Studentische Forschungsprojekte in der Praxisphase

Januar 2020

Informationen zu den studentischen Forschungsprojekten im Rahmen der Praxisphase

Liebe Mentorinnen und Mentoren,

im Rahmen der Praxisphase in Ihrer Schule sollen die von Ihnen betreuten Studierenden ein kleines Forschungsprojekt im Masterstudium* durchführen, um ihnen frühzeitig Gelegenheit zu geben, auch einen wissenschaftsgeleiteten Blick für ihr späteres Berufsfeld zu entwickeln. In den Fächern Biologie, Chemie und Physik des Instituts für Fachdidaktik der Naturwissenschaften (IFdN) der Technischen Universität Braunschweig werden dazu schulrelevante Fragestellungen zum Schwerpunkt Diagnose der experimentellen Problemlösefähigkeiten von Schülerinnen und Schülern sowie zum fachspezifichen Classroom Management mit wissenschaftlichen Methoden systematisch untersucht. Eine Auswahl der Themen bisher durchgeführter Forschungsprojekte finden Sie in der folgenden Tabelle. Diese Themen sollen Ihnen die Idee unserer angestrebten Anbahnung zur Diagnosekompetenz der Studierenden aufzeigen, da diese ein Kernelement der Professionalisierung von Lehrpersonen ist. Diese Vorschläge können selbstverständlich erweitert und durch Fragestellungen ergänzt werden, die in Ihrem Interesse bzw. im Interesse Ihrer Schule sind und sich aus Ihrer schulischen Praxis ergeben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Studierenden bei der Durchführung ihres Forschungsprojektes unterstützen würden! Bei Rückfragen nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Kerstin Höner (k.hoener(at)tu-braunschweig.de)

Ablauf der studentischen Forschungsprojekte in der Praxisphase des GHR 300
Bildnachweis: Kerstin Höner/TU Braunschweig
Ablauf der studentischen Forschungsprojekte in der Praxisphase im GHR 300
Tab. 1: Auswahl an Themen bisher durchgeführter Forschungsprojekte am IFdN
Fach Thema des Forschungsprojektes
NaWi Diagnose experimenteller Problemlösefähigkeiten/prozessbezogener Teilkompetenzen von Schülerinnen und Schülern und deren Zusammenhang mit anderen Merkmalen, z.B. kreativen Fähigkeiten
Biologie Lernwirksamkeit zweier Treatments auf die experimentellen Problemlösefähigkeiten/ prozessbezogenen Teilkompetenzen beim Experimentieren von Schülerinnen und Schülern
Chemie Vergleich verschieden offener Experimentierdesigns hinsichtlich des Wissenserwerbs von Schülerinnen und Schülern
Physik Leseverständnis, Motivation und Wissen von Schülerinnen und Schülern bei unterschiedlichen Anteilen an unbekannten Wörtern in Fachtexten

*Weitere Informationen zum Konzept des Forschenden Lernens im Zusammenhang mit der erfolgten Neustrukturierung des Masterstudiums in Niedersachsen 2014/15 finden Sie unter https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/lehrkraefte/studium_master_ghr_300/ghr-300--101533.html