Mein Name ist Jaime Valles Fonseca, ich studiere Wirtschaftsinformatik und befinde mich inzwischen im 6. Master Semester. 2023 hatte ich die Möglichkeit, bei Vizavy zu arbeiten – einem Unternehmen, das manche vielleicht noch unter seinem früheren Namen Codefrog kennen.
In diesem ersten Blog möchte ich genau darüber sprechen: über das Unternehmen und die besondere Atmosphäre, die Vizavy geprägt hatte. Die nächsten beiden Beiträge werden sich dann mit meinen konkreten Aufgaben sowie meiner persönlichen Entwicklung – gerade auch während der schwierigen Phase der Insolvenz – beschäftigen
Vizavy selbst war das Ergebnis einer Fusion zweier Software‑Consulting‑Unternehmen: Moxxco aus Bad Nauheim bei Frankfurt und Codefrog aus Braunschweig. In seiner stärksten Phase beschäftigte Vizavy rund 120 Mitarbeitende und war besonders auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert. Die Mischung aus zwei Standorten und zwei Unternehmenskulturen hat Vizavy zu einem spannenden, auch wenn manchmal komplizierten, Umfeld gemacht. Wichtig dabei ist zu sagen, dass alle die Möglichkeit hatten von Zuhause zu arbeiten.
Eine Besonderheit innerhalb des Unternehmens war die Vizcademy. Diese Abteilung hatte die Aufgabe, nachhaltigen Nachwuchs für Vizavy aufzubauen. Das Team bestand idealerweise ausschließlich aus Studierenden und Umschülern – also Menschen, die noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn standen. Der Team würde von 8 bis 12 Entwickler*innen, 1 Scrum Masterin und 1 Product Owner (ich) zusammengebaut.
Anders als in vielen anderen Unternehmen war die Vizcademy aber nicht nur ein Ausbildungsprogramm, sondern ein vollwertiges Team mit echter Produktverantwortung. Wir hatten dieselben Aufgaben, dieselben Erwartungen und dieselben Verantwortlichkeiten wie jedes andere Team im Unternehmen. Genau das machte die Arbeit dort so besonders: Man lernte nicht nur theoretisch, sondern trug von Anfang an Verantwortung für ein echtes Produkt.