TU BRAUNSCHWEIG

 

Informatik an der TU Braunschweig

Informatikzentrum_TU_Braunschweig_2011

 

Vorträge im Informatik-Kolloquium:


 

29.03.2017
Thema: Sensornetze zur Brückenüberwachung
Dozent: Direktor des Instituts für Telematik
Universität zu Lübeck
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort:

Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11,
Raum Veolia

[Anmeldung erfordlich!]


News:

Prof. Hermann Herrn Professor Hermann G. Matthies vom Institut für Wissenschaftliches Rechnen der TU Braunschweig ist am 22. Januar 2017 der mit 60.000 Euro dotierte Gay-Lussac-Humboldt-Preis vom französischen Bildungs-, Hochschul- und Forschungsministerium verliehen worden.

[...]

Der 1983 erstmals verliehene Preis zeichnet exzellente Forscher aus, die sich durch herausragende Beiträge in der Wissenschaft einen Namen gemacht haben und die für die Zusammenarbeit beider Länder stehen. Seit 2011 werden jedes Jahr zwei deutsche Forscher mit diesem Preis ausgezeichnet. Der Preis wird am 28. März 2017 von der Akademie der Wissenschaften überreicht werden.

Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis ist ein 1981 vom französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing und von Bundeskanzler Helmut Schmidt auf Empfehlung der deutschen und französischen Forschungsministerien geschaffener deutsch-französischer Wissenschaftspreis. Dies ist das französische Pendant zum Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt Stiftung für französische Forscher. Aus den Nominierungen französischer Kollegen trifft die französische Akademie der Wissenschaften ihre Auswahl der beiden Preisträger.

Wissenschaftliches Rechnen und numerische Simulationen sind das Forschungsgebiet von Hermann Matthies. Er arbeitet an der Entwicklung von Methoden in der numerischen Mechanik und zu gekoppelten Multiphysik- und Multi-Skalen-Problemen. Seine jüngeren Arbeiten befassen sich mit der Quantifizierung von Unsicherheiten sowie Bayes’schen Verfahren für inverse Probleme.

Herr Matthies hat mit verschiedenen französichen Forschungseinrichtungen zusammengearbeitet, vornehmlich mit Prof. Adnan Ibrahimbegović von der Université de Technologie de Com-piègne / Sorbonne Universités, mit Prof. Pièrre Ladevèze von der École Normale Supérieure deCachan in Paris, mit Prof. Roger Ohayon vom Conservatoire National des Arts et Métiers in Paris und mit Prof. Anthony Nouy von der École Centrale de Nantes.

Nähere Information zum Gay-Lussac-Humboldt-Preis finden Sie hier:

Informatik ist eine der vielseitigsten und zukunftssichersten Studienrichtungen.
In allen Bereichen des Lebens sind die Fähigkeiten der Informatiker gefragt und Prognosen bestätigen, dass der Bedarf an Informatikern auch künftig steigen wird. Die Auswahl an Jobs ist unglaublich vielfältig: Von Unternehmensberatungen über Softwarehäuser bis hin zu Firmen im Bereich Automobil, Medizintechnik, Banken, Schienenverkehr, Luft- und Raumfahrt und elektronischen Großanlagen.

 

Das Department Informatik an der TU Braunschweig wurde, als eines der ersten,
bereits 1972 gegründet. 13 Professoren forschen und lehren an neun Instituten auf
internationalem Niveau. Mehr als zwölf unterschiedliche Nebenfächer stehen zur Auswahl und erlauben eine individuelle Spezialisierung. Alle Institute sind im neu errichteten Informatikzentrum untergebracht. Dies garantiert nicht nur kurze Wege und beste Ausstattung, sondern erleichtert auch den Kontakt zu Lehrenden und Kommilitonen.

 

Der Praxisbezug im Studium wird durch Kooperationen mit den größten deutschen und internationalen Unternehmen gewährleistet - und bietet den Studierenden ein Sprungbrett für ihre Karriere nach der Uni. Als älteste Technische Universität Deutschlands genießt die TU Braunschweig national und international hohes Ansehen, auch und gerade im Bereich der Informatik. Mit rund 19.000 Studierenden insgesamt gehört sie zu den mittelgroßen Universitäten Deutschlands, an der gut studiert werden kann, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Die Region Braunschweig hat sich als internationaler Spitzenforschungsstandort etabliert: mit der höchsten Forschungsdichte in Europa liegt die Region bei den Forschungs- und Entwicklungsausgaben von Staat und Wirtschaft mit 7,1% des Bruttoinlandsproduktes europaweit an erster Stelle.

 


  aktualisiert am 24.03.2017
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