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IPTP | Besser mit Bus und Bahn

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Professor Alejandro Tirachini leitet das Institut für Planung des öffentlichen Verkehrs

Klimaziele, Digitalisierung und ein wachsendes Bewusstsein für die sozialen Auswirkungen von Mobilität verlangen nach neuen Lösungen für den öffentlichen Verkehr. Seit September 2025 leitet Professor Alejandro Tirachini das Institut für Planung des öffentlichen Verkehrs an der Technischen Universität Braunschweig und bringt dafür internationale Perspektiven und langjährige Forschungserfahrung mit. Er forscht zu nachhaltiger und geteilter Mobilität, zur Planung und Gestaltung leistungsfähiger öffentlicher Verkehrssysteme und zu neuen Mobilitätstechnologien. Bianca Loschinsky und Heiko Jacobs haben mit Professor Tirachini über Mobilität von Australien bis Südamerika, KI in der Verkehrsplanung und seine Vision für den ÖPNV gesprochen.

Herr Professor Tirachini, warum haben Sie sich für die TU Braunschweig entschieden?

Zunächst einmal hat mich das Thema der Professur sehr angesprochen, da der öffentliche Verkehr im Mittelpunkt meiner Arbeit steht. Die Herausforderung, an einer großen deutschen Universität ein neues Institut für Verkehrsplanung aufzubauen, erschien mir als eine einmalige Gelegenheit. Ich bin der TU Braunschweig dankbar, dass sie mir die Leitung dieses Vorhabens anvertraut hat.

Meine ersten Wochen an der Universität waren sehr motivierend, da ich große Unterstützung von Kolleg*innen, Forschenden und zahlreichen weiteren Menschen erhalten habe, denen ich begegnet bin. Außerdem gibt es in Niedersachsen viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor und mit Partnern aus der Industrie. Und nicht zuletzt: Braunschweig ist eine schöne und familienfreundliche Stadt, sodass alles für diese Entscheidung gesprochen hat.

Das Institut für Verkehr Eisenbahnbau- und -betrieb (IVE) wurde zum Institut für Planung des Öffentlichen Verkehrs. Welche Rolle spielt der Eisenbahnbau künftig in der Arbeit des Instituts?

Die Planung der Eisenbahninfrastruktur im Allgemeinen als Teil der Planung des öffentlichen Verkehrs wird ebenfalls ein Schwerpunkt unseres Instituts sein. Der öffentliche Verkehr der Zukunft – einschließlich aller Technologien von der Eisenbahn über Standardbusse bis hin zu kleinen On-Demand-Fahrzeugen – wird Bestandteil eines integrierten öffentlichen Verkehrssystems in den Städten der Zukunft sein und unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse bedienen. 

Sie haben ihren Master in Chile und den Doktor in Sydney gemacht, zuletzt in Twente in den Niederlanden gelehrt und buchstäblich weltweit geforscht und an Konferenzen teilgenommen. Wie unterscheiden sich die Prinzipien von öffentlichen Verkehrssystemen von Australien bis Südamerika?

Die Grundprinzipien des öffentlichen Verkehrs sind überall gleich. Er sollte allen Menschen Mobilität bieten, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status und ihrer körperlichen Verfassung. Er ist effizienter in der Raumnutzung und umweltfreundlicher als das Auto, auch wenn Autos in vielen Situationen für die Nutzenden bequemer sind. Zu Fuß gehen und Radfahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln für multimodale Fahrten zu kombinieren, sollte einfach sein. Diese Grundsätze sind weltweit gleich. Was sich jedoch ändert, sind die Ausprägung und politische Relevanz dieser Prinzipien, die von politischen Prioritäten, sozialen Werten und Haushaltszwängen geprägt ist.

So gibt es beispielsweise unter den Regionen mit hohem Einkommen auffällige Unterschiede zwischen Ländern, die sich um gute öffentliche Verkehrssysteme bemühen – dies ist häufiger in europäischen Ländern und in asiatischen Ländern mit hohem Einkommen der Fall – und solchen, die durch ihre Stadt- und Verkehrspolitik eher auf das Auto ausgerichtet sind, wie beispielsweise Nordamerika. In Entwicklungsländern oder Ländern mit niedrigerem Einkommen spielen hingegen finanzielle Zwänge eine große Rolle bei Einbußen in der Qualität des öffentlichen Nahverkehrs, obwohl dieser zum Beispiel in südamerikanischen Großstädten stark genutzt wird.

Können wir in Deutschland da etwas von lernen und Konzepte übernehmen?

Im europäischen Vergleich ist der öffentliche Nahverkehr in Deutschland recht gut ausgebaut. Der öffentliche Fernverkehr leidet jedoch seit einigen Jahren unter Problemen mit der Zuverlässigkeit der Bahn. Diese sollten unbedingt bald behoben werden, bevor noch mehr Menschen auf die Bahn verzichten und sich für andere, weniger nachhaltige Verkehrsmittel entscheiden. Doch selbst in Städten mit gutem ÖPNV gibt es immer etwas, das verbessert werden könnte. In Städten wie Braunschweig könnte beispielsweise die Netzplanung in den Vororten überarbeitet werden. Dort fahren Buslinien manchmal Umwege, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Das verlängert die Fahrzeit für Menschen, die längere Strecken zurücklegen müssen, erheblich. In Nebenverkehrszeiten und in dünn besiedelten Vororten und ländlichen Gebieten gibt es ein großes Potenzial für flexible Dienste mit kleineren Fahrzeugen, was in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt. In Entwicklungsländern sind flexible Dienste bereits weit verbreitet, allerdings in Form von informellen oder semi-formellen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Womit genau beschäftigen Sie sich in Ihrer Forschung? Wie würden Sie Ihre Arbeit einer Person erklären, die nicht mit dem Thema vertraut ist?

Wenn man in einer Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen möchte, ist man von Entscheidungen abhängig, die bereits getroffen wurden: wo es Züge und Busse geben wird, welche Fahrzeugarten zum Einsatz kommen (Größe, Innenausstattung, Anzahl und Qualität der Sitze, Ästhetik), wie häufig der Service angeboten wird, wo sich die Haltestellen befinden, wie das System mit anderen Verkehrsmitteln integriert werden soll und wie hoch der Ticketpreis ist. In meiner Arbeit versuche ich, die Mechanismen zu verstehen, die all diese Entscheidungen beeinflussen, um Erkenntnisse zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und der gemeinsamen Mobilität zu gewinnen. Ich untersuche auch das Radfahren und Gehen als Formen der aktiven Mobilität sowie die externen Effekte des motorisierten Verkehrs. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf einer nachhaltigen Verkehrspolitik.

Sie wollen die Kombination von öffentlichen Verkehrssystemen mit nachhaltigen Verkehrsmitteln wie Fahrradverleih, E-Scootern und Carsharing untersuchen, wobei der Fokus auf optimierten Verkehrssystemen liegt. Wo läuft in diesem Sinne alles „optimal”?

Bei der Integration neuer gemeinschaftlicher und traditioneller öffentlicher Verkehrsmittel gibt es noch viel zu tun, da diese Systeme in den meisten Städten unabhängig voneinander von verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Zielen geplant werden. Zudem haben die Verkehrsmittel unterschiedliche Zahlungssysteme, was die kombinierte Nutzung erschwert. Ein großer Fortschritt wäre die Vereinfachung der Zahlung, beispielsweise wenn das Fahrradverleihsystem in ein einziges Zahlungssystem mit dem öffentlichen Nahverkehr integriert würde. Dies ist jedoch weltweit noch eher die Ausnahme als die Regel.

Zweitens ist die kombinierte Flottenplanung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Shared Mobility ebenfalls ein zunehmend relevantes Forschungs- und Politikziel. Und drittens muss auch die physische Integration zwischen den Verkehrsträgern verbessert werden, indem attraktivere Mobilitätsknotenpunkte geschaffen werden, an denen der Umstieg zwischen den Verkehrsträgern mühelos möglich ist. Für dieses letzte Ziel sind Stadt- und Verkehrsplanung gemeinsam erforderlich.

Welche Vorteile kann die Automatisierung für den Busverkehr bringen?

Die Fahrzeugautomatisierung kann dem öffentlichen Nahverkehr in mehrfacher Hinsicht zugutekommen. Wenn die Technologie ausgereift ist und für den fahrerlosen Betrieb gesellschaftlich akzeptiert wird, sind große Kosteneinsparungen möglich. Das hätte eine Reihe von Vorteilen zur Folge: höhere Taktfrequenzen (bessere Fahrpläne), dichtere öffentliche Verkehrsnetze, 24-Stunden-Betrieb und flexible On-Demand-Dienste in Gebieten mit geringer Nachfrage. Dennoch gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere beim Betrieb fahrerloser Fahrzeuge in komplexen städtischen Umgebungen, in denen sie mit Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und anderen Fahrzeugen interagieren müssen.

Gleichzeitig birgt der Einsatz automatisierter Fahrzeuge eine erhebliche Gefahr für den öffentlichen Personennahverkehr, sofern das derzeitige Paradigma der Förderung individuellen Autobesitzes fortgeschrieben wird – also die Vorstellung, dass jede Person über einen eigenen „Mobilitätsroboter“ verfügt. Ein solches Szenario ist aus mehreren Gründen problematisch. Bereits ein Aspekt verdeutlicht dies: Der motorisierte Individualverkehr würde deutlich zunehmen. Denn wenn ein Auto genutzt werden kann, ohne selbst fahren zu müssen, wird die Reisezeit produktiver nutzbar und die Fahrt insgesamt komfortabler. Überträgt man dieses Verhalten auf alle Verkehrsteilnehmenden, sind die Folgen offensichtlich.

Solange also alle oder zumindest die meisten automatisierten Fahrzeuge für gemeinschaftliche Mobilitätsangebote und den öffentlichen Verkehr eingesetzt werden und die Verkehrsträger nach den Prinzipien der sozialen Wohlfahrt angemessen bepreist sind, dürften die Vorteile dieser Technologie ihre Risiken überwiegen. Das letztliche Ergebnis liegt dabei in unserer Hand, denn die Entscheidung für den einen oder den anderen Entwicklungspfad ist eine politische. Staaten und Regierungen müssen daher eine stärkere Rolle übernehmen, um die Fahrzeugautomatisierung konsequent in Richtung Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Zielsetzungen zu lenken.

Wie kann Künstliche Intelligenz öffentliche Verkehrsnetze optimieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Entwicklung öffentlicher Verkehrsnetze und -dienste beeinflussen könnte. Eine einfach zu realisierende Lösung sind spezialisierte Chatbots, die spezifische Nutzerinformationen bereitstellen. Über diese können Menschen interagieren, um Vorfälle, Probleme oder positive Aspekte des Dienstes zu melden. Diese Informationen können genutzt werden, um Echtzeit-Unterstützung zu leisten und die Verkehrsdienste mittelfristig zu verbessern. Bei komplexeren Aufgaben kann KI, sofern sie Zugriff auf die Mobilitätsdaten der Nutzenden hat, den tatsächlichen Mobilitätsbedarf genauer vorhersagen und das Verkehrsangebot an die einzelnen Personen anpassen. Die Fusion von Mobilitätsdaten, bei der mehrere große Datensätze (z. B. Verkehrszähler, Fahrgastzähler, Fahrpreisdaten, GPS-Daten, Smartphone-Daten) kombiniert werden, ist eine Stärke von KI-Tools. In einem großen Kreislauf können diese Funktionen dabei helfen, Dienstleistungen und Netzwerke zu optimieren. Zum Beispiel um zu entscheiden, wo Dienstleistungen festen Routen folgen oder flexibel sein sollten und wie das Dienstleistungsniveau in jedem Bereich aussehen sollte.

Wir gehen davon aus, dass KI uns dabei helfen wird, effizientere, gerechtere und widerstandsfähigere öffentliche Verkehrsdienste zu schaffen. Insbesondere in den Bereichen, in denen der öffentliche Verkehr aufgrund der geringen Nachfrage heute nicht gut funktioniert, werden sich große Verbesserungen in Bezug auf Qualität und Abdeckung ergeben. Spannend ist auch die Frage, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI im Laufe der Zeit entwickeln wird. Das Risiko besteht natürlich, dass KI zur Förderung nicht nachhaltiger Verkehrsträger eingesetzt wird. Aus diesem Grund sind auch hier eine starke Politikgestaltung und die Einbeziehung des öffentlichen Sektors von entscheidender Bedeutung.

Was hat Sie dazu bewogen, sich mit öffentlichen Verkehrssystemen zu beschäftigen?

Während meines Bachelorstudiums im Fach Bauingenieurwesen an der Universidad de Chile habe ich die Verkehrswissenschaft für mich entdeckt, ein faszinierendes Fachgebiet. Ich hatte auch mehrere inspirierende Professoren für Verkehrswissenschaften. Ich wollte damals mehr über die Verkehrsforschung von Studierenden meiner Universität wissen. Also ging ich in die Bibliothek und suchte mir eine Reihe von Masterarbeiten zum Thema Verkehrswissenschaften heraus. Am besten gefiel mir eine Arbeit über Optimierungsmodelle für die Taktfrequenz im öffentlichen Nahverkehr. Die Klarheit der Modelle und ihre Verbindungen zu meinem eigenen Leben und meinen Erfahrungen als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel in Chile veranlassten mich, mich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag in drei Schlagworten aus?

Engagement, Zusammenarbeit und Hoffnung.

Zur Person
Alejandro Tirachini studierte Bauingenieurwesen an der Universidad de Chile. 2007 schloss er dort sein Studium mit einem Master in Verkehrsingenieurwesen ab. Anschließend promovierte er am Institute of Transport and Logistics Studies (ITLS) an der University of Sydney (2012) und kam 2013 als Juniorprofessor an die Universidad de Chile. In den Jahren 2019 und 2020 war Tirachini Gastprofessor und Humboldt-Stipendiat an der TU München, von 2023 bis 2025 außerordentlicher Professor an der Universität Twente. Er hat an Verkehrsforschungsprojekten in Chile, Australien, Deutschland, den Niederlanden, Singapur und Mexiko gearbeitet. Seit 1. September 2025 leitet er das Institut für Planung des öffentlichen Verkehrs der TU Braunschweig.

Kontakt
Prof. Dr. Alejandro Tirachini
Technische Universität Braunschweig
Institut für Planung des öffentlichen Verkehrs
Pockelsstraße 3, Okerhochhaus, 8. OG
38106 Braunschweig
Tel.: +49 531 391-63600
E-Mail: alejandro.tirachini(at)tu-braunschweig.de  

www.tu-braunschweig.de/iptp

Interview von Bianca Loschinsky und Heiko Jacobs im MAGAZIN der TU Braunschweig

Nächstes ISM-Seminar, Zachary Jones: "A Saddle Point Algorithm for Inequality Constrained Stochastic Multi-Objective Optimization Problem" am 4. Juli um 11:00 Uhr

Wir freuen uns, für das nächste Seminar Zachary Jones, M.Sc., Doktorand am INRIA in Palaiseu in Frankreich, begrüßen zu drüfen. Seinen spannenden Vortrag über seine Arbeit können Sie am 4. Juli um 11:00 Uhr im Vorlesungssaal 003 am ISM (Hermann-Blenk-Str. 37, Braunschweig) verfolgen.

Abstract:

Der Fokus liegt auf dem Finden von Punktlösungen eines stochastischen Multi-Objektiv-Optimierungsproblems mit Ungleichungsnebenbedingungen. In diesem Zusammenhang haben wir weder direkten Zugang zu analytischen Ausdrücken der Zielfunktionen, der Nebenbedingungen noch ihrer jeweiligen Gradienten, sondern lediglich Zugriff auf Realisierungen dieser stochastischen Größen. Dadurch wird es schwieriger zu prüfen, ob ein gegebener Designpunkt die gestellten Bedingungen erfüllt. Zudem verändert die Hinzunahme von Ungleichungsnebenbedingungen die Gestalt der Pareto-Menge, was den Optimierungsprozess weiter verkompliziert.

Zur Lösung des Problems wird ein Sattelpunkts-Algorithmus auf Basis stochastischer Approximation vorgeschlagen. In jeder Iteration wird zunächst einen Lagrange-Multiplikator aktualisiert und anschließend im Designraum einen Schritt unter Verwendung des entschärften stochastischen Multigradienten – einer auf den stochastischen Mehrziel-Fall verallgemeinerten Abstiegsrichtung - durchgeführt. Anschließend wird ein Konvergenzbeweis für unseren Ansatz im diskreten Zeitbereich mithilfe einer maßgeschneiderten Lyapunov-Funktion erbracht.

Biografie von Zachary Jones, M.Sc.:

Zachary Jones ist Doktorand in Platon-Team des Inria Saclay Center und Mitglied des Zentrums für angewandte Mathematik an der École Polytechnique. Er stammt aus den USA und hat zunächst seinen Bachelorabschluss in Physik an der Queen Mary University in London absolviert. Für seinen Master in Statistik wechselte er an die KU Leuven nach Belgien. Bei seiner Forschung am Inria beschäftigt er sich hauptsächlich mit stochastischen Multizielmethoden, die auch der Kern seiner Doktorarbeit sind.

Neue Vorlesung im SoSe '25: Biological Fluid Dynamics

Das Instititut für Strömungsmechanik bietet im Sommersemester 2025 die neue Vorlesung "Biological Fluid Dynamics" an.

Kurzbeschreibung:
We seek motivated students from a broad range of disciplines eager to join us in this
inaugural course at TU Braunschweig. We will study topics that cross traditional
boundaries, and therefore look forward to the participation of students from STEM
fields ranging from Biology, Chemistry, Engineering, Medicine, Physics, to name but
a few. Via active participation in this course students will, for instance, be able to:
• Conduct analysis and/or design optimization through the lens of Evolution, and subsequently perform validation against theory (or experiment);
• Understand and manipulate the governing equations for unsteady flows across a broad range of scales, e.g. from cellular motility to bio-propulsion;
• Solve problems relating to pulsatile internal flows (with e.g. curvature, bifurcations) as well as to unsteady aerodynamics/hydrodynamics; and
• Apply qualitative and quantitative reasoning to support real-world biomedical or biologically-inspired designs (e.g. biomedical devices, physiological mechanisms, imaging techniques and autonomous robots).

Lehrender: Prof. Dr.-Ing. David E. Rival
Sprache: Englisch
Wann: Dienstag, 9:45-12:15 (VL) & 11:30-12:15 (Übung)
Wo: SN 19.3 (Altgebäude, TU Braunschweig)
Erste Vorlesung am: Dienstag, 22.04.2025
Lehrmaterial: Rival, D., 2022, Biological and Bio-Inspired Fluid Dynamics – Theory and Application, Springer-Nature

Mehr Informationen: stud.ip

Nächstes ISM-Seminar, Prof. Hirotaka Sakaue: "Temperatur- und Phasenmessungen mittels Lumineszenzbildgebung" am 28. Februar um 14:00 Uhr

Wir freuen uns, unser nächstes Seminar ankündigen zu können, bei dem Prof. Hirotaka Sakaue, außerordentlicher Professor am Fachbereich Luft- und Raumfahrt und Maschinenbau der University of Notre Dame, seine Arbeit zur Luminiszenz-Bildgebung zur Messung von Temperatur und Phase in unterkühlten Tröpfchen vorstellen wird. Kommen Sie am 28. Februar um 14:00 Uhr in den Hörsaal 003 des ISM (Hermann-Blenk-Str. 37, Braunschweig) und erleben Sie einen spannenden Vortrag über seine Forschung.

Abstract:

Es wird ein Lumineszenz-Imaging zur Messung der räumlich-zeitlichen Temperatur von unterkühltem Wasser im Vereisungsprozess vorgestellt. Sie kann zur Identifizierung der Wasser/Eis-Phase bei Vereisungsstudien verwendet werden. Die Präsentation konzentriert sich auf das grundlegende Prinzip der Lumineszenzbildgebung und ihre Merkmale. Neben dem Lumineszenz-Imaging für Vereisungsstudien werden auch aktuelle Studien zur Flugzeugvereisung vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Studie zum Tropfenaufprall und eine eisabweisende Beschichtung zur Verhinderung von Eisbildung.

Biografie von Prof. Hirotaka Sakaue:

Dr. Hirotaka Sakaue ist außerordentlicher Professor an der Abteilung für Luft- und Raumfahrt und Maschinenbau der Universität von Notre Dame. Bevor er nach Notre Dame kam, war er über zehn Jahre als Forscher bei der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) tätig. Er erwarb 1996 seinen BS in Biomolekulartechnik am Tokyo Institute of Technology, Japan, und 1999 bzw. 2003 seinen MS und PhD in Luft- und Raumfahrttechnik an der Purdue University.

Nächstes ISM-Seminar, Francesco Caccia, M.Sc.: "Stromröhren- und Stokes-Zahl-Effekte in 2D- und 3D-Simulationen von Partikeldynamiken in axialen Rotorströmungen für Eisanwendungen" am 24. Februar um 14:00 Uhr

Wir freuen uns, unser nächstes Seminar anzukündigen, in dem Francesco Caccia, M.Sc., sprechen wird. Francesco schließt derzeit seine Doktorarbeit am Department of Aerospace Science and Technology des Politecnico di Milano ab. Seien Sie am 24. Februar um 14:00 Uhr im Hörsaal 003 des ISM (Hermann-Blenk-Str. 37, Braunschweig) dabei für einen spannenden Vortrag über seine Forschung und die bedeutenden Implikationen für Vereisungssimulationen und Eisschutzsysteme.

Wir freuen uns darauf, Sie bei dieser informativen Sitzung zu sehen!

Abstract:
Für hochpräzise, mehrstufige Vereisungssimulationen oder beim Entwurf effektiver Eisschutzsysteme für dreidimensionale Geometrien sind erhebliche Rechenressourcen erforderlich. Ein effizienterer Ansatz, insbesondere für schlanke Rotorblätter, wie sie bei Propellern, Windturbinen und Hubschraubern zu finden sind, besteht darin, die Vereisung an isolierten Abschnitten statt am gesamten Blatt zu analysieren. In solchen Abschnittssimulationen müssen die relative Geschwindigkeit und der Anstellwinkel angegeben werden. Für kleinere Partikel können weniger präzise aerodynamische Modelle verwendet werden, um die induzierten Geschwindigkeiten zu berechnen. Für größere Tropfen kann die geometrische Geschwindigkeit angewendet werden, ohne die Induktionseffekte zu berücksichtigen. In diesem Seminar wird das Verhalten von Tropfen in 2D- und 3D-Simulationen gezeigt und charakterisiert. Für Tropfen mit einer kleinen Stokes-Zahl (Stk≪1) sind genaue Vorhersagen zur Auffang-Effizienz notwendig, die einen korrekten aerodynamischen Anstellwinkel erfordern. Wenn Stk≫1 wird, werden die Tropfenbahnen ballistisch, was zu zwei verschiedenen Grenzfällen führt - einem, der durch den aerodynamischen Anstellwinkel und einen anderen, der durch den geometrischen Anstellwinkel bestimmt wird. Die vollständige 3D-Lösung liegt zwischen diesen Grenzen und kann potenziell im ballistischen Regime bei einer anderen Stokes-Zahl erreicht werden. Der Anstellwinkel des Partikels wird in der Strömungsröhre stromaufwärts der Rotorplatte bestimmt, wo die zeitliche Skala der Flüssigkeit erheblich größer ist als die der Blattsektion. Um eine ballistische Trajektorie unabhängig von den induzierten Geschwindigkeiten zu erreichen, ist außerdem Stk≫1 in der Strömungsröhre erforderlich. Je nach Rotorabmessungen kann dieses zwischenzeitliche Regime unter Appendix-C oder Appendix-O-Bedingungen auftreten.

Biografie von Francesco Caccia, M.Sc.:
Francesco Caccia schließt derzeit seine Doktorarbeit am Department of Aerospace Science and Technology des Politecnico di Milano ab. Dort erhielt er 2018 seinen Bachelor-Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik und 2021 seinen Master-Abschluss in Aeronautik. Seine Forschung konzentriert sich auf Eisansammlung und Aeroakustik von Rotoren. Während seiner Doktorarbeit entwickelte er numerische Methoden, um die Auswirkungen der Blattflexibilität in der Lagrangeverfolgung von Wassertropfen zu berücksichtigen.

 

Nächstes ISM-Seminar, Prof. Sven Grundmann: "Neueste Fortschritte in der MRI-basierten Messung in turbulenten Strömungen" am 28. Februar um 11:00 Uhr

Wir freuen uns, unser nächstes ISM-Seminar anzukündigen, in dem Prof. Sven Grundmann, ein Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Strömungsmechanik an der Universität Rostock, seine Forschung vorstellen wird. Seien Sie am 28. Februar um 11:00 Uhr im Hörsaal 003 des ISM (Hermann-Blenk-Str. 37, Braunschweig) dabei für einen aufschlussreichen Vortrag über seine Forschung.

Wir freuen uns darauf, Sie dort zu sehen, zu einer vielversprechend spannenden Diskussion!

Titel: Neueste Fortschritte in der MRI-basierten Messung in turbulenten Strömungen

Abstract:

Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat sich als leistungsfähiges Werkzeug für nichtinvasive, dreidimensionale Strömungsmessungen erwiesen und bietet einzigartige Einblicke in die Komplexität turbulenter Strömungen. Neueste Fortschritte in MRT-basierten Techniken haben die Anwendbarkeit dieser Messmethode für die Analyse turbulenter Strömungen erheblich erweitert. Zu diesen Entwicklungen gehören die Erweiterung des messbaren Geschwindigkeitsbereichs, die Verbesserung der Präzision von Reynolds-Spannungsmessungen, die Verbesserung von Temperatur- und Konzentrationsmessungen sowie die Ermöglichung von Anwendungen in turbulenten Mehrphasenströmungen.

In dieser Präsentation werden die neuesten Fortschritte in der MRT-Technologie, die in Studien zu turbulenten Strömungen angewendet werden, vorgestellt, wobei innovative Pulssequenzen und fortschrittliche Rekonstruktionsalgorithmen hervorgehoben werden, die für die Forschung in der Strömungsdynamik entwickelt wurden. Der Vortrag wird die erfolgreiche Anwendung dieser Fortschritte auf kanonische turbulente Strömungen wie Rohr- und Kanalsströmungen sowie auf komplexere Geometrien, die für Ingenieur- und biomedizinische Anwendungen relevant sind, diskutieren. Ziel dieses Vortrags ist es, das Potenzial von MRT als ein äußerst produktives Werkzeug zur Untersuchung turbulenter Strömungen sowie zur Verbesserung und Validierung von Methoden der numerischen Strömungsmechanik aufzuzeigen.

Biografie von Prof. Sven Grundmann:

Die akademische Laufbahn von Prof. Grundmann begann mit einem Abschluss in Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt im Jahr 2003. Er promovierte 2008 an derselben Universität unter der Anleitung von Prof. Dr.-Ing. C. Tropea, wobei er sich auf Strömungsmechanik und Aerodynamik konzentrierte. Nach seiner Promotion wurde Prof. Grundmann mit einem DAAD-Postdoc-Stipendium ausgezeichnet und verbrachte 2009-2010 an der Stanford University, USA, wo er mit Prof. John K. Eaton am Center for Turbulence Research zusammenarbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland leitete er eine junge Forschungsgruppe am Center of Smart Interfaces, in der er Themen wie Plasmaaktoren zur Übergangskontrolle und Magnetresonanztomographie (MRT) in der Thermofluids-Technik erforschte. 2014 erwarb Prof. Grundmann die Habilitation (Venia Legendi) in Strömungsmechanik an der TU Darmstadt und ist seit 2015 Vollprofessor und Leiter des Instituts für Strömungsmechanik an der Universität Rostock. Seit 2015 ist er Mitglied des Fakultätsrats, seit 2018 akademischer Dekan und seit 2020 Mitglied des DFG-Senats und des Vergabesausschusses für Graduiertenkollegs. Die Forschung von Prof. Grundmann umfasst ein breites Spektrum, einschließlich Strömungsregelung, aktive Übergangskontrolle, Dielektrische Barrierendurchbruch-Aktoren und der Einsatz von MRT in Strömungsmessungen.

ISM Seminars: "Einblicke in die Atmosphärische Dynamik"

ISM Seminars Prof. Aksamit

Am Freitag, den 7. Februar, hatten wir das Vergnügen, Prof. Nikolas Aksamit, einen außerordentlichen Professor an der UiT – The Arctic University of Norway, zu einem aufschlussreichen Seminar mit dem Titel "Einblicke in die atmosphärische Dynamik mit rahmenunabhängigen Flüssen und Strukturen" willkommen zu heißen. In seinem Vortrag sprach Prof. Aksamit über die Komplexität der multiskalaren Transport- und Mischprozesse in der Erdatmosphäre und betonte die entscheidende Rolle kohärenter Strukturen bei der Organisation turbulenter Strömungen. Er präsentierte kürzliche theoretische Fortschritte, die präzise Diagnosen dieser Strukturen und deren Einfluss auf die atmosphärische Dynamik ermöglichen. Durch die Anwendung eines rahmenunabhängigen Ansatzes hob Prof. Aksamit wichtige Trends im Impuls- und Wärmetransport über verschiedene Simulationen hervor und offenbarte das Potenzial dieser Methodik zur Verbesserung unseres Verständnisses der atmosphärischen Grenzschicht. Seine interdisziplinäre Forschung beleuchtet die komplexen Verhaltensweisen geophysikalischer Fluidströmungen und ebnet den Weg für zukünftige Studien, die unser Verständnis turbulenter Prozesse in der Atmosphäre erheblich voranbringen könnten. Wir danken Prof. Aksamit für seine wertvollen Einblicke und die anregende Diskussion! Bleiben Sie dran für zukünftige ISM-Seminare!

Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen für eine Master's Thesis oder Studentarbeit in Adjoint-Optimierung des Lufteinlasses für Brennstoffzellen-Flugzeuge

Am ISM ist ein spannendes neues Projekt eröffnet worden! Die Ausschreibung finden Sie in der Rubrik Stellenangebote!

TRACES Doctoral Network - Second Training School started at the ISM

Start of TRACES second training school

We are pleased to announce that the Institute of Fluid Mechanics is hosting the Second TRACES Training School this week, from Monday, 23 September to Friday, 27 September. TRACES is a European Joint Doctoral Network focused on the challenging topic of aircraft icing.

The event at TU Braunschweig will feature a combination of lectures by network experts and experimental labs on measurement techniques for icing and multiphase flow. Additionally, TRACES doctoral researchers will present their projects during dedicated poster sessions.

Several lectures by TRACES partners are open to external participants; these public lectures are marked in green on the official programme, https://traces-project.eu/second-training-school/

Stay updated on the latest network activities by visiting the official website: https://traces-project.eu/

Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen für eine Master's Thesis oder Studentarbeit in Untersuchung von Wolkenbedingungen und Vereisung für UAS

Am ISM ist ein spannendes neues Projekt eröffnet worden! Die Ausschreibung finden Sie in der Rubrik Stellenangebote!

Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen für eine Master's Thesis oder Studentarbeit in: Injektion von Nanopartikeln: Eine alternative aktive Kühlungstechnik für Hyperschallströmungen

Am ISM ist ein spannendes neues Projekt eröffnet worden! Die Ausschreibung finden Sie in der Rubrik Stellenangebote!

Neue Master-Vorlesung im WS 2024/25: "Flow-induced Vibrations of Bluff-body Structures"

Wir freuen uns, dass Dr. Nils van Hinsberg vom DLR Göttingen im Wintersemester seine neue Master-Vorlesung "Flow-induced Vibrations of Bluff-body Structures" am Institut für Strömungsmechanik anbieten wird.

 

Beschreibung:
The lecture series focuses on the physical understanding, mathematical prediction, and possible prevention of different types of vortex- and motion-induced vibrations that result from massive flow separation, and the ensuing (partly catastrophic) aero- and hydroelastic problems that may occur.

Inhalt:
static and dynamic aeroelastic problems, steady and unsteady aerodynamics of bluff bodies, potential theory, boundary layer behaviour and detached flows, properties and phenomena of vortex - induced and motion-induced vibrations, differences between forced and free structural oscillations, one- and two- degrees-of-freedom galloping, (wake-induced) flutter, turbulence-induced buffeting, linear and non-linear quasi-steady and unsteady modelling of structural oscillations, methods of prevention and damping

Lehrender: Dr.-Ing. Nils van Hinsberg
Wann: Montag, 7.10.24 - Freitag, 11.10.24, jeweils 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Wo: Hörsaal 003, Hermann-Blenk-Str. 37, 38108 Braunschweig
 

 

Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen für eine Masterarbeit oder Studienarbeit in:Validierung der Wirbelerzeugungsmethode für zonale LES

Am ISM ist ein spannendes neues Projekt eröffnet worden! Die Ausschreibung finden Sie in der Rubrik Stellenangebote!

ISM SEMINAR: "Persistenz von Wirbelstrukturen in dichten Suspensionen und Shearthinning-Flüssigkeiten: Charakterisierung der Wirbelbildung und -entwicklung" by Moira Barnes

Moira Barnes ISM Seminar
Moira Barnes- ISM Seminar

Wir hatten das Privileg, am 11. April Moira Barnes zu empfangen. Moira Barnes hat vor Kurzem ihren Master of Applied Science an der Fakultät für Maschinenbau der Queen's University in Zusammenarbeit mit Prof. Rival abgeschlossen. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Untersuchung instationärer nicht-newtonscher Strömungen von dichten Suspensionen und scherverdünnenden Flüssigkeiten unter Verwendung neuartiger experimenteller Techniken zum besseren Verständnis kardiovaskulärer Strömungen. Moira schloss ihr Studium an der Queen's University im Jahr 2022 mit einem Bachelor of Science (mit Auszeichnung) in Maschinenbau ab, nachdem sie eine Bachelorarbeit über die Dynamik von Nicht-Newtonschen Wirbeln geschrieben hatte. 

Sie teilte wertvolle Erkenntnisse aus ihrer Masterarbeit mit dem Titel "Persistenz von Wirbelstrukturen in dichten Suspensionen und Shearthinning-Flüssigkeiten: Charakterisierung der Wirbelbildung und -entwicklung"

Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen für eine Masterarbeit oder Studienarbeit in: Wirbel in dichten Suspensionen - Erste Schritte auf dem Weg zu Experimenten am ISM

An der ISM ist ein spannendes neues Projekt eröffnet worden! Die Ausschreibung finden Sie in der Rubrik Stellenangebote!

ISM SEMINARS: "Volkswagen Travel Assist - Einblicke in die Serienentwicklung einer Fahrerassistenzfunktion" von Dr.-Ing. Daniel Münning

Volkswagen Travel Assist Seminar
Volkswagen Travel Assist Seminar

Am Freitag durften wir mit Dr. Ing. Daniel Münning einen Fachmann aus der Automobilindustrie in unserem Institut begrüßen. Dr. Münning hat ein Studium des Maschinenbaus mit der Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik an der RWTH Aachen absolviert.

Daniel Münning vertiefte sein Fachwissen mit einer Promotion an der Technischen Universität Braunschweig und bei Volkswagen mit dem Schwerpunkt der Optimierung von Verbrennungsmotoren für Hybridfahrzeuge. In den letzten zehn Jahren war Daniel Münning bei der Volkswagen AG in verschiedenen Funktionen tätig, von seiner Doktorarbeit über die Entwicklung von Hybridkonzepten bis hin zur Leitung von Projekten für Spitzentechnologien wie Mobile Online Service und Travel Assist. Zurzeit ist er stark in das funktionale Management und die Umsetzung involviert, wobei er sich besonders auf Travel Assist konzentriert.

Im ISM-Seminar am Freitag gab er einen aufschlussreichen Überblick über die SAE Level 2 Fahrerassistenzfunktion und die damit verbundenen Sensoren. Nach einer kurzen Diskussion über Vorschriften wie UN R79 und Methoden für Sicherheitskonzepte ging der Vortrag auf Beispiele ein, die den Testaufwand veranschaulichten, der erforderlich ist, um die Serienzulassung für die Implementierung der Funktion in Millionen von Fahrzeugen weltweit zu erhalten.

Behalten Sie unsere Website im Auge, um aktuelle Informationen über kommende Veranstaltungen und Seminare zu erhalten.

 

Besuch des "Labors für Fluidphysik, Musterbildung und Biokomplexität (LFPB)" am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen.

Dr. Claudia Brunner (LFPB) und Mariachiara Gallia (ISM) in der Teststrecke des Turbulenztunnels mit variabler Dichte (VDTT) während der Besichtigung der Versuchsanlagen / Dr. Claudia Brunner (LFPB) and Mariachiara Gallia (ISM) in the test section of the Variable Density Turbulence Tunnel (VDTT) during the visit to the experimental facilities

Am Freitag besuchten einige unserer WissenschaftlerInnen das "Laboratory for Fluid Physics, Pattern Formation and Biocomplexity (LFPB)" am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Das von Professor Eberhard Bodenschatz geleitete Labor befasst sich mit verschiedenen Bereichen wie biologische Strömungsdynamik, Teilchen in Flüssigkeiten, Turbulenz und Atmosphärenphysik. Die Gespräche mit dem LFPB-Team, einschließlich der Experten Dr. Claudia Bruner und Dr. Mohsen Bagheri, sowie der Besuch ihrer experimentellen Einrichtungen waren sehr ergiebig. Wir freuen uns auf den künftigen Austausch und die gemeinsame Arbeit auf dem Gebiet der Strömungsmechanik und verwandter Gebiete.

 

 

Studentische Arbeiten

Hier können aktuell ausgeschriebene studentische Arbeiten (Bachelor-, Studien- und Masterarbeiten) am Institut für Strömungsmechanik eingesehen werden.