Architekturpositionen | Annette Gigon, Zürich

[Arch Aktuelles]

Dienstag, den 21.04.2026 um 18:30 Uhr per Zoom oder per Zoom-Live-Übertragung am IEB - Prof. Schürch, Pockelsstraße 3, 14. OG

 

Liebe Studierende, liebe Lehrende, sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden herzlich ein zu einem Gastvortrag in der Reihe ARCHITEKTURPOSITIONEN des Departments Architektur der TU Braunschweig am
Dienstag, den 21.04.2026 um 18:30 Uhr per Zoom unter 

https://ethz.zoom.us/j/65141817729?pwd=aGICJ1R5sC4VnQpqrHHNpeLv736SdC.1

oder per Zoom-Live-Übertragung am IEB - Prof. Schürch, Pockelsstraße 3, 14. OG von

ANNETTE GIGON – Gigon Guyer Partner Architekten, Zürich unter dem Titel

ERZÄHLUNG ODER WAS ZÄHLT?

Annette Gigon führt seit 1989 gemeinsam mit Mike Guyer das Architekturbüro Gigon/Guyer. 2023 sind Christian Maggioni und Stefan Thommen als weitere Partner dazugekommen und das Büro erhielt seinen jetzigen Namen. Von 2012 bis 2023 lehrten Annette Gigon und Mike Guyer als ordentliche Professoren an der ETH Zürich. Annette Gigon ist seit 2003 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.  

Bereits mit der Fertigstellung ihres ersten Baus 1992, dem Kirchner Museum in Davos, wurden Gigon/Guyer international bekannt. Es folgten zahlreiche weitere Museumsprojekte wie die Erweiterung des Kunstmuseums in Winterthur, das Kunstmuseum Appenzell, das Archäologische Museum und Park Kalkriese bei Osnabrück und die Erweiterung des Josef Albers Museums in Bottrop. Sie erweiterten ihr Schaffen um Wohn- und Bürobauten. Sowohl für den gehobenen als auch für den kostengünstigen Wohnungsbauentwickelten sie neue Lösungen. Mit dem 2011 fertiggestellten Bürohochhaus Prime Tower – zeitweise das höchste Haus der Schweiz – erhielt Zürich ein neues Wahrzeichen. In den letzten Jahren befassten sie sich intensiv mit Fragen des nachhaltigen Bauens, die sie sowohl in ihre akademische als auch ihre praktische Tätigkeit haben einfließen lassen. Daraus entstand die gemeinsam mit Arend Kölsch verfasste Publikation «Haus, Energie und CO2. Ein Handbuch», die Ende März im gta Verlag erschienen ist.  

Die Architekturen von Gigon/Guyer unterscheiden sich jeweils durch ihre verschiedenen Konstruktionen, Materialien und Formen. Für jede Aufgabe und jeden Ort wird je ein spezifisches Konzept gesucht. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Baustoffen und deren Eigenschaften gewidmet. So entstehen Gebäude mit einem individuellen Ausdruck. Ein bestimmter, wiedererkennbarer Stil, eine signature architecture ist nicht das Ziel.  

Der Vortrag von Annette Gigon ist – ein durchaus selbstkritischer – Rückblick und Ausblick auf ihr architektonisches Schaffen.  

IAD