Einen Abriss der Geschichte des Instituts anlässlich seiner 125-Jahr-Feier im Dezember 2006 von Prof. a.D. Dr. Ing. Bodo Schrader finden Sie hier.
In der Lehrveranstaltung „Hands-On History!“ setzen sich Studierende der Geschichtswissenschaft mit der Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technische Universität Braunschweig auseinander. Im Rahmen projektorientierter Arbeit erschlossen sie unter der Leitung von Clemens Janke vom Institut für Geschichtwissenschaft drei universitäre Sammlungen: die „Messtechnische Sammlung“ des Instituts für Geodäsie und Photogrammetrie, das „Technische Museum“ sowie die „Lehrkartensammlung“ des Instituts für Geschichtswissenschaft. Ziel war es, diese Bestände fachgerecht zu sichern, systematisch zu inventarisieren, weil Universitätssammlungen eine zentrale Ressource für Forschung, Lehre und Wissenstransfer darstellen. Die Impact Learning Lehrveranstaltung bot grundlegende Einblicke in die praktische Arbeit mit universitären Sammlungen, in museologische Arbeitsweisen sowie in Methoden der sammlungsbezogenen Forschung und objektbasierten Lehre.
Die Studierenden erschlossen innerhalb der Lehrveranstaltung 234 Objekte für die Messtechnische Sammlung des IGP. Es handelt sich dabei um viele Theodolite und Nivelliere, hauptsächlich aus den 50er und 60er Jahren. Aber auch viele andere Objekt, wie beispielsweise mechanische Rechenmaschinen, Kameras, meteorologische Messgeräte oder Zeichenutensilien lassen sich in der Sammlung finden. Teile dieser Sammlung können Sie sich in den Vitrinen im Flur, Seminarraum und PC-Pool des IGP anschauen.
Auf Grundlage der Ergebnisse des Seminars wurde am 16.04.2026 der Workshop TechHeritage - Sammlungen erforschen - Wissen teilen - Zukunft gestalten durchgeführt. Das Programm können Sie hier finden.
Die Ausstellung „TechHeritage – Universitätssammlungen im Dialog“ fand vom 16. Juli bis zum 25. Oktober 2026 in der Universitätsbibliothek statt. Sie entstand aus dem Seminar "Hands-On History! Interdisziplinäre Erschließung des materiellen Kulturguts der TU Braunschweig".
Die Ausstellung wurde vom Institut für Geschichtswissenschaft von Clemens Janke in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildenede Künste entwickelt. Das Institut für Geodäsie und Photogrammetrie ist dabei mit fünf Objekten an der Ausstellung beteiligt, unter anderem mit dem abgebildeten Theodoliten.