Tutoren

Mach dieses Semester zur geilsten Zeit deines Studiums - als Tutor*in für die Erstsemester.

Die Ausbildung der Bachelorstudierenden zu Erstitutoren findet seit vielen Jahren in Kooperation mit dem Institut für Psychologie statt. Seit dem Jahr 2018 werden sogar Tutoren für die Master-Erstsemester ausgebildet. Gemeinsam mit den zukünftigen Tutoren und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter fahren wir in eine Jugendherberge, in der die Tutoren vier Tage lang von den Teamern, das sind Fachschaftler, geschult werden.

Das Hauptziel des Wochenendes ist es, aus einer großen Gruppe Studierender, die sich kaum kennen, ein Team zu formen. Generell werden Kennlernaktivitäten während der gemeinsamen vier Tage großgeschrieben. Schließlich sollen sich die Tutoren nicht nur untereinander kennenlernen, sondern viel mehr das Handwerkszeug erlernen, wie sie die Erstis gut in den neuen Lebensabschnitt einführen können. Die psychologische Komponente spielt dabei eine wichtige Rolle. So werden die Tutoren geschult, über Verhaltensweisen von Personen nachzudenken, anstatt eine voreilige Meinung zu bilden. Des Weiteren muss ein guter Tutor nicht nur lernen, wie er mit Kritik umgeht, sondern auch wie er Feedback gibt. Um diese Soft Skills zu erwerben, sind Rollenspiele hilfreich, die im Laufe der Tutorenausbildung immer wieder Anwendung finden.

Nachdem das letzte Plenum des Tages stattgefunden hat, geht es zum "gemütlichen" Teil eines jeden Abend über. Bei Bierpong, Kartenspielen, Rage Cage und Musik ist es möglich, mit den Tutoren des Jahrgangs ins Gespräch zu kommen. Dann mischen sich auch die Teamer unter die Tutoren. Spätestens hier wird klar, dass die Fachschaftler nicht nur Vorgaben machen, sondern Teil des Teams sind, mit dem ihr richtig viel Spaß haben könnt.

An jedem Morgen beginnt das Programm ab 9.00 Uhr. Neben den psychologischen und teambildenden Maßnahmen wird auf dem Wochenende Wissen zur Universität, ihren Institutionen und Gremien vermittelt. Außerdem wird das "sichere Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" geübt. Das Highlight des viertägigen Trips ist jedoch das letzte Seminar des Wochenendes. Hier zeigt sich, ob das erlernte Wissen auch angewendet werden kann. Am Ende des Wochenendes bleiben viele positive Erfahrungen, neuerlernte Fähigkeiten im sozialen Umgang, neue Freundschaften, ein Team, was nichts so schnell erschüttern kann und natürlich die Vorfreude auf die Orientierungseinheit - die geilste Zeit des Studiums.