Antimuslimischer Rassismus

Diversity Office kooperiert mit iReport Niedersachsen

Das Diversity Office der Technischen Universität Braunschweig kooperiert mit iReport Niedersachsen, der landesweiten Dokumentations- und Meldestelle für antimuslimischen Rassismus.

Ziel der Kooperation ist es, antimuslimischen Rassismus sichtbarer zu machen, über Unterstützungs- und Meldeangebote zu informieren und Betroffene sowie Zeug*innen zur Dokumentation von Vorfällen zu ermutigen. Da viele Vorfälle nicht gemeldet werden, leistet eine verlässliche Dokumentation einen wichtigen Beitrag dazu, Diskriminierung sichtbar zu machen und langfristig wirksame Maßnahmen zu entwickeln.

Im Rahmen der Kooperation informiert das Diversity Office über die Angebote von iReport Niedersachsen und stellt entsprechende Materialien zur Verfügung. Die Kooperation wurde erstmals im Rahmen des Aktionstags zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli 2026 an der TU Braunschweig vorgestellt.

Weitere Informationen und das Meldeportal finden Sie unter:
www.i-report.eu

Bei Fragen zur Kooperation, zu Melde- und Unterstützungsangeboten oder zum Thema antimuslimischer Rassismus können Sie sich jederzeit gerne an das Diversity Office wenden. Ansprechpartnerin ist Zeliha Özdemir. Sie erreichen sie unter zeliha.oezdemir1@tu-bs.de.

Tag gegen antimuslimischen Rassismus 2026

Anlässlich des bundesweiten Tags gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli veranstaltete das Diversity Office der Technischen Universität Braunschweig gemeinsam mit der Union Muslimischer Studierender (UMS) und dem BIPoC Netzwerk einen Informations- und Austauschstand.

Im Mittelpunkt der Aktion standen die Sensibilisierung für antimuslimischen Rassismus sowie der Austausch mit Studierenden und Beschäftigten. Grundlage der Gespräche bildete das aktuelle CLAIM-Lagebild 2025, das bundesweit 4.096 dokumentierte antimuslimische Vorfälle – mehr als elf Vorfälle pro Tag – erfasst. Gleichzeitig weist das Lagebild auf ein erhebliches Dunkelfeld hin, da viele Betroffene Vorfälle nicht melden.

Ein besonderer Bestandteil der Veranstaltung war die Vorstellung der neuen Kooperation zwischen dem Diversity Office und iReport Niedersachsen. Interessierte konnten sich über Beratungs- und Meldeangebote informieren und sich dazu austauschen, warum die Dokumentation antimuslimischer Vorfälle ein wichtiger Schritt zur Sichtbarmachung von Diskriminierung ist.

Weitere Informationen:
www.i-report.eu

CLAIM-Lagebild:
https://www.claim-organisation.de/aktuelles/publikationen/

Bei Fragen zur Kooperation, zu Melde- und Unterstützungsangeboten oder zum Thema antimuslimischer Rassismus können Sie sich jederzeit gerne an das Diversity Office wenden. Ansprechpartnerin ist Zeliha Özdemir. Sie erreichen sie unter zeliha.oezdemir1@tu-bs.de.

Tag gegen Antimuslimischen Rassismus 2025

Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus findet jährlich am 1. Juli statt. Er erinnert an den rassistisch motivierten Mord an Marwa El-Sherbini, die am 1. Juli 2009 während einer Gerichtsverhandlung in Dresden getötet wurde. Der Gedenktag macht auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen antimuslimischen Rassismus aufmerksam und setzt ein Zeichen für Solidarität mit Betroffenen.

Auch im Jahr 2025 verdeutlichen aktuelle Entwicklungen die Relevanz des Themas. Das Lagebild von CLAIM zeigt, dass antimuslimischer Rassismus in Deutschland weiterhin weit verbreitet ist und sich in unterschiedlichen Lebensbereichen äußert – von Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu körperlichen Angriffen und struktureller Diskriminierung. Gleichzeitig ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da viele Vorfälle nicht gemeldet werden.

Der Aktionstag bietet die Gelegenheit, für antimuslimischen Rassismus zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und über Beratungs- und Unterstützungsangebote zu informieren. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, Betroffene zu stärken und gemeinsam eine diskriminierungssensible und vielfältige Gesellschaft zu fördern.