Bewerben Sie sich bis zum 01.06. für einen Praktikumsplatz an der Global School Brooklyn und erleben Sie das Lehren und Lernen an eine Deutsche Auslandsschule!
Ein Studium für das Lehramt an Grundschulen ist wünschenswert. Der Aufenthalt ist für den Zeitraum von Februar 2027 bis Juni 2027 geplant. Eine Anerkennung als Vertiefungspraktikum und als obligatorischer Auslandsaufenthalt ist u.U. möglich!
Bei Fragen melden Sie sich einfach bei Daniel Fehrentz (daniel.fehrentz@tu-braunschweig.de)
Bewerben Sie sich bis zum 01. Juni für einen der beiden Praktikumsplätze an der German-American School Manhattan!
Der Zeitraum für das Praktikum ist von Februar bis Juni 2027. Der Beginn des Praktikums kann individuell angepasst sowie die Dauer in Absprache mit der Schule angepasst werden, sofern es mindestens drei Monate sind.
Die Bewerbung steht Studierenden aller Fächer und Lehramtstypen offen. Sprachkenntnisse der deutschen und englischen Sprache werden vorausgesetzt.
Die Bewerbungsfrist für die Praktikumsplätze endet am 01.06.2026. Bitte senden Sie dazu Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Notenspiegel) in einer pdf-Datei an daniel.fehrentz@tu-braunschweig.de.
Die erste Hälfte meines Praktikums an der German-American-School Manhattan
In der ersten Hälfte meines Praktikums konnte ich bereits viele wertvolle Einblicke in den Schulalltag gewinnen. Mein Tag beginnt in der Regel um 9:00 Uhr morgens und folgt von einem abgestimmten Stundenplan, der Einsätze in unterschiedlichen Klassen umfasst.
Dadurch habe ich die Möglichkeit, verschiedene Jahrgangsstufen und Unterrichtssituationen kennenzulernen. Zusätzlich hospitiere ich auch in der Preschool, um ein besseres Verständnis für den Übergang der Kinder in die Schule zu entwickeln.
Ein wichtiger Bestandteil des Tages ist die große Parkpause zur Mittagszeit, wo wir Praktikanten auch gerne mal mit den Kindern Spiele ausprobieren und spielen. Neben den Beobachtungen des Unterrichts konnte ich selbst auch erste kleine Unterrichtssequenzen in meinen Fächern durchführen. Dies ermöglicht mir auch das amerikanische Unterrichtskonzept sowie das IB-School-Konzept näher kennenzulernen. Darüber hinaus arbeite ich regelmäßig mit kleineren Lerngruppen in separaten Räumen. Dabei unterstütze ich insbesondere Kinder, die zusätzlich Hilfe benötigen. Der reguläre Schultag endet um 15:10 Uhr mit einem gemeinsamen Abschlusskreis, nach dem die meisten Kinder abgeholt werden. Am Mittwoch ist mein Schultag etwas anders, dort startet er für mich erst um 10Uhr morgens und endet um 17:10Uhr nach der Hausaufgaben Betreuung. Dort unterstütze ich die Kinder bei der Bearbeitung ihrer wöchentlichen Hausaufgaben. Nachmittags nach der Schule, erkunde ich gerne die Stadt mit den anderen Praktikanten, die aus unterschiedlichen Städten und Ländern kommen. Diese Aktivitäten sind von Tag zu Tag unterschiedlich, zum Beispiel die typischen Sehenswürdigkeiten Ansehen oder auch das Anschauen von Sport Events. Insgesamt war die erste Hälfte meines Praktikums sehr abwechslungsreich und lehrreich und ich freue mich darauf, in der kommenden Zeit noch viele weitere Erfahrungen zu sammeln.
Im März 2026 hielten wir – Josephine Laukner, Lisa-Katharina Möhlen und Olga Fert (TU Braunschweig) gemeinsam mit Adam Moore, Graham Christopher, Rosie Grimes, Brandy Isom, Anastassia Lindo und Yemel Santana (University of Rhode Island) – einen Vortrag zum Thema „Learning from German Schools: Study Abroad Course Design for Inclusive Education“ auf der Conference for Exceptional Children (CEC) in Salt Lake City. Die Mischung aus wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zum deutschen Schulsystem sowie aus den Erfahrungsberichten von Lisas Fulbright-Forschung und amerikanischen Lehramtsstudierenden über ihre Exkursionswoche und gemeinsame Summer School mit deutschen Studierenden an der TU Braunschweig im Sommersemester 2025 verlieh unserem Beitrag eine lebendige und praxisnahe Note. Die ca. 80 Zuhörer*innen diskutierten anschließend den Vergleich beider Bildungssysteme sehr rege. Zusätzlich stelle ich, Lisa, noch ein Poster zu meinem Dissertationsthema „Policy Actors of and for School Inclusion: Educators’ Roles in Austria, Germany, and the U.S.“ vor. Hier gab es ebenfalls viele Besucher*innen, die am Vergleich zwischen Deutschland und den USA interessiert waren.
Die CEC bot uns die ideale Plattform, um bereits etablierte Kooperationen zu vertiefen: Als Associated-Partnerinnen von 2Teach Global wurden wir von Wendy Murawski zu einem 3-h-Workshop zum Thema „Co-Teaching Evolved: Strategies, Structures, and Smart Tech“ als internationale Expertinnen eingeladen. Hier konnten wir unsere deutschen Forschungsergebnisse einbringen und zugleich neue didaktische Perspektiven aus dem US‑Kontext in unsere Forschung und Lehre aufnehmen. Zusätzlich wurden in mehreren fokussierten Meetings die Rahmenbedingungen für die geplanten Gastbesuche von Lindsey Pike (Roger Williams University) und Beth S. Fornauf (Endicott College) an der TU Braunschweig im Juni 2026 ausgearbeitet. Hiermit wurde die Basis für potenzielle binationale Seminare, gegenseitige Gastvorträge, Schulbesuche sowie weitere gemeinsame Projekte gelegt.
Es war eine produktive Woche, in der wissenschaftliche Forschung und praxisnahe Erfahrungen durch transatlantischen Dialog und strategischem Netzwerken synergetisch verbunden wurden. Wir kommen mit großem Dank – insbesondere dem DAAD-Projekt „Come in – go out“ – an alle wertvollen Begegnungen und große Vorfreude auf die bevorstehenden Gastbesuche, gemeinsamen Vorhaben und zukünftige (Forschungs)kooperationen zurück. Die erzielten Fortschritte bestärken uns darin, unser gemeinsames Ziel der Internationalisierung des Lehramts, in Kooperation mit unseren amerikanischen Partner*innen weiter voranzutreiben und neue Impulse für das SDG 4 zu setzen.
Aktuell absolviert Frau Meyer ihr Vertiefungspraktikum am Osbecksgymnasiet in Laholm (Schweden) und berichtet:
Das Auslandspraktikum in Schweden hier am Osbecksgymnasiet in Laholm hat sehr viel zu bieten.
Es ist eine unglaublich spannende und schöne Zeit, die ich bis jetzt hier erleben durfte. Vor der
ersten Woche war ich sehr nervös und hatte Angst, dass die Zeit hier in Schweden alleine komisch
sein wird und es womöglich sogar gar nicht meinen Vorstellungen entsprechen könnte. Aber direkt
am ersten Tag waren alle Kollegen und Schüler sehr nett und aufgeschlossen zu mir, sodass ich
mich sofort sehr wohlgefühlt habe und wusste, dass dies eine unglaublich tolle Zeit sein wird. Nun
ist die Zeit schon so schnell verflogen und die dritte Woche geht zu Ende. In diesen drei Wochen
habe ich schon sehr viel dazugelernt und bin in vielen Situationen, auch außerhalb der Schule, über
mich hinausgewachsen. Im schwedischen Schulsystem gibt es große Unterschiede im Vergleich zu
unserem in Deutschland. Sowohl darin, wie die Lehrer unterrichten, als auch in der Schüler-Lehrer-
Beziehung.
Schweden ist im Allgemeinen viel mehr schülerorientiert und die Kollegen sowie Schüler sind hier
gelassener, was eine schöne Atmosphäre zum Arbeiten bietet. Die Schule hat keine klassischen
Pausen, wie wir sie in Deutschland kennen, sondern fast jeder Schüler hat seinen eigenen
Stundenplan und somit auch andere Pausen als andere Schüler. Darüber hinaus können sie
entscheiden, ob sie beispielsweise mehr Mathematik haben oder vielleicht mehr Englisch. Dadurch
werden die Schüler individuell stärker in ihren Stärken gefördert und sind, wenn sie danach
studieren möchten, besser vorbereitet.
Kurz vor ihrem Praktikum an unserer Kooperationsschule, der German-American-School Manhattan, war Fr. Wiegmann nochmal an der Fakultät 6 und am Institut für Erziehungswissenschaften zu besuch.
Neben dem guten Austausch zum Praktikum, den gewünschten Lerngelegenheiten und den bisherigen Erfahrungen im Prozess, wurden letzte Fragen geklärt.
Am Ende wurde Sie von Frau Prof. Dr. Koch und Herr Fehrentz verabschiedet.
Wir wünschen viel Spaß und eine tolle Erfahrung an der GSM!
Wir möchten uns auch bei der gesamten GSM für die gute Zusammenarbeit bedanken.
Bis zum 01.03.2026 können sich Studierende für einen Praktikumsplatz an der German-American School Manhattan in den USA bewerben.
Vom 19. bis 21. Januar war Daniel Fehrentz in Mailand und hat verschiedene Schulen vor Ort besucht und die TU Braunschweig auf der Unibörse der Deutschen Schule Mailand vertreten.
Neben der Unibörse am 19. Januar wurde während des Austauschs mit Herrn Dr. Illig (Schulleiter) und Herrn Schumann über die Deutsche Schule Mailand allgemein sowie mögliche Kooperationsmöglichkeiten zwischen der TU Braunschweig und der DSM gesprochen. Daneben wurde auch das Liceo Scientifico Statale A. Volta besucht. Neben einer Führung durch die Schule gab es einen guten Austausch über die Schule, welche eine staatliche italienische Schule ist, Lehrmethoden und über die Tätigkeit als DSD-Schule. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Zeit und den spannenden Austausch an Fr. Buglioni und Fr. Fresemann.
Am 1. Dezember fand an in Hannover das erste Vernetzungstreffen der DAAD-Lehramt.International-Projekte statt, welche an verschiedenen niedersächsischen Hochschulen durchgeführt werden. Beim Treffen stand der Austausch über die Projekte, Ideen und Erfahrungen im Vordergrund. Durch viele neue Impulse und gemeinsame Ideen möchten wir die Internationalisierung der Lehrkräftebildung weiter vorantreiben und stärken!
Melden Sie sich für das Online Global Education Symposium der URI und TU am 19.11.2025 an.
Scannen Sie dazu den QR-Code oder folgenden Link: https://uri-edu.zoom.us/webinar/register/WN_9OFfGVGkROuZbqyLauWuHQ#/registration
Bei Fragen schreiben Sie bitte daniel.fehrentz(at)tu-braunschweig.de (TUBS) oder Colleen Rossignol (URI).
Aktuell gibt es folgende Ausschreibungen für Praktikumsplätze an Partnerschulen für Praktika
im Jahr 2026: Sie erhalten weitere Informationen, wenn Sie auf den Schulnamen klicken.
USA
Schweden
Die Bewerbungsfrist für alle drei Ausschreibungen endet am 29.08.2025.
Hinweis: Bewerbungen für die Global School Brooklyn sind noch diese Woche kurzfristig möglich!
Bei Fragen schreiben Sie bitte an Daniel Fehrentz.