Fördergeber: BMBF
Projektbearbeitung : Marvin Röhl
Zusammenfassung des Gesamtprojektes:
Ziel des Verbundprojektes ist, die Anlagentechnik und intelligente Regelungsstrategien für das im Rahmen des BMBF-Projekts „HEMkoop“ initialisierte Produktionssystem zur „Granulatbasierten-Einschritt-Elektrodenproduktion“ zu schaffen. Dieses neuartige Produktionssystem integriert die Teilschritte Beschichten, Trocknen und Verdichten in einer Anlagentechnik („Einschrittanlage“) und reduziert somit deutlich Investitions- und Betriebskosten gegenüber der bislang üblichen Herstellung von Elektroden. Hohe Trocknungskosten werden durch eine deutliche Reduktion des Lösemittelanteils von mindestens 10 bzw. 25 Gew.-% für Kathoden bzw. Anoden minimiert, was zusätzlich zu einem wesentlich geringeren GWP/CO2-Footprint und damit einer höheren ökologischen Effizienz der Produktionstechnologie führt. Darüber hinaus dienen, im Gegensatz zu suspensionsbasierten, traditionellen Beschichtungsprozessen, Granulate aus einem energieeffizienten Extruderprozess als Eingangsmaterialien. Bei der Trocknung tritt keine Schichtschrumpfung und somit keine Komponentenentmischung (Binder/Ruß) auf, wie es bei SdT-Produktionen der Fall ist.
Ziele und Aufgaben des iPAT (AG Schilde)
Projektpartner
Institut für Partikeltechnik (iPAT) der Technischen Universität Braunschweig (AG Kwade)
Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München
Thin Film Technology (TFT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)