Auf Einladung des Braunschweiger Bundestagsabgeordneten Carsten Müller hat der Botschafter der Republik Usbekistan, S.E. Dilshod Akhatov, am 20. November 2025 das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig besucht, um sich ein persönliches Bild von den neuesten Entwicklungen in der nachhaltigen Mobilitätsforschung zu machen.
Auch wenn die Strukturen vor Ort nicht direkt mit urbanen Ballungszentren in Westeuropa vergleichbar sind, gewinnt in Usbekistan die Frage nachhaltiger Mobilität ebenso zunehmend an Bedeutung, da der ökologische und gesellschaftliche Wandel dort ähnliche Dynamiken auslöst wie in Europa. Im persönlichen Gespräch tauschte sich der Botschafter daher mit Vorstandssprecher Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor und NFF-Geschäftsführerin Nadine Pieper über mögliche Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit aus – etwa in den Bereichen alternative Antriebskonzepte, Digitalisierung, Einsatz von KI und emissionsneutrale Mobilität. Im Rahmen eines Rundgangs durch das NFF-Technikum erhielt der Botschafter einen detaillierten Einblick in die hochmoderne Forschungs- und Entwicklungsumgebung des NFF. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Institute entwickeln hier unter anderem Funktionen des automatisierten Fahrens, etwa bei hohen Geschwindigkeiten oder beim Parken im Parkhaus, und erforschen grundlagen- und anwendungsorientiert im Bereich Energiespeicherung und emissionsfreien Antriebssystemen.
Zum NFF: Das Niedersächsischen Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig ist eines der größten und modernsten Zentren für Mobilitätsforschung an einer deutschen Universität und konzentriert sich auf zukunftsträchtige Themen der fahrzeug- und verkehrstechnischen Forschung. Das Zentrum hat seinen Hauptsitz am Forschungsflughafen Braunschweig und hat sich zum Ziel gesetzt, die individuellen Mobilitätsbedürfnisse in Bal-lungsräumen nachhaltig zu sichern. Aktuell hat das NFF rund 50 Mitglieder, die sich nicht nur aus Instituten der Universitäten Braunschweig, Hannover und Clausthal zusammensetzen, sondern auch aus anderen Forschungseinrichtungen der Region (u.a. DLR, Ostfalia, Wolfs-burg AG, Fraunhofer IFAM). Geforscht wird im Spektrum von Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Chemie, Psychologie, Bauingenieurswesen und Wirtschaftswissenschaften.
Kontakt:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor
Technische Universität Braunschweig
Institut für Konstruktionstechnik
Hermann-Blenk-Straße 42
38108 Braunschweig
Tel.: 0531 391-66670
E-Mail: t.vietor(at)tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/ik