Die Beschreibung der aktuellen Projekte ist aktuell in Entwicklung.
Das Modellierungsprojekt besteht aus zwei miteinander verknüpften Teilprojekten und nimmt einen Tag in Anspruch. Im Zentrum beider Teilprojekte steht der Kontext des E-Scooters, mit und an dem funktionale Zusammenhänge erfahren werden.
Teilprojekt A: Die Schüler:innen setzen sich mit realen Kostenmodellen von Anbietern für Leih-E-Scooter aus Braunschweig auseinander. Anhand ihres persönlichen Nutzungsverhaltens bestimmten sie, wann und ob sich die Anschaffung eines eigenen E-Scooters für sie „lohnen“ würde – unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Faktoren wie Geld, Zeit, Komfort, wahrgenommener Sinnhaftigkeit der Nutzung und der Frage, was genau eigentlich „lohnen“ bedeutet.
Teilprojekt B: Die Schüler:innen erfahren mithilfe von E-Scootern buchstäblich Weg-Zeit-Diagramme. Mit E-Scootern meistern sie einen eigens aufgebauten Parcours und sammelten dabei Messdaten, die sie gemeinsam auswerten, um daraus Weg-Zeit-Diagramme zu erstellen. Anschließend rekonstruieren sie anhand der Diagramme ihrer Mitschüler:innen, deren zurückgelegte Wege im Parcours.
Das Modellierungsprojekt ermöglicht über den Verlauf von zwei Tagen das Erfahren und Erfassen des Wertes von elektrischer Energie.
Zu Beginn führen die Schüler:innen ein Experiment rund um die Produktion elektrischer Energie durch. Mithilfe spezieller Cardiofitness-Geräte des Campus Gyms der TU Braunschweig erfahren die Jugendlichen am eigenen Körper, wie Bewegung genutzt werden kann, um elektrische Energie zu produzieren. Sie dokumentieren ihre wahrgenommene Anstrengung, berechnen die produzierte Energie und setzen diese in Beziehung zu ihrem individuellen alltäglichen Stromverbrauch.
Die gemachten Erfahrungen werden von den Schüler:innen anschließend genutzt, um zuvor aufgestellte Annahmen und die berechneten Ergebnisse zu validieren und gemeinsam Strategien für eine realistische Stromproduktion zu erarbeiten. Die Verknüpfung mit Geräten aus dem unmittelbaren Alltag bietet zusätzlich Anknüpfungspunkte, um Stromverbrauch und -erzeugung bewusster wahrzunehmen und unterstützte die Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Kontaktieren Sie uns bei Interesse gerne unter mathe-matriks(at)tu-braunschweig.de .
Nennen Sie uns in Ihrer Anfrage bitte das präferierte Projekt, die Klassenstufe und ihre Schule.
Als mathematisches Modellieren wird die Bearbeitung realer Probleme mithilfe mathematischer Methoden bezeichnet.
Die Schüler:innen erfahren an den Modellierungstagen, wie sie:
unterschiedliche Modelle gegeneinander abwägen,
überprüfen, inwieweit ihre Lösung im Kontext sinnvoll ist und
dass ihr Ergebnis von den getroffenen Vereinfachungen und Annahmen abhängt.
Das Ziel der Mathematischen Modellierungsprojekte ist es, dass Schüler:innen anhand von lebensweltbezogenen Kontexten die Bedeutung der mathematischen Modellierung für die Beschreibung und Bearbeitung der Probleme erfahren können.
Hierbei legen wir einen besonderen Wert darauf, dass die Schüler:innen im Rahmen der Bearbeitung die Möglichkeit haben kreative Ansätze zu entwickeln und individuelle Vorstellungen und Vorerfahrungen mit einfließen zu lassen. Die Modellierungsprojekte eigenen sich aufgrund der natürlichen Differenzierung der Aufgaben hervorragend für heterogene Lerngruppen. Mitarbeitende und Hilfskräfte betreuen die Schüler:innen bei der Projektdurchführung und stehen beratend zur Seite.
Matr:iks-Orga-Team:
mathe-matriks(at)tu-braunschweig.de
Matr:iks-Leitung:
Prof. Dr. Katrin Vorhölter
katrin.vorhoelter(at)tu-braunschweig.de