Dozent: Tim Luplow M. Sc.
Zeit: Mittwoch, 13:15 Uhr - 14:45 Uhr
Ort: Audimax
Sprache: Deutsch
Programmieren kann jede:r lernen. Aber gute Software für komplexe Ingenieurprobleme zu entwickeln - das erfordert mehr: ein Verständnis für Algorithmen, Datenstrukturen und den Aufbau größerer Softwaresysteme. Genau hier setzt Digitale Werkzeuge Teil 2 - Methoden und Algorithmen an.
Aufbauend auf den Grundlagen aus Teil 1 verlässt die Vorlesung die Welt der einfachen Skripte und betritt das Terrain professioneller Softwareentwicklung. Studierende lernen, wie Programme strukturiert werden, die auch in Forschung und Industrie bestehen - skalierbar, wartbar und effizient.
Das Themenspektrum spiegelt wider, womit Ingenieur:innen heute in der Praxis arbeiten:
Ein besonderer Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf dem Brückenschlag zwischen Theorie und Anwendung. Die Studierenden lösen keine abstrakten Lehrbuchaufgaben, sondern entwickeln Programme, die typische Fragestellungen aus der Produktionsplanung und der Optimierung von Strukturbaugruppen adressieren. Optimierungsaufgaben, Aufbau einfacher Simulationspipelines - die Projekte sind praxisnah gestaltet.
All diese Beispiele zur Kostenreduktion sind in der Industrie an der Tagesordnung und werden in der Veranstaltung behandelt.
Begleitend zur Vorlesung gibt es fast jede Woche freiwillige Programmieraufgaben - zehn über das gesamte Semester. Wer sie bearbeitet, vertieft den Stoff direkt an praktischen Beispielen und kann sich dabei bis zu 10 % Bonus (20 % mit Teil 1) für die Abschlussklausur erarbeiten. Die Teilnahme ist vollständig freiwillig und ohne Nachteile bei Nichtabgabe.
Die schriftliche Klausur ist eine 135-minütige Prüfung (Klausur+), die Themen aus Digitale Werkzeuge Teil 1 und Digitale Werkzeuge Teil 2 beinhaltet.
Die Studienleistung+, bzw. Klausur+, ist vor Antritt der Prüfung beim Prüfer zu stellen. Üblicherweise erfolgt dies auf der ersten Seite der schriftlichen Prüfung.