TU BRAUNSCHWEIG

Umfeld

Die Antragsteller sind in die Fakultäten der „Technischen Universität Braunschweig“ und der „Leibniz Universität Hannover“ eingebunden und verfügen über vielfältige Kontakte und Kooperationen weltweit. Eine besonders enge fachliche Verknüpfung besteht mit den Materialprüfungsanstalten für das Bauwesen in Braunschweig, Hannover und Clausthal sowie mit dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung in Braunschweig. Der Institutsleiter des Fraunhofer-Institutes ist mit einer Abteilung in das iBMB eingebunden. Angehörige außeruniversitärer Einrichtungen sind über das Fraunhofer-Institut für Holzforschung sowie über die Materialprüfanstalt für das Bauwesen am Kolleg beteiligt.

Aufgrund der Aufgabenstellung ist eine enge Zusammenarbeit auf den Gebieten der experimentellen Analyse der Baustoffdegradation, der Modellbildung für numerische Tragwerks- und Baustoffanalysen sowie des Konstruktiven Ingenieurbaus von großer Wichtigkeit. Die Voraussetzungen hierfür sind mit den experimentellen Einrichtungen der beteiligten Institute im Bereich Beton, Stahl und Holz sowie mit den in der Modellierung und numerischen Simulation forschenden Arbeitsgruppen der beteiligten Institute in besonderer Weise gegeben. Alle Antragsteller sind zudem mit unterschiedlichen Projekten in der Grundlagenforschung sowie in der angewandten Forschung zum Thema des Graduiertenkollegs befasst.

In Vorbereitung ist das „Zentrum für leichtes und umweltgerechtes Bauen“, das sich als Gemeinschaftsprojekt des Landes Niedersachsen, der Technischen Universität Braunschweig und der Fraunhofer-Gesellschaft mit Konzepten für nachhaltiges Bauen auseinander setzen soll. Es ist vorgesehen, mit dem Bau der Gebäude für das Zentrum am „Campus-Beethovenstraße“ der TU Braunschweig 2014/2015 zu beginnen. Das Zentrum soll 2018 eingeweiht werden und bietet den Antragstellern und Doktoranden die Gelegenheit zu experimenteller Forschung.

Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung weist mehrere Doktoranden-Stellen für jeweils drei Jahre aus eigenen Mittel aus. Die Doktoranden sollen in das Graduiertenkolleg eingebunden werden, wenn die fachliche Nähe gegeben ist.

Die Technische Universität Braunschweig hat das Thema „Stadt der Zukunft“ als einen strategisch wichtigen Forschungsschwerpunkt definiert. Das Thema behandelt neben den planerischen und baulich-konstruktiven Fragestellungen auch Fragen der elektronischen Infrastruktur und der Sozialwissenschaften. Das Graduiertenkolleg behandelt hier einen Teil der Forschungsarbeiten zum Life-Cycle-Engineering der baulichen Infrastruktur.

Eine Zusammenarbeit bei der Doktorandenausbildung erfolgt mit dem seit 2010 geförderten Internationalen Graduiertenkolleg GRK 1627 „Virtual Materials and Structures and their Validation“ an der Leibniz Universität Hannover. Da das Graduiertenkolleg an ergänzenden Fragestellungen ausgerichtet ist, soll das Angebot an Gastvorträgen, Kompaktkursen und Gastwissenschaftlern aufeinander abgestimmt werden und allen beteiligten Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeitern offen stehen. Hierdurch gelingt es, ein Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramm zu etablieren, das in der Breite und wissenschaftlichen Tiefe zu einer erheblichen Qualitätssteigerung der Forschungsarbeiten führt.

Es werden darüber hinaus enge Kooperationen mit dem Department „Civil Engineering“ der „Universität Rhode Island“ mit einem „Double-Master-Degree“, mit dem Department „Civil Engineering“ der „Universität Florenz“ in der Doktorandenausbildung und einem gemeinsam verliehenen „Doktor-Ingenieur“ sowie mit der ENS Cachan in der Doktorandenausbildung gepflegt, um die wissenschaftliche Basis zu verbreitern und die fachliche Diskussion weiter zu vertiefen. Insofern besitzt die Gruppe der Antragsteller und der eingebundenen Institutionen Alleinstellungsmerkmale in der fachlichen Zusammensetzung und der thematischen Ausrichtung des Graduiertenkollegs. Mit den vorhandenen und geplanten internationalen Kontakten und den Kooperationen in der Doktorandenausbildung liegt ein besonderes wissenschaftliches Umfeld vor, das zu einer erheblichen Qualitätssteigerung und internationalen Sichtbarkeit des Graduiertenkollegs beitragen wird. Die Kooperationen sind institutionalisiert und verstetigt, sodass mit dem hier beantragten Graduiertenkolleg eine weitere Stärkung der bereits vorhandenen Strukturen erfolgt.

Mit dem „Internationalen Studiengang – Computational Sciences in Engineering (CSE)“ erfolgt eine Abstimmung über die Gastwissenschaftler, die jeweils zusätzliche Lehrveranstaltungen auf „Master-Niveau“ anbieten und gleichzeitig in der Betreuung der Forschungsarbeiten des Kollegs mitwirken können.


  aktualisiert am 02.02.2016
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