TU BRAUNSCHWEIG

Schwerpunktprogramme

In Schwerpunktprogrammen fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) überregionale Kooperationen bis zu sechs Jahre lang. Zu bestimmten Terminen fordert die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, Anträge zu stellen.


Schwerpunktprogramme an der TU Braunschweig

» Modular strukturierte, (re)konfigurierbare Maschinen für die Mikrobearbeitung mittels kooperativer Bewegungserzeugung (SPP 1476)

Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Mikromaschine für kleine Werkstücke, bei der die Bewegung von Werkzeug und Werkstück über identische, invers ablaufende Kinematiken erfolgt. Diese Bewegung erfolgt zeitgleich, wodurch sich der Größenwert aller kinematischen Größen sowie die notwendige Energie zur Bewegungserzeugung reduzieren. Um diese Vorteile für Werkzeugmaschinen der Mikrotechnik jedoch nutzen zu können, müssen der strukturelle Aufbau, die Antriebssysteme, Steuerung, Regelung und die Prozessintegration komplett neu überdacht und ausgelegt werden.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Arne Gerdes – Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik

Kooperationspartner: Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen, Universität Stuttgart

Zum Projekt

» Dispersitäts-, Struktur- und Phasenänderungen von Proteinen und biologischen Agglomeraten in biotechnologischen Prozessen – DiSPBiotech (SPP 1934)

Das Ziel des Schwerpunktprogramms ist die Charakterisierung der unterschiedlichen Beanspruchungen von Proteinen und Bioagglomeraten durch die verfahrenstechnische Prozessumgebung und die Auswirkung dieser prozesstypischen thermischen, chemischen und insbesondere mechanischen Beanspruchungen auf die Dispersität, die Struktur und die Phase der Proteine und Bioagglomerate. Dabei werden neuartige molekulare und systembiologische, partikeltechnische und ingenieurtechnische numerische Methoden auf Mikro-, Meso- und Makro-Ebene eingesetzt, um die Einflüsse entlang der Prozesskette von Kultivierung, Aufarbeitung und Formulierung von Produkten wie Biopharmazeutika zu untersuchen.

Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade – Institut für Partikeltechnik

Zum Projekt


Mit Beteiligung

» Metabolism of Pseudomonas aeruginosa under conditions of persistent infection of the cystic fibrosis lung. (SPP 1316)

Pseudomonas aeruginosa verursacht schwere Lungeninfektionen bei Mukoviszidosepatienten. Wir untersuchen, wie sich der Stoffwechsel von Pseudomonas aeruginosa während einer chronischen Lungeninfektion verändert und wo sich bislang unbekannte Schwachstellen befinden. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage zur Entwicklung neuer Antibiotika und neuer Behandlungsansätze.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Dietmar Schomburg – Institut für Biochemie und Bioinformatik

»Calm, Smooth and Smart - Novel Approaches for Influencing Vibrations by Means of Deliberately Introduced Dissipation (SPP 1897)

Das Ziel dieses Schwerpunktprogramms ist die Modellierung und Simulation von Dämpfung bzw. Dissipation mechanischer Schwingungen. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, Schwingungsphänomene im Maschinenbau schon in der Entwurfsphase zu berücksichtigen und auszulegen sowie das Schwingungsverhalten gezielt zu beeinflussen. Dabei stehen sowohl die Erforschung und Validierung neuer physikalischer Dämpfungsmodelle und -mechanismen als auch die Entwicklung neuer mathematischer Methoden für die Simulation im Mittelpunkt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Sabine Christine Langer – Institut für Konstruktionstechnik

Zum Projekt

Hinweis: Diese Auflistung ist nicht vollständig.


  aktualisiert am 05.01.2017
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB Zum Seitenanfang