TU BRAUNSCHWEIG

Übersicht abgeschlossener Sonderforschungsbereiche und Forschungsprojekte an der Fakultät für Maschinenbau

SFB 516 Konstruktion und Fertigung aktiver Mikrosysteme
Der SFB befasste sich mit methoden- und bauelementebezogenen Grundlagen für die Konstruktion und Fertigung aktiver Mikrosysteme. Ziele der Forschung waren Bereitstellung eines systematischen Konstruktionsprozesses für aktive Mikrosysteme und die Erarbeitung unterschiedlicher Fertigungstechnologien und von neuartigen Montagetechniken.
Um Grundlagen für Komponenten zur Führung und Lagerung der bewegten Elemente von aktiven Mikrosystemen bereitzustellen, wurde das Verschleiß- und Reibungsverhalten von Mikrokomponenten untersucht. Auf dieser Basis werden aktive Mikrolinearführungen entwickelt. Beteiligt sind Institute des Fachbereichs Maschinenbau, der Universität Hannover, das FhG-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik und die PTB. Sprecherinstitut war das Institut für Mikrotechnik.

SFB 562 Robotersysteme für Handhabung und Montage

Ziel des Sonderforschungsbereichs war die Erarbeitung von methoden- und komponentenbezogenen Grundlagen für die Entwicklung von Robotersystemen auf der Basis geschlossener kinematischer Ketten (Parallelroboter), um damit das strukturelle Potential dieser Roboter besser erschließen zu können.
 
Dabei standen vor allem hohe erreichbare Geschwindigkeiten und Beschleunigungen im Vordergrund, wie sie im Anwendungsfeld der Handhabung und Montage erforderlich sind. Neben der Lösung parallelroboterspezifischer Problemstellungen im Bereich der Modellierung und Steuerungstechnik lag ein weiterer Schwerpunkt der Forschungsarbeiten auf der konsequenten Nutzung der strukturbedingten Vorteile dieser Roboter durch den Einsatz neuer, angepasster Maschinenelemente. Beteiligt waren Institute der Fachbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Mathematik und Informatik und des DLR.

SFB 578 Integration gen- und verfahrenstechnischer Methoden zur Entwicklung biotechnologischer Prozesse

In dem SFB wurden Prozesse zur mikrobiellen Herstellung neuer Produkte mit hoher Wertschöpfung (rekombinante Proteine und Oligosaccharide) systematisch bearbeitet mit dem Ziel, die Wechselwirkungen biologischer, chemischer und verfahrenstechnischer Vorgänge zu erfassen, besser zu verstehen und zu modellieren, um Werkzeuge bereitzustellen, die den Aufwand zur Entwicklung entsprechender biotechnologischer Prozesse minimieren. In der SFB-Initiative, die unter der Federführung von Instituten des Fachbereichs Maschinenbau stand, waren Arbeitsgruppen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik der TU Braunschweig, der Universität Magdeburg, der Fachhochschule Magdeburg und der GBF beteiligt.



  aktualisiert am 10.02.2015
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