Das Ökosystem Soziale Nachhaltigkeit ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern gewachsen, aus vielen Gesprächen, Workshops und Menschen, die überzeugt sind, dass unsere Region ihre Zukunft selbst gestalten kann.
Die Idee
Den Anfang machte im Oktober 2025 ein Auftakttreffen an der TU Braunschweig. Aus der Frage, wie Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam mehr soziale Nachhaltigkeit erreichen können, entstand die Entscheidung, ein regionales Netzwerk aufzubauen. Im Gestaltungsworkshop im November nahm die Idee Form an: Erste Arbeitsgruppen gründeten sich, unter anderem zu Bildung, Freier Forschung, Ländlichen Räumen und Sozialer Teilhabe, und die zentralen Gestaltungsfelder sozialer Nachhaltigkeit wurden umrissen. In der Ideen-Schmiede im Dezember wurde aus Themen Konkretes: Die Gruppen entwickelten erste Projektideen.
Die erste "Werkstatt der Mutigen"
Im Februar 2026 brachte die erste Werkstatt der Mutigen die wachsende Community zusammen und machte sichtbar, wie viel Energie in der Region steckt. Um diese Energie anschlussfähig zu halten, baute das Netzwerk im Frühjahr eine kontinuierliche Kommunikation auf, über Newsletter und soziale Medien.
Der Sommer 2026 wurde zur Phase der Professionalisierung. Beim Konzept-Kaffee im Juni begann die gemeinsame Suche nach einem Namen. Zwei digitale Ökosystem-Updates im Juni und Juli öffneten das Netzwerk nach außen und stellten die inzwischen acht Themengruppen vor. Neue, niedrigschwellige Formate wie das Türöffner-Gespräch machten das Mitmachen einfacher, und ein Panel-Talk zu digitaler Souveränität zeigte, dass das Ökosystem auch drängende Gegenwartsfragen aufgreift.
Im August fielen die wichtigsten Weichenstellungen. Die gemeinsame Präambel ging in die Abstimmung, die Organisationsstruktur wurde finalisiert und ein erster, bewusst vorläufiger Zukunftsrat wird gebildet. Vor allem aber gab sich das Ökosystem einen Namen: Zukunftskompliz*innen, aus dem Leitgedanken „Zukunft braucht Kompliz*innen".
Öffentlich vorgestellt wird dieser Name am 3. September 2026 bei der zweiten Werkstatt der Mutigen, mit einem Impuls von Prof. Susanne Robra-Bissantz und TU-Präsidentin Angela Ittel. Damit endet die Aufbauphase und beginnt das nächste Kapitel: Die Zukunftskompliz*innen gründen sich als Vereinigung, um Wissenschaft und Gesellschaft dauerhaft zu verbinden.