Die universitäre Ausbildung steht vor der Aufgabe, Absolvent*innen auf globale Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft vorzubereiten. Die TU Braunschweig begegnet dieser Anforderung mit interdisziplinären Lehr- und Forschungsansätzen zur Ausbildung von Changemakern, die bestehende Prozesse hinterfragen und innovative Lösungen entwickeln. Sie bringen aktuelles Wissen und den Mut zur Veränderung in die Arbeitswelt mit ein. In diesem Zusammenhang erarbeitet und etabliert das Projekt „Explorer Master: Lernen durch Neugierde“ (gefördert mit 6,3 Mio. € durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre in der Ausschreibung „Lehrarchitektur: Hochschule der Zukunft gestalten“) neuartige, zukunftsweisende Studiengangsstrukturen und nutzt dabei Synergien der Universität mit Forschungseinrichtungen. Mit der Förderung von an der Forschung ausgerichteter Lehre und der Gestaltung von innovativen Lern-Forschungs-Orten können Studierende so auf die Zukunft ausgerichtete, transformative Kompetenzen entwickeln.
Neben dem auf studentische Forschung ausgelegten Explorer Master werden Lernräume als innovative Lern-Forschungs-Orte zu Explorer Places gestaltet sowie ein Explorer Network geschaffen, das eine einrichtungsübergreifende (inter-)nationale Zusammenarbeit befördert. Alle Fakultäten der TU Braunschweig sind an der Entwicklung von Explorer Master-Vertiefungen beteiligt. Gleichzeitig werden die Kooperationen in der Region sowie auf (inter-)nationaler Ebene vertieft und in das Studium einbezogen, sodass eine Verschmelzung von Lehre und Forschung an unterschiedlichen Lern-Forschungs-Orten (jenseits des Hörsaals oder Labors) ermöglicht wird.
Um die Entwicklung des Explorer Masters ganzheitlich und fokussiert entlang des Prinzips des forschenden Lernens zu verfolgen, sind neben den Fakultäten weitere wichtige Einrichtungen in die Konzeption und Umsetzung des neuen Mastermodells mit eingebunden: