Damit aus Engagement Wirkung wird, brauchen wir eine Struktur, die verbindet, ohne zu verhärten. Deshalb organisieren wir uns in Kreisen, angelehnt an die Prinzipien von Soziokratie und Holokratie.
Das heißt konkret: Statt starrer Hierarchien arbeiten wir in Kreisen entlang von Themen und Aufgaben. Entscheidungen treffen wir auf Augenhöhe, und Verantwortung wird über klare Rollen verteilt, nicht über Titel. Jeder Kreis kann eigenständig handeln und bleibt zugleich mit dem Ganzen verbunden. Und weil sich Themen und Menschen verändern, bleibt auch unsere Struktur beweglich: Kreise können entstehen, sich verbinden oder wieder auflösen. Agil und offen, damit das Ökosystem handlungsfähig bleibt.
Diese Struktur ist nichts Fixes. Wir schauen, was das Ökosystem gerade braucht, und passen sie bei Bedarf an, so haben wir es auch schon getan. Weil wir das Ökosystem initiieren, bündelt aktuell noch der Lehrstuhl wi*sis der TU Braunschweig die Impulse und pflegt Veränderungen ein. Das ist bewusst ein Übergang: Je mehr Menschen dazukommen, desto mehr Perspektiven fließen ein, und künftig entscheidet das Ökosystem selbst über seine Weiterentwicklung.
In Zukunft heißt das zentrale Zusammenkommen für Entscheidungen und Organisation "Zukunftsrat". Im Rat kann jeder Mitglied sein, der Verantwortung für das Ökosystem übernehmen möchte. Das erste Treffen des Zukunftsrats findet am 17.09.2026, 17 Uhr im DenkRaum (Wilhelmsgarten 1, 38100 Braunschweig) statt.