Institut für Geomechanik und Geotechnik

IGB

Aktuelles vom IGG-TUBS

Weiterbildungsveranstaltung Tiefenlagerung

Die Weiterbildung "Tiefenlagerung" kann auch dieses Jahr statt finden. Sie findet voraussichtlich in Präsenz vom 12.12.-16.12.2022 und vom 09.01.-13.01.2023 statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im aktuellen Flyer.

Absage des "Messen-in-der-Geotechnik" am 9. und 10. Juni 2022

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geo(mess)techniker,

 

leider müssen wir das geplante Symposium "Messen-in-der-Geotechnik 2022" absagen.

Die TU Braunschweig kann uns leider nicht die Räumlichkeiten für das Symposium zusichern.

 

Uns bleibt die Hoffnung, dass wir Sie am 16. und 17. Februar 2023 zum "Pfahl-Symposium" wieder willkommen heißen dürfen.

Im Namen von Professor Stahlmann und des gesamten Organisationsteams wünschen wir Ihnen weiterhin Gesundheit und freuen uns auf Ihren Besuch im nächsten Jahr!

Mit freundlichen Grüßen aus der Löwenstadt Braunschweig

 

Das Organisationsteam:

Nils Hinzmann

Patrick Lehn

Dr. Jörg Gattermann

 

Messen in der Geotechnik 2022 - Call for Papers

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geo(mess)techniker, liebe Freunde des Pfahl-Symposiums,

 

nachdem das Pfahl-Symposium 2021 in diesem Jahr leider pandemiebedingt ausfallen musste, arbeiten wir intensiv an Möglichkeiten im kommenden Februar 2022 das nächste Symposium an der TU Braunschweig durchführen zu können. Durch die Verordnungen des Präsidiums der TU Braunschweig haben wir für die Durchführung von Fachveranstaltungen Größenbeschränkungen. Aus diesem Grund war es uns nur möglich, die Genehmigung für das Fachsymposium 'Messen in der Geotechnik' am 24. und 25. Februar 2022 zu bekommen. Unsere ursprüngliche Intention das Pfahl-Symposium in das Jahr 2022 zu verschieben ist nicht realisierbar, sodass wir auf unseren ursprünglichen Turnus unserer Symposien zurückkehren.

 

Wie in den vergangenen Jahren soll das Fachsymposium 'Messen in der Geotechnik' ein Forum für alle Fachleute sein, welche sich dem Thema Geomesstechnik verbunden fühlen. Merken Sie sich bitte den Termin also schon einmal vor.

Wenn Sie Interesse an einer Publikation haben, reichen Sie Ihre Kurzfassung (eine DIN A4 Seite) bitte bis zum 1. Dezember 2021 bei uns ein. Weitere Informationen zum 'Call for Papers' können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen. Bitte informieren Sie auch interessierte Personen aus Ihrem Umfeld. Nähere Informationen und Ankündigungen finden Sie auch aktuell unter www.messen-in-der-geotechnik.de.

 

Wir hoffen, Ihr Interesse für das Fachsymposium 'Messen in der Geotechnik' im Februar 2022 geweckt zu haben und würden uns freuen, Sie im Frühjahr in Braunschweig begrüßen zu dürfen, gern auch mit einem eigenen Beitrag.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Braunschweig

 

Das Organisationsteam:

Nils Hinzmann
Patrick Lehn
Dr. Jörg Gattermann

Verschiebung des Pfahl-Symposium in 2022

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Pfahl-Symposiums,

leider müssen wir das geplante Pfahl-Symposium um ein Jahr verschieben. Dieses ist der weiterhin angespannten Lage geschuldet, sodass uns die TU Braunschweig die Nutzung der Räumlichkeiten untersagt hat, da alle Räume für Prüfungen gebraucht werden.

Uns bleibt die Hoffnung, dass wir Sie am 24. und 25. Februar 2022 wieder wie gewohnt willkommen heißen dürfen. Das schon terminierte Symposium 'Messen in der Geotechnik' verschiebt sich damit analog ebenfalls um ein Jahr. Ein neuer Termin hierfür wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Frankignoul-Förderpreis der Fa. Stump-Franki soll allerdings 2021 trotzdem vergeben werden. Hierzu läuft der Call für eine Bewerbung noch bis zum 30. November 2020.

Im Namen von Professor Stahlmann und des gesamten Organisationsteams wünschen wir Ihnen Gesundheit und ein erfolgreiches Schaffen!

Mit freundlichen Grüßen aus Braunschweig

Organisationsteam Pfahl-Symposium 2022:
Nils Hinzmann
Patrick Lehn
Dr. Jörg Gattermann

Wir haben uns umbenannt!

Mit dem amtlichen Verkündungsblatt Nr. 1282 vom 17. Dezember 2019 der TU Braunschweig heißt das ehemalige Institut für Grundbau und Bodenmechanik jetzt Institut für Geomechanik und Geotechnik.

Zur Begründung dieser Umbenennung nachfolgend Auszüge aus dem Antrag von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Joachim Stahlmann im Juni 2019:

"Die Begriffe 'Grundbau' und 'Bodenmechanik' sind tradierte, aber veraltete Bezeichnungen und decken nur zu einem Teil die Inhalte der Lehre und Forschung des Institutes ab. Diese orientieren sich an der durch eine Weiterentwicklung und Ausweitung der Aufgabenfelder entstandenen modernen Geotechnik mit den Bereichen Bodenmechanik, Felsmechanik, Salzmechanik, Grundbau, Felsbau, Tunnelbau, Untertägiger Hohlraumbau, Geomesstechnik, Umweltgeotechnik, Grundbaudynamik und numerische Geotechnik.

Nicht zuletzt äußert sich dies in der schon vor Jahren vorgenommenen Änderung der Bezeichnung des Pflichtmoduls im Bachelorstudium in 'Geotechnik'. Auch die Standesvertretung hat bereits in den 1990er Jahren ihren Namen 'Deutsche Gesellschaft für Erd- und Grundbau' in 'Deutsche Gesellschaft für Geotechnik' geändert. Darüber hinaus führen auch fast alle artverwandten Institute der TU9 den Begriff 'Geotechnik' in ihrem Namen.

Während in den 1990er Jahren der Schwerpunkt in der Geotechnik vorwiegend im Grund- und Felsbau lag und die Boden- und Felsmechanik einen eher geringeren Anteil hatte, nahm die Bedeutung der mechanisch geprägten Felder in den letzten Jahren stetig zu. Noch immer wird die Geomechanik unter dem Begriff 'Geotechnik' subsummiert, dies entspricht aber nicht mehr ihrer heutigen Bedeutung. So ist gerade im Bereich der Forschung mit der Entwicklung moderner höherwertiger Stoffmodelle und ihrer Anwendung in numerischen Analysen eine erhebliche Zunahme an Forschungsprojekten zu verzeichnen.

National ist der Begriff 'Geomechanik' zurzeit nur an der TU Clausthal im Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik eingeführt. Der in diesem Institut angesiedelte Lehrstuhl für Deponietechnik und Geomechanik beschäftigt sich überwiegend mit Salzmechanik. Im deutschsprachigen Ausland führt die österreichische Standesorganisation die Bezeichnung 'Österreichische Gesellschaft für Geomechanik'. Im internationalen Umfeld finden sich sowohl die Bezeichnung 'Geomechanics' als auch 'Geotechnics'.

Die von meinem Institut angebotene Lehre umfasst alle obengenannten Bereiche der Geomechanik und Geotechnik. So werden im Bachelorstudium das Pflichtmodul 'Geotechnik' und das Wahlpflichtmodul 'Tunnelbau' gelehrt. Im Masterstudium werden die Pflichtmodule 'Theoretische und experimentelle Boden- und Felsmechanik' und 'Grund- und Felsbau und Grundbaudynamik' sowie die Wahlpflichtmodule 'Tiefenlagerung (toxischer und radioaktiver Abfälle)', 'Untertägiger Hohlraumbau' und 'Numerik in der Geotechnik und Geomesstechnik' angeboten.

In der Forschung werden zurzeit zwei Schwerpunktbereiche in meinem Institut bearbeitet. Zum einen sind dies die Gründungsstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen, die nicht der klassischen Bodenmechanik und dem klassischen Grundbau zuzurechnen sind. Hier steht die Weiterentwicklung von Stoffmodellen gepaart mit ihrer Überprüfung an großmaßstäblichen Modellversuchen zur zyklischen Belastung dieser Gründungsstrukturen im Vordergrund.

Zum anderen werden umfangreiche Forschungen im Zusammenhang mit der End- oder Tiefenlagerung hochradioaktiver Abfallstoffe durchgeführt. Im Rahmen dieser Forschungen werden Stoffmodelle für Steinsalz entwickelt, felsmechanische Ansätze zur Durchströmung verfolgt, numerische Methoden angewendet, Konzepte für Tiefenlager entwickelt etc..

Dieser durch die jetzige Institutsbezeichnung in keiner Weise repräsentierte Bereich, ist auch für die Region Braunschweig von besonderer Bedeutung. Die Region liegt in unmittelbarer Nähe zu bestehenden oder zukünftigen End- bzw. Tiefenlagern für radioaktive Abfallstoffe. Weiterhin stellen die in Niedersachsen anstehenden geologischen Formationen potentielle Wirtsgesteine für ein Endlager für hochradioaktive, wärmeentwickelnde Abfälle dar, sodass im Rahmen des Standortauswahlverfahrens auch in Niedersachsen weiterer Forschungsbedarf entsteht. In der Region sind mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE und BGE Technology), der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, einige der bedeutendsten Institutionen der Endlagerung angesiedelt. Neben diesen äußeren Randbedingungen haben auch die Kompetenz und die Kontakte des Instituts dazu geführt, dass das Thema Tiefenlagerung mit all seinen Facetten einen hohen Stellenwert in Forschung und Lehre an der TU Braunschweig eingenommen hat und als ein Leuchtturmprojekt in der deutschen Hochschullandschaft angesehen werden kann.

Zukünftige Entwicklungen durch eine Verlagerung von Forschungsschwerpunkten wären mit dieser Namensänderung auch berücksichtigt. So entwickelt sich zurzeit ein neuer Forschungszweig im Bereich des Rückbaus oder der nachträglichen Ertüchtigung von Offshore-Gründungstrukturen. In Bezug auf die Energiewende wird der Bau von Energiespeichersystemen und -formen diskutiert, der neue Herausforderungen für die Geotechnik darstellen wird. Diese Aufgabenfelder sind unter den bisherigen Begriffen 'Bodenmechanik' und 'Grundbau' nicht zeitgemäß zu beschreiben."

 

 


Kontakt

Univ.-Prof. Dr.-Ing.
Joachim Stahlmann
Institut für Geomechanik und Geotechnik
Beethovenstraße 51b
38106 Braunschweig

Tel.: +49 (0)531 391 62000
Fax: +49 (0)531 391 62040
E-Mail  igb@tu-braunschweig.de