Dr. Bastian Loges

Dr. Bastian Loges
Bildnachweis: Denise Päthe/Alle Rechte bei der TU Braunschweig

Kontakt

Dr. Bastian Loges
Raum 157
Lehrstuhl für Internationale Beziehungen
Technische Universität Braunschweig
Bienroder Weg 97
D-38106 Braunschweig
b.loges(at)tu-braunschweig.de
Sprechstunde: siehe StudIP
Aktuelle Lehrveranstaltungen

Bastian Loges erwarb 2003 seinen Abschluss als Magister der Politikwissenschaft "mit Auszeichnung" und arbeitet seitdem am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. Zunächst war er von 2003 bis 2005 im Forschungsprojekt "Die Politik der USA im UN-Sicherheitsrat und das Regime humanitärer Intervention" beschäftigt, das über den Projektverbund "Friedens- und Konfliktforschung in Niedersachsen" vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium finanziert wurde. Seit der Beendigung des Projektes ist Bastian Loges als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt und vorrangig in der Lehre sowie bei der Organisation von Exkursionen, Vorträgen oder Ausstellungen tätig. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Fragen von Global Governance, Theorien der Internationalen Beziehungen, die Friedens- und Konfliktforschung sowie Normen und Institutionen in den IB. Die beiden letzten Punkte verbinden sich in seiner 2010 fertiggestellten Dissertation mit dem Titel "Schutz als neue Norm in den internationalen Beziehungen", die den normativen Wandel bezüglich der "Responsibility to Protect" am Beispiel der Debatten im UN-Sicherheitsrat untersucht. Seit Beginn 2018 ist Bastian Loges, gemeinsam mit Prof. Dr. Anja P. Jakobi, Projektleiter des Verbundprojekts REPLAWA.

Gegenwärtig beschäftigt sich Bastian mit der Theoretisierung neuerer thematischer wie organisatorischer Entwicklungen im UN-Sicherheitsrat (zusammen mit Holger Niemann unter dem Fokus des "anderen Sicherheitsrates"), mit der Frage des Mainstreamings von Schutzkonzepten im UN-System sowie mit dem konzeptionellen als auch empirischen Stellenwert von Emotionen in der Normenforschung (hier ganz konkret bei der Übernahme von Verantwortung). Seine aktuellen Konferenzpapiere spiegeln diese Interessen wider.