titel tatsächlich im Spranger-Arbchiv verfügbar.

 

Nicht veröffentlichte Dokumente

Hierzu gehören die Archivalien im engeren Sinn: Manuskripte / Typoskripte und Briefe Sprangers. In Braunschweig sind insgesamt 62 Manuskripte oder Typoskripte, teilweise als Fragment, vorhanden (darunter 5 Originale). Der Zeitrahmen spannt sich von 1900 - 1962. Dazu kommen 21 Vorlesungsmanuskripte.

 

Eduard Sprangers pflegte sehr umfangreichen Briefwechsel, der im Original vollständig im Bundesarchiv Koblenz verfügbar ist, da dort der Nachlass Sprangers lagert. Wir verfügen über einen kleinen Teil seiner Korrespondenz mit ca. 130 verschiedenen Personen, sowie Teilabschriften der Briefe K. Hadlichs.

 

Sekundärliteratur

Es handelt sich um Bücher, Aufsätze, Rezensionen sowie (un)veröffentlichte Seminararbeiten und Dissertationen über Spranger. Es sind schätzungsweise 1100 Bücher und Aufsätze in Braunschweig erfasst; 712 Bücher und Aufsätze (von 1902–2000) sind davon in der Spranger-Arbeitsstelle vorhanden. Darunter befinden sich zum Beispiel Archivalien wie die Personalakte Sprangers aus dem Reichserziehungsministerium von 1933-1944.

 

Nachlässe

Vorhanden ist der Nachlass Ernst H. Ott, in sich Materialien über und zum Umfeld der Zeitschrift "Die Erziehung" (1926-1943) befinden:

* 1 Karteikasten "Beitragsverzeichnis" "Die Erziehung".

* 1 Leitzordner Register "Die Erziehung"

* 5 Karteikästen "Bibliografie 1870–1989" mit Veröffentlichungen von Personen und über   Themen, die die Zeitschrift unmittelbar betreffen

 

Nachlass Ludwig Englert, der umfangreiche Vorarbeiten zur Biographie E. Sprangers leistete:

* 15 von Englert verfasste Typoskripte, die bestimmte Ereignisse und Umstände aus   Sprangers Leben biografisch betrachten(z.B. seine Berufung nach Leipzig).

* Manuskripte Englerts als Vorarbeit für die oben genannten Texte und weitere Manuskripte,   die teilweise unvollständig sind.

* Listen, in denen Englert, nach Informationen aus den Hadlich–Briefen, Sprangers   persönliche und offizielle Verpflichtungen zusammenstellte. Die Listen betreffen die Jahre   1902–1926 und 1929–1960.

 

Zusammenstellung autobiografischer Texte aus dem Braunschweiger Bestand:

16 unveröffentlichte Schriften (z.B. "Tagebuch der Japanreise 1936/37" oder "Aus meiner Studienzeit") 21 veröffentlichte Schriften (z.B. "ein Professorenleben im 20 Jahrhundert" vgl. Gesammelte Schriften) von 1903–1973.


  last changed 11.08.2016
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB pagetop