Im Dialog zur Weiterentwicklung

Fakultäten und Präsidium ziehen positives Fazit

Die Strategiegespräche zwischen den sechs Fakultäten und dem Präsidium haben sich seit ihrer Einführung im Jahr 2022 als wichtiger Baustein der gemeinsamen Hochschul- und Fakultätsentwicklung etabliert. Anfang dieses Jahres fand bereits die vierte Runde dieser Gespräche statt. Erneut wurde deutlich, dass der strukturierte, offene Austausch für alle Beteiligten einen echten Mehrwert für die interne Kommunikation und die Entwicklung der Universität bietet.

Strategiegespräche sind in vielen Hochschulen ein wichtiges Element, um die Strategieprozesse der Fakultäten mit der Hochschulleitung abzustimmen, sowie transparente und begründete Entscheidungen vorzubereiten. Auch an der TU Braunschweig sind die Strategiegespräche mit den Fakultäten und dem Präsidium ein wichtiges Element für die Umsetzung des strategischen Entwicklungskonzept der ganzheitlichen Entwicklung. Themensetzungen und Ablauf werden kontinuierlich an aktuelle Bedarfe angepasst. So hat sich das Format Schritt für Schritt zu einem effektiven, dialogorientierten Instrument entwickelt, das sowohl strategische Perspektiven als auch konkrete Handlungsfelder in den Blick nimmt.

Fokus auf fakultätsspezifische Strategien

Im Mittelpunkt der diesjährigen Gespräche standen die individuellen Herausforderungen und Strategien der Fakultäten, darunter

  • die strategische Berufungsplanung,
  • die Weiterentwicklung des Studienangebots,
  • die Stärkung der übergeordneten Zusammenarbeit innerhalb der Universität, etwa in Forschungsprogrammen oder der gemeinsamen Gremienarbeit
  • sowie die strategischen Partnerschaften im regionalen und überregionalen Umfeld.

Die Fakultäten eint, trotz der individuellen Ausgangslage, das Interesse, die strategischen Ziele der Universität und die der Fakultäten optimal zu verbinden, um die Universität als Ganzes zu stärken und sich zukunftsfähig aufzustellen.

Gemeinsame Herausforderungen im Blick

Zwei Themen bewegten alle Fakultäten und das Präsidium gleichermaßen: die bauliche Situation vieler Gebäude sowie die sinkenden Studierendenzahlen. Beide Aspekte wurden intensiv in den Runden diskutiert. Dabei blieb es nicht nur bei der Analyse: Für zentrale Handlungsfelder wurden beiderseits konkrete „Action Items“ vereinbart, die sowohl kurzfristige Schritte ermöglichen als auch langfristige Planungen voranbringen sollen. Die Action Items zeigen die Bandbreite der Gespräche, sie reichen von kurzfristigen Initiativen zum Aufstellen von Snackboxen oder Renovierungsbedarfen über die Einrichtung von Seed Funds bis hin zur langfristigen Planung von Berufungsverfahren.

Positive Rückmeldungen von allen Seiten

In der gemeinsamen Nachbesprechung zogen die Dekan*innen als auch die Mitglieder des Präsidiums ein durchweg positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurden die offene und konstruktive Atmosphäre, die klare Struktur der Gespräche sowie die Relevanz der behandelten Themen für interne Prozesse und Entscheidungswege einer jeden Fakultät.

Die Gespräche sowohl zu strategischen als auch operativen Fragestellungen ermöglichen wechselseitig einen Einblick in die Arbeit der Fakultäten und des Präsidiums sowie in die jeweilig thematisierten Herausforderungen, denen sich die Universität als Ganzes stellen muss.

Ein Format mit Zukunft

Die Strategiegespräche haben sich damit erneut als wertvolles Instrument erwiesen, um Transparenz zu schaffen, gemeinsame Prioritäten zu entwickeln und konkrete Maßnahmen anzustoßen. Sie stärken nicht nur den strategischen Dialog, sondern auch das gegenseitige Verständnis – eine wichtige Grundlage, um die Zukunft unserer Universität gemeinsam erfolgreich zu gestalten.

Theresa Wegner

Strategische Hochschulentwicklung | Strategic University Development

Stellvertretende Leitung | Deputy Head

Referentin für strategische Prozesskoordination  | Strategic Process Coordination Officern