FK 3 | Vergabe Zeichensaalplätze WiSe 26/27

[Arch Aktuelles]

Sonderregelung bei der Vergabe von Zeichensaalplätzen im WiSe 26/27

Liebe Architekturstudierende, dieses Semester gibt es eine Sonderregelung bei der Vergabe von Zeichensaalplätzen. Alle Infos könnt ihr dem Schreiben der Fachgruppe entnehmen: 

Liebe Architekturstudierende,
die Zeichensäle machen das Architekturstudium an unserer Universität zu einem einzigartigen Studiengang. Doch so lange es die Zeichensäle gibt, besteht leider auch das Problem, dass nicht genügend feste Zeichensaalplätze für alle Studierenden zur Verfügung stehen, die gerne einen hätten. Deshalb dürfen Studierende aller Semester jederzeit in den Zeichensälen arbeiten, sofern ein Mitglied des jeweiligen Zeichensaals anwesend ist.

Die Fachgruppe setzt sich seit jeher dafür ein und wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass mehr Zeichensaalplätze geschaffen werden.

Um bestmögliche Arbeitsbedingungen für Abschlussarbeiten zu gewährleisten, haben Bachelor- und Masterarbeiten grundsätzlich Anspruch auf einen Zeichensaalplatz für die Dauer ihrer Bearbeitung. Die entsprechenden Plätze werden von der Geschäftsstelle auf die 16 Zeichensäle verteilt.

In diesem Semester ist erstmals der Fall eingetreten, dass es genauso viele angemeldete Abschlussarbeiten mit Anspruch auf einen Zeichensaalplatz wie gemeldete freie Plätze in den Zeichensälen gab. Ohne weitere Maßnahmen hätte das bedeutet, dass in diesem Semester keine Vorstellungsrunden für Studierende ohne Abschlussarbeit hätten stattfinden können.

Wir möchten euch deshalb über diese besondere Situation und die Bemühungen informieren, die die Zeichensaalsprecher*innen gemeinsam mit der Fachgruppe unternommen haben, um eine Lösung zu finden. Ziel war es, auch Studierenden ohne Abschlussarbeit weiterhin die Chance auf einen Zeichensaalplatz zu ermöglichen und insgesamt möglichst vielen Architekturstudierenden einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Dafür sind alle Zeichensäle zusammengerückt, haben ihre Räume umgestellt oder bestehende Plätze geteilt. So konnten zusätzliche Plätze geschaffen werden, sodass die Vorstellungsrunden
auch in diesem Semester wie gewohnt stattfinden können.

Gleichzeitig wurden für Studierende mit Abschlussarbeit zwei Möglichkeiten zur Nutzung eines Zeichensaalplatzes ausgearbeitet. Die erste Möglichkeit ist ein regulärer, ganzer Zeichensaalplatz für das gesamte Semester, dessen regelmäßige Nutzung vorausgesetzt wird. Die zweite Möglichkeit besteht darin, erst ab Beginn der vorlesungsfreien Zeit einen Modellbauplatz zu nutzen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Zeichensäle in der Regel leerer, sodass ausreichend Platz für die Planausarbeitung und den Modellbau zur Verfügung steht. Beide Möglichkeiten garantieren einen vollständigen Platz mit zwei Tischen.

Für die diesjährigen Vorstellungsrunden konnte gemeinsam mit der Geschäftsstelle eine Sonderregelung getroffen werden, die ausschließlich für dieses Semester gilt: Zusätzlich zu den regulären freien Plätzen, die durch das Zusammenrücken der Zeichensäle geschaffen wurden, dürfen sogenannte Schlüsselplätze vergeben werden.

Einen Schlüsselplatz zu erhalten bedeutet, dass ihr Mitglied eines Zeichensaals werdet und einen Schlüssel bekommt, zunächst jedoch noch keinen festen Arbeitsplatz zugewiesen bekommt. Sollte im Laufe des Semesters ein Platz frei werden – beispielsweise, weil Mitglieder ihre Plätze nicht nutzen oder Studierende mit Abschlussarbeit sich dafür entscheiden, erst ab Beginn der vorlesungsfreien Zeit einen Modellbauplatz in Anspruch zu nehmen –, kann dieser frei gewordene Platz den Inhaber*innen eines Schlüsselplatzes fest zugewiesen werden. Von Beginn des Semesters an sind sie jedoch vollwertige Zeichensaalmitglieder und können so Teil der Zeichensaalkultur sein.

Wie viele Schlüsselplätze ein Zeichensaal vergeben darf, hängt davon ab, wie viele Abschlussarbeiten er aufnimmt. Diese Begrenzung ist notwendig, damit nicht unbegrenzt viele Schlüsselplätze vergeben werden.

Wichtig ist, dass es sich bei den Schlüsselplätzen um eine einmalige Sonderregelung handelt, die ausschließlich aufgrund der besonderen Platzsituation in diesem Semester eingeführt wurde.

Die einzelnen Zeichensäle können selbst entscheiden, wie sie mit der Vergabe ihrer Plätze umgehen möchten. Sie können zwischen regulären Plätzen und Schlüsselplätzen unterscheiden oder aber neuen Mitgliedern zunächst einen geteilten Platz mit nur einem Tisch zuweisen. Sobald weitere Kapazitäten frei werden, können diese Mitglieder dann einen vollständigen Platz mit zwei Tischen erhalten.

Fragt deshalb am besten während der Vorstellungsrunden in den jeweiligen Zeichensälen nach, mit welcher Art von Platz ihr rechnen könnt: einem vollständigen Platz mit zwei Tischen, einem geteilten Platz mit einem Tisch oder einem Schlüsselplatz ohne zunächst fest zugewiesenen Arbeitsplatz.

Diese Lösungen wurden von den Zeichensaalsprecher*innen, der Fachgruppe und der Geschäftsstelle gemeinsam und im besten Interesse der Zeichensäle erarbeitet. Wir hoffen, dass wir dadurch möglichst viele zusätzliche Möglichkeiten schaffen konnten, damit neue Studierende einen Platz in den Zeichensälen finden.

Wir hoffen, mit dieser Regelung eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben, und wünschen euch viel Erfolg bei den Vorstellungsgesprächen!
Weitere Informationen zum Ablauf der Vorstellungsrunden folgen ab Donnerstag, 22.10., auf dem Instagram-Account der Fachgruppe.

Liebe Grüße, Fachgruppe Architektur