Isodrones-Kampagne in Costa Rica zur hydraulischen Umverteilung startet

[Institut für Geoökologie, Abteilung Geochem]

6:30, Flughafen Hannover. Die Forschenden Natalie Müller (CAU Kiel), Ramona Riedel und Karla Wagener (beide TUBS) sind bester Laune - aus gutem Grund: Sie befinden sich auf dem Weg ins sonnige Costa Rica. An der Estación experimental Forestal Horizontes im Nordwesten des Landes ist gerade Trockenzeit - das heißt Temperaturen von 40°C und keinerlei Niederschlag für 4 Monate. Doch wie gehen Bäume mit diesen Extrembedingungen um und wie passen sie ihren Wasserhaushalt an diese an? Mittels geophysikalischer Methoden und Markierversuchen mit stabilen Wasserisotopen wollen die Wissenschaftler untersuchen, ob und wieviel Wasser im Boden umverteilt wird und wie dies den Baumwasserhaushalt verschiedener Arten beeinflusst. Die Reise erfolgt im Rahmen des von der Klaus-Tschira-Stiftung geförderten Projektes "Hydraulic Redistribution for Resilience" (HR4RES), das zusammen von der Gruppe Isodrones (Dr. Matthias Beyer) und der Uni Kiel (Prof. Matthias Bücker) durchgeführt wird. Im Feld dabei ist außerdem Alberto Iraheta (TUBS) sowie eine Masterstudentin von der Uni Honduras. Wir wünschen viel Erfolg im Feld!