Der Schnitt erweitert diese Perspektive, indem er Wohnungen über- und nebeneinander in Beziehung setzt und soziale, akustische und visuelle Verflechtungen sichtbar macht. Er kann aufzeigen, welche Begegnungen im Treppenhaus entstehen, wie unterschiedliche Wohnformen koexistieren und wie sich Privatheit und Öffentlichkeit vertikal staffeln. Besonders im Erdgeschoss wird so lesbar, über welche räumlichen Filter der Straßenraum mit dem Wohnen kommuniziert. Der Schnitt wird damit zu einem erzählerischen Instrument, das Architektur nicht nur konstruktiv, sondern auch sozial und atmosphärisch vermittelt.
Ausgabe // 19.02.2026, ab 15:00 Uhr StudIP
StudIP // https://studip.tu-braunschweig.de/dispatch.php/course/overview?cid=c64dee12ea06097096020ed4f89b2fc4
Abgabe // 23.02.2026, bis 12:00 Uhr über StudIP und vor Ort am Institut