Mobilität europaweit denken

[Notizen]

Deutsch-Tschechischer Austausch im NFF

Für den Erfolg des autonomen Fahrens sind enge grenzüberschreitende Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik unverzichtbar. Aus diesem Grund machte am 19. Februar 2026 eine hochrangige Delegation aus der Tschechischen Republik Station im Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig. Mit dabei waren Vertreter vom tschechischen Verkehrsministerium, dem TÜV Süd Tschechien sowie weitere Organisationen, Unternehmen und Start-Ups aus dem Umfeld der Automobilwirtschaft.  Ziel war es, Kooperationsmöglichkeiten für die vernetzte und insbesondere autonome Mobilität von morgen zu identifizieren. Nach einer Kennenlernrunden lag der Fokus auf dem direkten Austausch. Im NFF-Technikum erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und -projekte am NFF, darunter:

  • Fahrzeugkonzepte für automatisiertes Fahren und VR-gestützte Entwicklungsprozesse (Institut für Konstruktionstechnik, Prof. Thomas Vietor, Lars Everding)
  • Smart Car-Konzepte zur Fahrerzustandserkennung und Gesundheitsprävention (Peter L. Reichert Institut für medizinische Information, Prof. Thomas Deserno, Julian Bollmann)
  • Forschungsplattformen für autonomes Fahren im Realbetrieb, exemplarisch am RAION-Projekt (Institut für Fahrzeugtechnik, Prof. Roman Henze, Dr. Maximilian Flormann)

Der Besuch war Teil einer zweitägigen Delegationsreise und wurde durch Erik Siegl, Botschaftsrat und Leiter der Handels- und Wirtschaftsabteilung der Tschechischen Republik in Berlin, sowie Niedersachsen.next initiiert, um das Land Niedersachsen als starken Innovationsstandort zu präsentieren. Wir freuen uns darauf, diese Impulse nun in konkrete Kooperationen und innovative Lösungen rund um die Themen Systems Engineering, Simulation, Validierung und intelligente Mobilität zu überführen.