Podiumsdiskussion: Dr. Anastasiia Splodytel in der Expertenrunde zu „Natural Defences: How Landscapes Support Security and Resilience“

[Institut für Geoökologie, Abteilung Bowi, Abteilung Boku]

Am 23. Februar 2026 wirkte Dr. Anastasiia Splodytel als Co-Sprecherin in der Expertendiskussion „Natural Defences: How Landscapes Support Security and Resilience“ im Rahmen des internationalen Forums Café Kyiv 2026 im Colosseum Berlin mit. 

Die Diskussionsrunde widmete sich der Frage, welchen Beitrag natürliche Landschaften – insbesondere wiedervernässte Moore, Flusslandschaften und andere Feuchtgebiete – zur nationalen Sicherheit, zum Klimaschutz und zu lokalen Lebensgrundlagen leisten können. Zum Auftakt wurden Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Natural Border“ des ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks gezeigt, der die strategischen Folgen jahrzehntelanger Moorentwässerung sowie das Potenzial renaturierter Feuchtgebiete verdeutlicht. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden Erfahrungen aus der Ukraine und der Europäischen Union zusammengeführt. Erörtert wurde, wie Landschafts- und Bodensanierung konkrete Sicherheits- und Klimavorteile schaffen kann, welche politischen Rahmenbedingungen und Finanzierungsinstrumente erforderlich sind und wie sich kurzfristige wirtschaftliche Zwänge mit langfristiger Resilienz vereinbaren lassen. Neben Dr. Splodytel nahmen Andreas Beckmann, Regional CEO von WWF Central and Eastern Europe, sowie Olga Denyshchyk, Scientific Project Coordinator der Michael Succow Stiftung, an der Diskussion teil. Moderiert wurde das Panel von Anna Ackermann, Moderatorin und Policy Analyst beim International Institute for Sustainable Development.

Café Kyiv 2026 versammelte rund 6.000 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und war vollständig ausverkauft. Die Veranstaltung wurde auf höchster politischer Ebene eröffnet, unter anderem durch die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer, den ukrainischen Botschafter Oleksii Makeiev sowie Bundeskanzler Friedrich Merz. Zu den unterstützenden Institutionen zählten unter anderem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).