GTAS | Stadt, Land, Zukunft

[Arch Aktuelles]

Tagung: 12.05.–13.05.2026 Veranstaltet von: InGe in Kooperation mit GTAS

Saal PK 4.117, Altgebäude TU Braunschweig, Pockelsstr. 4

Die Stadt der Zukunft ist nachhaltig und resilient organisiert, lebenswert, sozial- und umweltverträglich gestaltet. Sie verfügt über eine hohe Biodiversität und Aufenthaltsqualität. Die Mobilität ist weitgehend fossilfrei und für alle zugänglich und zuverlässig.

Kurz gesagt sind diese Städte selbstwirksam. In ihnen können Wissen, Zeit, Arbeitskraft und andere Ressourcen ihrer Bewohner*innen gebündelt und zur Entfaltung gebracht werden.

Mitgedacht werden die globalen Folgen der extraktivistischen, neokolonialen wirtschafts und Energiepolitik; in Praxis umgesetzt sollen die Materialflüsse in und zu den Städten nachhaltig und  sozial gerecht organisiert werden.

Konzepte des Eigentums an Grund und Boden und der Landnutzung sind grundlegend für die Organisation des menschlichen Lebens. Sie zu verstehen und anzupassen ist daher grundlegend für eine sozioökologische Transformation von Städten und Umlandregionen.

Forschende aus den Geistes-, Rechts- und Raumwissenschaften sowie Träger politischer Bildung kommen auf der Tagung zusammen. Die Diskussion ist in drei Schwerpunkte strukturiert: Kolonial- und umwelthistorische Perspektiven auf Land; „Commons“ und andere Modelle für zyklische und egalitäre Nutzungs- und Eigentumskonzepte; Die Stadt der Zukunft.

Referierende und Moderierende:

  • PD Dr. Christian Götter, TU Braunschweig
  • Dr. Menja Holtz, TU Braunschweig: „First Nations, Landnutzung und “Treaties“ im kolonialen Ontario“; einführende Bemerkungen zu „Indigenen“ und deren Formen des Landeigentums, bzw. der Landnutzung
  • Dr. Christina Petterson, Historikerin aus Christiansfeld, Dänemark und Lehrbeauftragte an der Universität Grönland: „Land, Moravian mission and colonialism in Greenland“
  • Daniel Jankowski, Institut für Geschichtswissenschaft, TU Braunschweig: „Wer nicht deichen will. Küstenschutz, Selbstverwaltung und Grundbesitz in Nordfriesland, 1850-1990“.
  • Katja Schubel, Rechtswissenschaften, Universität Würzburg: „Commons-Public-Partnerships für dezentrale Transformationen auf dem Weg in die Postwachstumsstadt als Commons“
  • Prof. Dr. Romy Klimke, Rechtswissenschaften, Law and Business School Berlin: „Eigentum und die sozioökologische Transformation“
  • Dr. Klaus Latzel, ehemals Institut für Geschichtswissenschaft, TU Braunschweig: „Die Tragödie der Commons“
  • Prof. Dr. Jürgen Manemann, Philosophie, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover: „Transformatives Community Learning“
  • Prof. Dr. Tatjana Schneider, Architektur und Geschichte der Stadt, TU Braunschweig : „Spatial practices in the context of climate breakdown“.
  • Vertreterinnen der Organisation Fair in Braunschweig; Dritte Welt Forum Hannover; Katrin Beckedorf von Niedersachsen Global, u.a.

Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt