Eingeholt! Das INGE auf Dienstgang zum Siegernarrativ

Unter den Namen „E-INGE-HOLT I“ und „E-INGE-HOLT II“ traten am 16. September 2026 zwei Staffeln des Instituts für Geschichtswissenschaft (INGE) beim 22. Behörden-Staffelmarathon rund um den Ölper See in Braunschweig an. Das jährliche Großereignis der regionalen Dienststellen des Landes Niedersachsen stand diesmal unter der Schirmherrschaft der Leiterin der Regionaldirektion des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung. Die Beamtinnen und Beamten sowie Angestellten des Landes kamen von nah und fern … aus Goslar, Wolfsburg, Gifhorn, Wolfenbüttel, Helmstedt, Königslutter, Salzgitter und Braunschweig.

Die Läuferinnen und Läufer trudelten ab 13:00 Uhr auf dem Gelände des SV Schwarzer Berg ein. In bester Nachbarschaft und im kollegialen Austausch saßen die Mitarbeitenden des INGE neben den „Asphaltflitzern“ (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel, Platz 30) und den „Kreissocken 1“ (Landkreis Wolfenbüttel, Gesundheitsamt, Platz 40) und warteten auf den Start.

Nachdem es am Vormittag noch geregnet hatte, sorgten milder Sonnenschein und Temperaturen um 20 °C für ideales Laufwetter – Bedingungen, die das buntgemischte Team aus Dozierenden, Lehrbeauftragten, Hilfskräften und dem Sekretariat beiläufig zu nutzen wusste. Der Startschuss fiel um 15:30 Uhr. Anschließend liefen die Dienstgänge auf Hochtouren, während der Lauf der Geschichte teleologisch seinem Ziel entgegenstrebte.

Auch der Wolkenbruch ab 16:00 Uhr zeigte klare Kontinuitäten: Die laufenden Akteure trotzten dem Temperaturabfall und wichen behände den zahlreichen Pfützen aus. Es war kein einfaches Rennen, mussten sich die Mitarbeitenden aus Mittelbau und Verwaltung doch gegen zahlreiche Polizisten und Polizistinnen behaupten, die schon qua Amt über eine gute Fitness verfügen.

Umso erfreulicher fiel das Ergebnis bei der ersten Teilnahme des INGE am Wettbewerb aus: Aus den Zeiten von 03:55:46 und 04:09:09 lässt sich durchaus ein kleines Siegernarrativ ableiten. Mit einem guten 80. und 90. Platz von insgesamt 93 Staffeln konnten sich die „Eingeholten“ gegen eine Minderheit der Kontrahentinnen und Kontrahenten behaupten und damit an diesem Tag einen historischen Sieg für das INGE erringen.

Ein großer Dank gilt dabei den Mitarbeitenden des Instituts, die an diesem Mittwochnachmittag für die Geisteswissenschaften der TU Braunschweig die Beine in die Hand nahmen – oder, mindestens ebenso wichtig, jubelnd und anfeuernd an der Ziellinie standen. Besonders hervorzuheben sind dabei drei Kolleginnen und Kollegen, die sogar zweimal an den Start gingen und damit überhaupt erst ermöglichten, dass wir mit zwei Staffeln antreten konnten. Ein besonderer Dank gilt zudem dem KLIO e. V., der die Kosten der Veranstaltung und insbesondere die Startgelder übernahm.