TU BRAUNSCHWEIG

 

Die Lernfabrik der Technischen Universität Braunschweig 

Die Digitalisierung, eine nachhaltige Entwicklung und der stetige Druck der globalen Märkte fordert von produzierenden Unternehmen sich einem ständigen Wandel zu unterwerfen, um innovativ und wirtschaftlich zu bleiben. 

In diesem Prozess begleitet Die Lernfabrik der Technischen Universität Braunschweig Unternehmen aus allen Branchen mit einem Fokus auf produzierende Unternehmen. Die Ableitung von neuen Forschungsfragen aus aktuellen Forschungsergebnissen und die Übertragung von Methodenwissen in die Lehre und Weiterbildung ist der Professur für Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering dabei besonders wichtig. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden Die Lernfabrik als eine dafür geeignete Plattform zu etablieren. Seit dem Frühjahr 2012 ist Die Lernfabrik mit diesem Konzept erfolgreich.

Die Lernfabrik ist Mitglied der Initiative of European Learning Factories.


1. Braunschweiger HoloHack 2017

Im Sommer 2017 findet in der Lernfabrik der 1. Braunschweiger HoloHack statt. Studentische Teams treten gegeneinander an und entwickeln in 24 Stunden Mixed-Reality Anwendungen für die Stadt der Zukunft und die Produktion der Zukunft. Alle Informationen gibt es unter www.holohack.de.



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Inhalte

Die Lernfabrik besteht aus drei Säulen: Der Forschungsfabrik, der Experimentierfabrik und der Ausbildungswerkstatt. In jeder Säule wird der Fokus stärker auf Forschung oder Lehre gelegt. Allen Säulen gemein ist jedoch ihre thematische Ausrichtung. Übergreifend über die beiden Bereiche der Professur Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering, werden die Schwerpunktbereichthemen in der Lernfabrik addressiert:

  • Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion
  • Industrie 4.0
  • Urbane Fabriken
  Forschungsfabrik   Experimentierfabrik   Ausbildungswerkstatt

 

Die Forschungsfabrik

Die Forschungsfabrik fokussiert auf die Dissemination von Forschungsergebnissen und die kontinuierliche Ableitung neuer Forschungsfragen. Auf einer Fläche von über 800 m² Versuchsfeld des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik bedient sich die Forschungsfabrik einer industrienahen Infrastruktur zum Erproben von Prototypen in Real-Umgebungen. Somit können Versuche auf Maschinen- und Anlagen-Ebene gefahren werden, aber auch Untersuchungen auf Fabrik-Ebene unter Einbeziehung der gesamten technischen Gebäudeausrüstung durchgeführt werden. So können beispielsweise Wechselwirkungen zwischen der Abwärme einzelner Maschine und der Klimatisierung der Fabrikhalle gemessen und bewertet werden.

Die Experimentierfabrik

In der Experimentierfabrik liegt der Fokus darauf die erforschten Methoden und Werkzeuge der Schwerpunktbereiche in die Lehre von Ingenieursstudenten sowie in die Weiterbildung von Fachkräften zu übertragen. Dazu wurde eine Fabrik in der Fabrik aufgebaut. Die Modellfabrik besteht aus einer real funktionierenden, modular zusammengesetzen Produktionsprozesskette autonomen Logistiksystem und eigener technischer Gebäudeausrüstung. Ohne direkte gefahren durch hohe elektrische Spannungen oder große mechanische Kräfte können die Lernenden in geleiteten Workshops oder in freien Projekten ihre Forschungsziele definieren und Experimente durchführen, um ihr theoretisch erlangtes Wissen praktisch zu testen und zu festigen. Durch den Ansatz des erfahrbaren Lernens werden die Lernziele wesentlich schneller erreicht und das Methodenwissen stärker verankert als in Klassenraum-basierten Ansätzen.

Die Ausbildungswerkstatt

In der Ausbildungswerkstatt als zentrale Einrichtung der Technischen Universität Braunschweig findet die technisch-gewerbliche Ausbildung statt. Die Auszubildenen lernen in einer energetisch sanierten und technologisch neu ausgestatteten Werkstatt die Grundlagen der Metallbearbeitung sowie des elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Schaltungsbaus. Als Prädikat der Ausbildung werden die Lerninhalte um die Themenfelder der Energie- und Ressourceneffizienz erweitert. Energieeffiziente Schaltungen, mineralölfreie Kühlschmierstoffe und effektiver Einsatz von Druckluft sind ein Teil des täglichen Handelns.


Kontakt

Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an:

Leitung:

Dr.-Ing. Gerrit Posselt [g.posselt@tu-braunschweig.de | 0531 391 7609]

Weitere Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Benjamin Neef [b.neef@tu-braunschweig.de | 0531 391 8751]

M.Sc. Max Juraschek [m.juraschek@tu-braunschweig.de | 0531 391 8752]


  aktualisiert am 23.05.2017
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