Aktuelles

Hubert/Paschke: Mobile (Land-)Maschinen und Roboter zwischen Automatisierung und Autonomie, InTer 2026, 66.

Autonome Mobile Maschinen halten zunehmend Einzug in den Markt. Mit wachsendem Funktionsumfang steigt auch der Automatisierungsgrad, während vollständige Autonomie bislang Vision bleibt. Schlüsseltechnologie ist die Künstliche Intelligenz, die auf europäischer Ebene insbesondere durch die KI-Verordnung, aber auch durch die neue EU-Maschinenverordnung reguliert wird. Der Beitrag untersucht, ab welchem Automatisierungsgrad diese Regelwerke greifen und wie sich ihre KI-Begriffe zueinander verhalten.

Das IRW beim Digital Innovation Hubs-Netzwerktreffen in Brüssel

Das europäische Netzwerk der Digital Innovation Hubs hat sich im Juni in Brüssel getroffen, um gemeinsam praktische Lösungen für die Digitalisierung von Unternehmen auf lokaler Ebene zu finden. Es fand ein breiter Austausch zu spannenden Themen wie AI Factories, Digital Health oder Cybersecurity statt, zu dem das IRW im Rahmen der Beteiligung am DAISEC teilnahm. Eröffnet wurde das Summit von Exekutiv Vizepräsidentin Henna Virkkunen, zuständig für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie die in Ihrer Rede betonte, dass gerade kleine Unternehmen mit der digitalen Adoption zurückliegen und somit die lokale Arbeit der EDIHs ein wichtiger Innovationstreiber sind.

"Zwischen Innovation und Grundrechtsschutz" – Prof. Dr. Sarah Rachut im Interview

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur unser Alltags- und Berufsleben, sondern wirkt sich auch auf Staat und Gesellschaft aus. Im Interview mit dem TU Magazin gibt Sarah Rachut einen Einblick in ihre Forschung und ihren Alltag. Im Interview spricht die Juniorprofessorin über das Spannungsfeld, Grundrechte im digitalen Zeitalter zu schützen und den Rahmen für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung zu schaffen.

Laabs: Die Regulierung des autonomen Fahrens in der Volksrepublik China

Autonome Kraftfahrzeuge stellen auch die Volksrepublik China vor neue rechtliche Herausforderungen. In seinem Beitrag befasst sich Tobias Laabs mit den wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt auf, mit welchen regulatorischen Ansätzen China auf die Entwicklung des autonomen Fahrens reagiert.

Start der Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz & Prüfungen“ der Hochschulrektorenkonferenz mit Prof. Dr. Sarah Rachut

Die neu gegründete Arbeitsgruppe der Hochschulrektorenkonferenz wird im kommenden Jahr Empfehlungen für den Umgang mit KI im Prüfungskontext an Hochschulen erarbeiten. Sarah Rachut bringt hierbei ihre Expertise im Prüfungs- und KI-Recht ein.

Paschke – Künstliche Intelligenz unter Erlaubnisvorbehalt?, MMR 2026, 455.

Prof. Dr. Anne Paschke ordnet in der MMR ein, warum der Einsatz generativer KI in Hochschulprüfungen klare Regeln braucht.

Rachut – Digitale Datennachhaltigkeit – Von Datenaltruismus zu Responsible AI

Der Band von Martinetz und Wutscher vereint die Erkenntnisse des letztjährigen Spring Symposiums an der WU Wien und beleuchtet die „Twin Transformation“ aus interdisziplinärer Perspektive. Der Beitrag von Sarah Rachut zum Ansatz „Digitaler Datennachhaltigkeit“ untersucht hierbei die Idee, ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der Digitalen Transformation miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt steht der Datenaltruismus als Instrument zur Förderung freiwilliger Datennutzung im Allgemeininteresse sowie dessen erstmalige Regulierung durch den Daten Governance-Act.

TITAN im Jahresbericht 2025 der Daimler und Benz Stiftung

Die Daimler und Benz Stiftung stellt das Ladenburger Kolleg TITAN in ihrem Jahresbericht 2025 vor. Das Kolleg untersucht den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Justizsystem und fragt, wie Softwaretechnologien rechtliche Arbeit unterstützen können, ohne Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaat aus dem Blick zu verlieren.

Im Mittelpunkt stehen konkrete Einsatzfelder im Justizsystem, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Fragen von Akzeptanz, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortung. Der Jahresbericht macht damit auch die interdisziplinäre Anlage und Förderung des Projekts sichtbar.

Prof. Dr. Sarah Rachut auf internationalem Symposium zur Digitalisation of Justice in Groningen

Prof. Dr. Sarah Rachut hielt am 29. Mai 2026 im Rahmen des internationalen Symposiums „Digitalisation of Justice: Perspectives from Germany and the Netherlands” in Groningen einen Vortrag zum Thema „Challenges of Digital Transformation for Administrative Procedural Law in Germany”.

Austausch mit dem DRA Lab der Universität Haifa zu KI in Justiz und Streitbeilegung

Wie nah rückt KI an rechtliche Entscheidungen heran? Diese Frage stand im Zentrum des Austauschs mit dem DRA Lab der University of Haifa. Diskutiert wurde KI nicht nur als Werkzeug zur Recherche oder Strukturierung rechtlicher Informationen, sondern auch als mögliche Entscheidungsassistenz in Justiz und Streitbeilegung.