Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement an der TU Braunschweig zielt darauf ab, verantwortungsvolles Handeln in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht bei Planung und Durchführung verschiedener Veranstaltungsformate, wie Konferenzen, Aktionstagen oder Meetings, proaktiv zu planen, durchzuführen und nachzubereiten.
Für die Praxis sind die wichtigsten Aspekte in Form einer Checkliste zusammengefasst. Diese dient als Orientierung bei der Organisation von Präsenzveranstaltungen, wobei nicht jeder Punkt für jede Veranstaltung relevant ist. Die Checkliste wird regelmäßig aktualisiert und bietet detaillierte Hinweise zur Umsetzung nachhaltiger Veranstaltungen.
Die Checkliste für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement umfasst folgende Themenbereiche:
Die Inhalte sind auch in einem gedruckten Flyer verfügbar, der vom Green Office verteilt und auf Anfrage zugesendet wird. Alternativ können Sie die Checkliste als PDF herunterladen und direkt nutzen.
Der Veranstaltungsort hat großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit einer Veranstaltung. Größe, Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und Ausstattung bestimmen, wie ressourcenschonend, umweltfreundlich und zugänglich die Veranstaltung für alle Teilnehmenden gestaltet werden kann.
Der Veranstaltungsraum sollte der geplanten Teilnehmendenzahl und dem jeweiligen Veranstaltungsformat entsprechen. Energie und Wärme werden nur dem tatsächlichen Bedarf entsprechend genutzt, abgestimmt auf die Größe des Raumes, um Ressourcen zu schonen und gleichzeitig den Komfort zu gewährleisten.
Der Veranstaltungsort sollte gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein und sichere Fahrradabstellmöglichkeiten bieten. So können Teilnehmende umweltfreundlich anreisen, der CO2-Ausstoß wird reduziert und die Anfahrt erleichtert.
Der Veranstaltungsort sollte barrierearm gestaltet sein, beispielsweise mit leicht zugänglichen Eingängen, rollstuhlgerechten Wegen und zugänglichen Toiletten. So wird sichergestellt, dass alle Teilnehmenden problemlos teilnehmen können.
Für Abendveranstaltungen sollten Lokalitäten in direkter Nähe zum Veranstaltungsort ausgewählt werden. So werden zusätzliche Fahrtwege vermieden und gleichzeitig lokale Anbieter unterstützt.
Eine nachhaltige An- und Abreise trägt wesentlich zur Gesamtbilanz einer Veranstaltung bei. Gut geplante Wege, Hinweise und Angebote für klimafreundliche Verkehrsmittel helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Teilnehmende sicher und bequem zum Veranstaltungsort zu bringen.
Die geplanten Veranstaltungszeiten sollten mit den Fahrplänen des öffentlichen Nahverkehrs abgestimmt werden. So können Teilnehmende umweltfreundlich an- und abreisen, Wartezeiten werden reduziert und die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel erleichtert.
www.bsvg.net/startseite
Hinweise zur klimafreundlichen Anreise sind sinnvoll, weil sie Teilnehmende motivieren können, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Dadurch lassen sich die CO2-Emissionen der An- und Abreise reduzieren.
Nutzen Sie gerne unseren Vorschlag:
„Klimafreundliche Anreise
Wir möchten alle Besucher:innen und Teilnehmenden herzlich bitten, wenn immer möglich auf eine klimafreundliche Anreise – z. B. mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften – zu achten. Nur wenn es aus triftigen Gründen nicht anders möglich ist, sollte auf andere Optionen zurückgegriffen werden. Gemeinsam können wir so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Informationen zu Fahrplänen und Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr finden Sie auf der Website der Braunschweiger Verkehrs-GmbH: www.bsvg.net“
Anreize für eine klimafreundliche Anreise, wie Gewinnspiele oder Vergünstigungen, können Teilnehmende zusätzlich motivieren, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. So lässt sich die Nutzung nachhaltiger Anreiseoptionen steigern und die CO2-Bilanz der Veranstaltung verbessern.
Veranstaltende sollten Teilnehmenden rechtzeitig Informationen zu Fahrplänen, Abfahrtszeiten und Preisen des öffentlichen Nahverkehrs bereitstellen. So wird die Nutzung umweltfreundlicher Anreiseoptionen erleichtert und die Organisation der An- und Abreise transparenter.
Fahrradabstellplätze sollten deutlich ausgeschildert und leicht zugänglich sein. So wird die Nutzung des Fahrrads als umweltfreundliche Anreiseoption erleichtert und ein reibungsloser Ablauf für Teilnehmende gewährleistet. Von den Abstellplätzen aus sollte zudem der Weg zum Veranstaltungsort klar ausgeschildert sein, damit Teilnehmende ihn schnell und sicher finden.
Vorlage für PowerPoint
Fußwege zwischen öffentlichen Verkehrshaltestellen und dem Veranstaltungsort sollten klar ausgeschildert sein. So wird Teilnehmenden ein sicherer, einfacher und direkter Weg zum Veranstaltungsort ermöglicht, und die Nutzung von ÖPNV wird erleichtert.
Für größere Veranstaltungen oder bei abgelegenen Veranstaltungsorten können Shuttles oder Fahrgemeinschaften organisiert werden. So wird die Anreise für Teilnehmende erleichtert, der Verkehr reduziert und die CO2-Bilanz der Veranstaltung verbessert.
Ein bewusster Umgang mit Energie trägt entscheidend dazu bei, den ökologischen Fußabdruck einer Veranstaltung zu reduzieren und Ressourcen effizient zu nutzen. Unser Strom an der TU Braunschweig stammt übrigens zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen, und rund 900.000 kWh pro Jahr werden zusätzlich mit unseren Photovoltaikanlagen selbst erzeugt. Zudem betreibt die TU Braunschweig ein eigenes Blockheizkraftwerk (siehe Foto).
Der Veranstaltungsraum sollte nicht über 20 °C beheizt werden. So wird Energie eingespart, ohne den Komfort der Teilnehmenden wesentlich zu beeinträchtigen, und der ökologische Fußabdruck der Veranstaltung wird reduziert.
Beim Lüften sollte die Heizung ausgeschaltet werden. So wird Energieverschwendung vermieden und die Raumtemperatur effizient geregelt, was den Energieverbrauch der Veranstaltung reduziert.
Stoßlüften anstatt dauerhaft gekippt zu lüften spart Energie und sorgt gleichzeitig für eine gute Luftqualität im Raum. So wird der Wärmeverlust minimiert und der Energieverbrauch effizient reduziert.
Laptops, Beamer, Kippschalter von Steckdosen und Beleuchtung sollten in Pausen und nach Veranstaltungsende ausgeschaltet werden. So wird unnötiger Stromverbrauch vermieden und die Energieeffizienz der Veranstaltung erhöht.
Nachhaltiges Catering trägt entscheidend dazu bei, den ökologischen Fußabdruck einer Veranstaltung zu reduzieren. Durch die Auswahl regionaler, fair gehandelter und pflanzenbasierter Speisen sowie durch ressourcenschonende Konzepte kann die Veranstaltung umweltfreundlicher und sozial verantwortlicher gestaltet werden.
Catering-Unternehmen oder regionale Lokale sollten nach klaren Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt werden. So können Umweltbelastungen reduziert, faire Arbeitsbedingungen unterstützt und regionale Wertschöpfung gestärkt werden.
Angebot und Zutaten
Bietet der Caterer vegetarische und vegane Speisen standardmäßig an?
Werden fair gehandelte Produkte verwendet, insbesondere Kaffee, Tee, Schokolade und Obst?
Kommen Bio-zertifizierte Zutaten ganz oder teilweise zum Einsatz?
Werden regionale und saisonale Produkte bevorzugt?
Soziale Verantwortung
Gewährleistet der Betrieb faire Arbeitsbedingungen, zum Beispiel durch Tariflohn und angemessene Arbeitszeiten?
Fördert das Unternehmen Vielfalt, Inklusion oder Integrationsprojekte?
Transparenz
Ist eine klimafreundliche Speisenauswahl klar gekennzeichnet, etwa durch CO₂-Angaben oder Labels?
Verfügt der Caterer über ein nachhaltiges Gesamtkonzept oder anerkannte Umweltzertifikate (z. B. Bioland, Green Catering, EMAS)?
Der Einsatz von Mehrweggeschirr sollte bevorzugt werden, zum Beispiel durch ausleihbare Angebote der Mensa oder über Sandkasten-Sharing. Alternativ kann Fingerfood gewählt werden, um Abfall zu vermeiden und den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.
Veganes und vegetarisches Essen sowie pflanzliche Milchalternativen sollten angeboten werden. Der Verzicht auf Fleisch trägt dazu bei, den Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen der Veranstaltung deutlich zu reduzieren.
Das Buffet sollte klar beschriftet sein, zum Beispiel mit Zutatenlisten, Hinweisen zu veganen Speisen und relevanten Allergieinformationen. So wird Transparenz geschaffen, die Auswahl erleichtert und auf unterschiedliche Bedürfnisse der Teilnehmenden Rücksicht genommen.
Bioprodukte sowie Produkte aus fairem Handel, zum Beispiel Tee, Kaffee oder Zucker, sollten bevorzugt eingesetzt werden. Schon gewusst? Die TU Braunschweig ist seit 2025 Fairtrade University und setzt sich damit aktiv für faire Handelsbedingungen und nachhaltigen Konsum ein.
Typische Fairtrade-Produkte sind zum Beispiel:
Kaffee
Tee
Zucker
Schokolade und Kakao
Bananen und anderes Obst
Blumen, z. B. Rosen
Textilien
Die benötigten Speisemengen sollten realistisch eingeschätzt werden, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Gegebenenfalls kann eine Rücknahmevereinbarung mit dem Caterer getroffen werden, damit nicht genutzte Speisen nachhaltig weiterverwertet werden.
Übrig gebliebene Speisen sollten nicht entsorgt, sondern nach Möglichkeit ins Foodsharing oder an die Tafel weitergegeben werden. Dafür sollte im Vorfeld Kontakt zu den Organisationen aufgenommen werden, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten. Auf dem Campus der TU Braunschweig gibt es außerdem im Audimax-Gebäude einen Fairteiler, der von Foodsharing BS betrieben wird.
Wasserspender mit Leitungswasser sollten anstelle von Einwegflaschen bereitgestellt werden. So werden Plastikmüll und Transportwege reduziert, Kosten gespart und die Nutzung von lokal verfügbarem Trinkwasser gefördert.
Wenn Getränke in Flaschen angeboten werden, sollten sie möglichst aus regionaler Produktion stammen und in Glasflaschen abgefüllt sein. So werden Transportwege verkürzt, Einwegmüll vermieden und Umweltressourcen geschont.
Ein sorgfältiges Abfallmanagement ist ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger Veranstaltungen. Durch Mülltrennung, die Vermeidung von Einwegartikeln und die Bereitstellung geeigneter Sammelsysteme können Ressourcen geschont, Recyclingquoten erhöht und die Umweltbelastung reduziert werden.
Abfall sollte aktiv vermieden werden, zum Beispiel durch den Verzicht auf ausgedruckte Tagungsunterlagen, Einwegartikel und nicht notwendiges Merchandising. So werden Ressourcen geschont und die Umweltbelastung der Veranstaltung reduziert.
Ausreichende und gut sichtbare Mülltrennungssysteme sollten bereitgestellt werden. So können Abfälle korrekt entsorgt, Recyclingquoten erhöht und Umweltbelastungen reduziert werden.
Mülltrennung und Abfallmanagement
Müllarten:
Restmüll (grau)
Papier/Pappe (blau)
Verpackungen (Kunststoff/Metall) (gelb)
Bio-/Speisereste (braun/grün)
Pfandflaschen und -dosen
Müllinseln statt Einzeltonnen bei großen Events:
Behälter nach Müllart bündeln (z. B. Catering, Ein-/Ausgänge, Sanitär)
Reduziert Fehlwürfe und erhöht die Sichtbarkeit
Farbschema & Beschriftung:
Standardisierte Farben gemäß Müllart
Klare Piktogramme und mehrsprachige Hinweise (z. B. Deutsch/Englisch)
Sichtbarkeit & Zugänglichkeit:
Große Aufsteller oder Banner über den Müllinseln
Barrierefreie Platzierung und – bei Abendveranstaltungen – Beleuchtung
Hinweise zur Abfalltrennung über den Müllbehältern aufhängen
Weitere Sortierhilfen und Informationen: Abfallratgeber der Stadt Braunschweig
Outdoor-Veranstaltungen / Raucher:innen:
Kleine Mehrweggläser können als Aschenbecher ausgegeben werden; nach Gebrauch den Inhalt im Restmüll entsorgen und die Gläser sammeln, um sie wiederzuverwenden. So wird verhindert, dass Zigaretten auf den Boden gelangen und die Umwelt verschmutzen.
Über den Müllbehältern sollten gut sichtbare Hinweise zur Abfalltrennung aufgehängt werden. So wird Teilnehmenden die richtige Entsorgung erleichtert und die Recyclingquote erhöht.
Bei Veranstaltungen im Freien sollten Aschenbecher bereitgestellt werden, zum Beispiel aus Altglas oder leeren Konservendosen. Zigarettenabfälle enthalten Schadstoffe, die Boden und Grundwasser stark belasten können. Durch das Sammeln in Aschenbechern wird verhindert, dass diese Schadstoffe in die Umwelt gelangen.
Nachhaltige Kommunikation umfasst sowohl soziale als auch ökologische Aspekte einer Veranstaltung. Dazu gehören klare und respektvolle Regeln für das Miteinander, die Sensibilisierung für soziale und ökologische Belange sowie der möglichst papierlose, umweltfreundliche Informationsfluss – etwa durch digitale Einladungen, umweltverträglichen Druck und die Reduzierung von Printmaterialien.
Einladungen und Anmeldungen zur Veranstaltung sollten digital versendet werden, nicht per Post oder Hauspost in hoher Stückzahl. So werden Papierverbrauch und Porto eingespart, und die Organisation wird effizienter und umweltfreundlicher.
Die Menge an Printmaterialien sollte reduziert werden, zum Beispiel durch geringere Stückzahlen, kleinere Formate oder doppelseitigen Druck. So können etwa Plakate und Programmhefte auf weniger Papier gedruckt werden, Ressourcen werden geschont und Abfallmengen verringert.
Printmaterialien sollten umweltverträglich hergestellt werden, zum Beispiel mit Blauer Engel-Zertifizierung, ökologischen oder veganen Farben und unter Berücksichtigung kurzer Transportwege. So werden Ressourcen geschont und die Umweltbelastung reduziert.
Das Veranstaltungsprogramm sollte nach Möglichkeit vor Ort ausgehängt werden, anstatt es in gedruckten Heften auszugeben. So lässt sich Papier einsparen und Abfall vermeiden.
Ein Awareness-Konzept ist ein Leitfaden, der dafür sorgt, dass Veranstaltungen ein respektvolles, sicheres und inklusives Miteinander fördern. Dabei werden Teilnehmende auf soziale und ökologische Belange aufmerksam gemacht, etwa Diskriminierung, Belästigung oder nachhaltiges Handeln. So wird das Bewusstsein für ein respektvolles und nachhaltiges Veranstaltungsumfeld gestärkt. Beispiele anderer Hochschulen finden Sie hier:
Veranstaltende sollten einen Code of Conduct einführen und klare Verhaltensregeln etablieren, um ein respektvolles Miteinander zu gewährleisten. Während ein Awareness-Konzept sensibilisiert und auf soziale und ökologische Belange hinweist, legt der Code of Conduct konkrete Regeln fest – etwa Handzeichenregeln für Diskussionen, Hinweise zu respektvollem Verhalten und Maßnahmen bei Regelverstößen.
Eine sorgfältige Organisation bildet das Fundament für eine erfolgreiche und nachhaltige Veranstaltung. Durch bewusste Entscheidungen bei Personal, Programm, Material und Teilnehmererlebnis lässt sich die Veranstaltung effizient, inklusiv und umweltfreundlich gestalten. Die folgenden Punkte zeigen, wie organisatorische Maßnahmen direkt zum Gelingen und zur positiven Wahrnehmung des Events beitragen.
Bei der Planung von Veranstaltungen trägt gendergerechte Sprache dazu bei, alle Teilnehmenden gleichwertig anzusprechen und ein inklusives Umfeld zu schaffen. Sie signalisiert Respekt gegenüber unterschiedlichen Geschlechtern und Lebensweisen, fördert die offene Kommunikation und vermeidet Diskriminierung. Durch eine bewusste Wortwahl fühlen sich Gäste, Mitarbeitende und Partner gleichermaßen willkommen, was das positive Image der Veranstaltung stärkt und zu einem wertschätzenden Miteinander beiträgt.
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Bei der Planung von Veranstaltungen sollte auf Vielfalt unter den Vortragenden geachtet werden. Eine ausgewogene Zusammensetzung nach Geschlecht, kulturellem Hintergrund und Erfahrungshorizont fördert unterschiedliche Perspektiven, stärkt die Relevanz der Inhalte für ein breites Publikum und signalisiert Offenheit und Inklusion. So wird die Veranstaltung sowohl inhaltlich bereichert als auch sozial verantwortungsvoll gestaltet.
Der Einsatz wiederverwendbarer Namensschilder reduziert Abfall und schont Ressourcen. Statt Einwegschilder aus Papier oder Plastik zu verwenden, können langlebige Materialien wie Kunststoff, Magnet oder Holz genutzt werden, die mehrfach bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen. So wird die Veranstaltung nachhaltiger gestaltet, ohne auf die praktische Kennzeichnung der Teilnehmenden zu verzichten.
Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei Security- und Sanitätskräften kommt der Veranstaltung direkt zugute. Es vermittelt Professionalität, schafft ein sicheres und angenehmes Umfeld für alle Teilnehmenden und stärkt das positive Image der Veranstaltung. Durch eine vielfältige Personalbesetzung wird zudem auf unterschiedliche Bedürfnisse der Gäste eingegangen, wodurch die Veranstaltung insgesamt inklusiver und attraktiver gestaltet wird.
Eine Möglichkeit für Teilnehmende, Feedback zur Nachhaltigkeit der Veranstaltung zu geben, liefert wertvolle Informationen für die Optimierung künftiger Events. Sie zeigt, dass die Veranstaltenden Verantwortung übernehmen und die Meinung der Gäste ernst nehmen. Gleichzeitig stärkt ein transparentes Feedbacksystem das Vertrauen der Teilnehmenden, fördert deren Engagement und verbessert das Image der Veranstaltung als umweltbewusst und professionell organisiert.
Die Berücksichtigung von Barrierefreiheit verbessert die Zugänglichkeit der Veranstaltung für alle Teilnehmenden und erhöht so die Teilnehmerzahl und Zufriedenheit. Barrierefreie Angebote zeigen Professionalität, fördern ein positives Image und signalisieren, dass die Veranstaltung inklusiv und wertschätzend gestaltet ist. Dadurch profitieren sowohl die Gäste als auch das Ansehen der Veranstaltung insgesamt.
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Bei der Beschaffung von Materialien für eine Veranstaltung spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Durch den gezielten Einsatz umweltfreundlicher, wiederverwendbarer und fairer Produkte lassen sich Abfall reduzieren, Ressourcen schonen und Kosten sparen. Gleichzeitig vermittelt die bewusste Materialauswahl den Teilnehmenden, dass die Veranstaltung verantwortungsvoll und professionell organisiert ist.
Der Einsatz wiederverwendbarer oder biologisch abbaubarer Dekoration reduziert Abfall und schont Ressourcen. Statt einmaligem Blumenschmuck können langlebige Alternativen wie Topfpflanzen oder Dekoration aus natürlichen Materialien genutzt werden. Dies spart Kosten, betont die Nachhaltigkeit der Veranstaltung und hinterlässt bei den Teilnehmenden einen positiven, umweltbewussten Eindruck.
Bei der Beschaffung von Materialien für die Veranstaltung sollte auf Nachhaltigkeit, Fairness und ökologische Verträglichkeit geachtet werden. Dies stärkt das positive Image der Veranstaltung, reduziert Umweltbelastung und vermittelt den Teilnehmenden, dass die Organisation verantwortungsvoll handelt.
Wichtige Maßnahmen sind:
Verwendung nachhaltiger Materialien: Produkte aus recycelten, biologisch abbaubaren oder langlebigen Rohstoffen nutzen. Beispiele:
Papierprodukte: 100 % Recyclingpapier, idealerweise mit dem Siegel Blauer Engel, für Notizblöcke, Broschüren und Flyer.
Stifte: Aus Holz oder biologisch abbaubaren Materialien wie Papier, ggf. aus recyceltem Kunststoff.
Namensschilder: Wiederverwendbare Hüllen oder Recyclingkarton statt Einwegplastik.
Verzicht auf Give-Aways: Konzentration auf wirklich notwendige Materialien spart Ressourcen und Aufwand.
Siegel nutzen: Sie schaffen Transparenz und Orientierung, indem sie zeigen, ob Produkte soziale oder ökologische Standards erfüllen. Eine gute Übersicht bietet die Plattform siegelklarheit.de
Durch diese Maßnahmen wird die Veranstaltung nicht nur nachhaltiger, sondern wirkt auch professionell, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert auf alle Teilnehmenden.
Der Einsatz von Smartboards ersetzt Papier und Einwegmaterialien bei Workshops und Mitschriften. Dies reduziert Abfall, erleichtert die gemeinsame Bearbeitung von Inhalten und ermöglicht eine dynamische, interaktive Gestaltung von Sessions.
Durch die doppelseitige Nutzung von Flipchart-Papier und Moderationskärtchen wird Material eingespart und Abfall reduziert. Dies spart Kosten, schont Ressourcen und unterstützt die Nachhaltigkeitsstrategie der Veranstaltung. Gleichzeitig zeigt die bewusste Handhabung von Materialien den Teilnehmenden, dass die Organisation verantwortungsvoll und effizient arbeitet.
Beim Einsatz von Materialien für die Veranstaltung sollte auf Nachhaltigkeit geachtet werden. So lassen sich Abfall reduzieren, Ressourcen schonen und die Veranstaltung umweltbewusst gestalten.
Flipchartpapier / Moderationszettel
Recyclingpapier verwenden, am besten mit Blauer Engel-Siegel
Beidseitig beschriften
Flipchartmarker
Nachfüllbare Marker verwenden, um Abfall zu vermeiden
Lösungsmittelfreie oder wasserbasierte Tinte bevorzugen
Klebeband
Wiederverwendbare Lösungen wie Magnete oder Pinnnadeln nutzen
Papierklebeband statt Kunststoff verwenden
Um Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen, sollten Geräte und Materialien nach Möglichkeit ausgeliehen statt gekauft werden. Dies reduziert den Materialaufwand, vermeidet unnötige Anschaffungen und unterstützt nachhaltiges Handeln bei der Veranstaltung.
Multimedia-Ausleihe des Gauß-IT-Zentrums: www.tu-braunschweig.de/it/it-dienste/multimedia
Verleih von Medientechnik des Gebäudemanagements: medientechnik-gb3(at)tu-braunschweig.de
Sharing über die Sandkasten-Plattform: www.sandkasten.tu-braunschweig.de/sharing
Der Leitfaden wurde von der AG Nachhaltige Events des Nachhaltigkeitsrates der TU Braunschweig verfasst. Für Fragen und Anmerkungen zu den Empfehlungen für eine nachhaltige Veranstaltungsplanung stehe ich gerne stellvertretend als Ansprechpartner zur Verfügung.