Teamprojekt 2026

Teamprojekt 2026

Überblick

Fault Sensitivity Analysis (FSA) ist ein Cyber-Angriff, bei dem gezielt Fehler in kryptographische Schaltungen erzeugt und statistisch ausgewertet werden. Daraus lassen sich geheime Daten wie z.B. kryptographische Schlüssel gewinnen. Eine Gegenmaßnahme ist eine Schaltungsimplementierung, bei der Signalpfad-Verzögerungen unabhängig von sensiblen Daten sind. Das Ziel dieses Projekts ist es, ein Tool zu bauen, welches die Gegenmaßnahme automatisiert. 

Dafür soll ein Programm erstellt werden, in dem man eine Schaltung erstellen kann. Diese Schaltung soll dann per Knopfdruck in eine äquivalente Schaltung umgewandelt werden, in der nur ausgewählte Gatter verwendet werden dürfen.

Das Projekt besteht also aus zwei Teilen:

  1. GUI: Die GUI ermöglicht es, eine Schaltung zu implementieren. Dazu kann man in der GUI auswählen, welche Gatter für die äquivalente Schaltung erlaubt sind.
  2. Backend: Das Backend synthetisiert aus der implementierten Schaltung automatisch eine äquivalente Schaltung mit den erlaubten Gattern. Für das Backend werdet ihr einen Syntax-Guided Synthesis (SyGuS) Solver bauen. 

Ansprechpartner

Die Ansprechpartner für das Teamprojekt sind René Maseli und Jakob Tepe.

Anmeldung

Wir werden in der ersten Semesterwoche ein Kick-Off veranstalten.  Zur Anmeldung solltet ihr an dem Kick-Off Treffen teilnehmen. Falls ihr am Kick-Off nicht teilnehmen könnt, schreibt bitte eine E-Mail.

Technologien

Wir empfehlen, als Programmiersprache C++ zu verwenden. Wir können euch Boilerplate-Code und einen Parser, generiert durch ANTLR, zur Verfügung stellen.

Ressourcen