Wer fokussiert arbeiten, ungestört telefonieren oder sich auf eine Videokonferenz konzentrieren will, braucht einen Rückzugsort. Im NFF wurden deshalb drei sogenannte „Silentboxen“ als schallgeschützte Minibüros angeschafft. Zwei davon sind leicht erreichbar und zentral im Erdgeschoss platziert, so dass gerade Studierende, die z.B. Wartezeiten zwischen Veranstaltungen draußen am Forschungsflughafen überbrücken müssen, davon profitieren sollen. Die komfortabel ausgestatteten und mit einem effizienten Belüftungssystem versehenen Boxen bieten auch Platz für Teamrunden. Eine optimale Schallisolierung ermöglicht es, vertrauliche Gespräch zu führen und konzentriert zu lernen. Die Minibüros sind als Ergänzung und temporär genutzte Arbeits- und Lernorte gedacht und können deshalb weder reserviert noch dauerhaft genutzt werden, um eine flexible Nutzung für möglichst viele Menschen zu ermöglichen.
Der Impuls temporäre Arbeitsplätze und Lernorte im NFF zu schaffen, ist durch das TU-Transformations-Projekt „ Mit leichtem Gepäck“ entstanden, die Finanzierung wurde von zwei Instituten aus dem NFF-Forschungsbau übernommen.
Daten und Fakten
Die Silentboxen im NFF verfügen über ein effizientes Belüftungssystem mit einem Luftstrom von 182,5 m³/h bis 730 m³/h. Premium-Lüfter mit nur 30 Dezibel Lautstärke schaffen eine ruhige Atmosphäre und gewährleisten bis zu 33 Luftwechsel pro Stunde – für frische Luft und ein komfortables Arbeitsumfeld ohne Störungen.
Angeschlossen an eine Stromquelle und dank eines integrierten, hochempfindlichen Bewegungssensors werden Licht und Belüftung automatisch aktiviert, sobald die Kabine betreten wird. Nach Verlassen muss die Tür geschlossen werden. Die Kabinen haben eine Schallisolierung, die sich an typischen Büroumgebungen mit 40 Dezibel orientiert. Die akustische Leistung wurde durch Labortests bestätigt und ist klassifiziert nach ISO 23351-1. Die Minibüros sind als Ergänzung und temporär genutzte Arbeits- und Lernorte gedacht und können weder reserviert noch dauerhaft genutzt werden.