Die Forschungsstelle Virtuelle Homologation entwickelt Methoden, Frameworks und digitale Workflows für die (kontinuierliche) virtuelle Zulassung moderner Fahrzeugfunktionen. Im Fokus stehen simulationsbasierte Nachweise, nachvollziehbare Validierungsprozesse und die Einbindung technischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Anforderungen.
Wir streben nach:
Mit virtueller Homologation werden physische Tests durch simulative Verfahren ergänzt und minimiert. Ziel ist es, Fahrzeugfunktionen frühzeitig, reproduzierbar und nachvollziehbar zu bewerten und damit Entwicklungs- und Freigabeprozesse zu beschleunigen. Unsere Forschungsstelle verfolgt dabei einen holistischen Ansatz, indem sie die dafür notwendigen Disziplinen bestehend aus Technik, Recht und Gesellschaft zusammenbringt. Aus technischer Sicht werden Themen der Szenariengenerierung und des Szenarienmanagements, digitale Zwillinge, Modell- und Datenmanagement, automatisierte Verifikations- und Validierungsprozesse sowie die strukturierte Erstellung virtueller Sicherheitsnachweise adressiert. Damit einher gehen die rechtlichen Vorschriften, wie UNECE, EU DVO 1426 oder auch Normen wie ISO 26262 und ISO 21448, gepaart mit den sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen von Akzeptanz, Ethik sowie Vertrauen und Sicherheit.