Innovative Ansätze zur Demokratisierung der Diagnostik
Die Mikrofluidik spielt in der modernen Diagnostik, bei patientennahen Schnelltests (Point-of-Care-Testing) sowie in der Medikamentenentwicklung eine Schlüsselrolle. Prof. Dr. Destgeer, Professor für „Control and Manipulation of Microscale Living Objects“ an der TUM, präsentierte die neuesten Durchbrüche seiner Forschungsgruppe am Center for Translational Cancer Research (TranslaTUM). Seine Arbeit kombiniert Strömungslithographie, hochentwickelten 3D-Druck und Akustomikrofluidik, um Diagnosewerkzeuge zu schaffen, die völlig ohne teure Laborgeräte auskommen.
Prof. Dr. Destgeer blickt auf eine beeindruckende akademische Laufbahn zurück. Nach Stationen an der KAIST in Südkorea und als Postdoktorand im Di Carlo Lab an der University of California, Los Angeles (UCLA), forscht und lehrt er seit 2020 an der TUM.
Prof. Dr. Ghulam Destgeer arbeitet außerdem gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Dietzel und Ebrahim Taiedinejad vom Institut für Mikrotechnik (IMT) an dem von der DFG geförderten Projekt “3D shape-coded microparticles for multiplexed cancer diagnostics.”
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die anwesenden Forschenden und Studierenden des PVZ die Gelegenheit für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch. Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Dr. Destgeer für den inspirierenden Besuch und den spannenden Einblick in seine Arbeit!