16.09.2026
Das Institut für Kommunikationswissenschaft war auf der diesjährigen European Communication Conference (ECC) in Brno (Tschechische Republik) vom 8. bis 11. September mit mehreren Beiträgen von Irene Broer, Esther Greussing, Evelyn Jonas und Monika Taddicken vertreten.
Sie präsentierten eine Reihe von Studien aus dem Wiss-KKI-Projekt an der Schnittstelle von Wissenschaftskommunikation und Mensch-Maschine-Kommunikation. Darin untersuchten sie unter anderem, wie "Value-Sensitive-Design" bei der Entwicklung von kommunikativen KI-Chatbots für Wissenschaftskommunikation helfen kann, welche fünf KI-Kompetenz-Profile sich in Deutschland identifizieren lassen und wie Menschen durch kommunikative KI mit Informationen umgehen, die ihre Meinung hinterfragen.
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23.07.2026
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Nah dran – mit Wissenschaftsjournalist*innen und PR-Profis im Gespräch“ im Sommersemester 2026 besuchten Studierende des IfKW das Landesfunkhaus des NDR in Hannover und das Julius-Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, in Braunschweig.
Im Landesfunkhaus führte NDR1-Moderator Sören Oelrichs die Gruppe unter anderem durch das Originalset von „Hallo Niedersachsen“ und das Hörfunkstudio des NDR. Im Anschluss nutzten die Studierenden die Gelegenheit, mit Moderatorinnen und Moderatoren über ihren Berufsalltag ins Gespräch zu kommen. Ein Radio-Workshop rundete den Besuch ab. Beim Julius Kühn-Institut tauschten sich die Teilnehmenden zunächst mit Stefanie Hahn, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, aus. Anschließend erhielten sie von Forschenden Einblicke in verschiedene Projekte und lernten die Kommunikationsarbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Öffentlichkeit kennen. Organisiert und begleitet wurde die Exkursion von Seminarleiterin Carmen Woisczyk, die den Studierenden mit den beiden Besuchen praxisnahe Einblicke in Journalismus und Wissenschaftskommunikation ermöglichte.
Unser herzlicher Dank gilt dem NDR und dem Julius Kühn-Institut für den offenen Austausch und die spannenden Eindrücke.
Fotos: © Carmen Woisczyk
08.07.2026
Am 06.07.2026 fand im DenkRaum Braunschweig zum ersten Mal das Networking-Event Connect38 statt. Die Veranstaltung wurde von Master- und Bachelorstudierende der HBK und TU Braunschweig unter der Seminarleitung von Evelyn Jonas organisiert und bot die Möglichkeit, Einblicke in die Berufswelt der Medien und Kommunikation zu bekommen sowie erste persönliche Kontakte mit Unternehmensvertreter*innen aus der Region zu knüpfen.
DiKuM-Student Benjamin Roeloffs führte die Teilnehmenden durch die Veranstaltung, die durch ein Grußwort von Prof. Dr. Monika Taddicken eingeleitet wurde. Im Rahmen einer Vorstellungsrunde gaben Praxisvertreter*innen der Öffentliche Versicherung Braunschweig, des AWO-Bezirksverbands Braunschweig e. V., des NDR Studios Braunschweig, der Ostfalia, der Westermann Gruppe, der Stadt Braunschweig (Referat Kommunikation) sowie Vertreter*innen von Call the Dude, TV38 und Carisma Media erste Einblicke in ihren akademischen und beruflichen Werdegang sowie ihren Arbeitsalltag. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden beim "Netzwerk-Bingo" ungezwungen aus und knüpften erste Kontakte, bevor die Praxisvertreter*innen an ihren einzelnen Stationen für Fragen, Tipps und erste Stellenangebote zur Verfügung standen. Nach einer leckeren und erfrischenden Verstärkung unterstützt von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und dem Braunschweigischen Hochschulbund konnten die Teilnehmenden in entspannter Atmosphäre weiter ins Gespräch kommen.
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08.07.2026
Kaija Biermann und Monika Taddicken haben einen Beitrag in Health Communication veröffentlicht. Mithilfe von "Think-Aloud"-Interviews untersuchen sie, wie Lai*innen die Vertrauenswürdigkeit von echten und scheinbaren Expert*innen in authentischen YouTube-Videos zum Thema Covid-19 einschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Teilnehmenden auf eine Vielzahl von Hinweisreizen (Cues) stützen, die ihnen vertrauenswürdig oder nicht vertrauenswürdig erscheinen. Dabei erweist sich die Nennung des Hintergrunds der jeweiligen Expert*innen (z.B. institutionelle Zugehörigkeit) als wichtigstes Indiz für die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit. Darüber hinaus vergleichen die Teilnehmenden die Expert*innen mit ihren eigenen Erwartungen, wie sich wissenschaftliche Expert*innen verhalten und kommunizieren sollen. Insgesamt spielen expertisenbezogene Cues eine besonders bedeutende Rolle in der Bewertung der Vertrauenswürdigkeit. Dies erschwert jedoch gleichzeitig auch die Identifizierung von scheinbaren Expert*innen, da professionelles Auftreten und das Verwenden von Fachjargon als vertrauenswürdig wahrgenommen werden, obwohl tatsächliche Expertise fehlt.
Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität und Herausforderungen, denen Lai*innen bei der Bewertung von Vertrauenswürdigkeit von (scheinbaren) Expert*innen begegnen, insbesondere, wenn sie mit widersprüchlichen Cues konfrontiert sind. Aufgrund der immer stärkeren Zunahme von Wissenschaftskommunikation über videobasierte soziale Medien steigt auch gleichzeitig die Bedeutsamkeit dafür, zu verstehen, wie Menschen die Vertrauenswürdigkeit von Expert*innen in diesen Umgebungen bewerten.
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16.06.2026
Das Institut für Kommunikationswissenschaft war auf der diesjährigen Konferenz der International Communication Association (ICA) in Kapstadt (Südafrika) vom 4. bis 8. Juni mit mehreren Beiträgen von Kaija Biermann, Esther Greussing, Evelyn Jonas, Monika Taddicken und Mona Wehming (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) vertreten.
Sie präsentierten eine Reihe vielfältiger Studien an der Schnittstelle von Wissenschaftskommunikation und Mensch-Maschine-Kommunikation. Untersuchte Themen und Phänomene sind dabei unter anderem die öffentliche Rollenwahrnehmung von Wissenschaftler*innen in den sozialen Medien, der Einfluss von wissenschaftsbezogenen Einstellung auf die Wahrnehmung zweifelhafter Quellen, die Rolle parasozialer Beziehungen für die Wissenschaftskommunikation sowie die Rolle von kommunikativer KI im Umgang mit herausfordernder Meinungen bei der täglichen Informationssuche.
Esther Greussing und Monika Taddicken wurden zudem für ihren Vortrag über "The AI Divide in Everyday Communication: Mapping Disparities in Competence and Engagement with Generative AI" mit dem Jake Liang Award ausgezeichnet.
Die bereits publizierten Publikationen finden Sie auf unserer Webseite verlinkt.
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27.05.2026
Am 26.05. fand in Braunschweig der erste internationale Workshop zum Thema "Science-Related Discourse on the Web" in Verbindung mit der Web Science Conference 2026 statt. Monika Taddicken hielt eine Keynote zum Thema "The Public Construction of Scientific Evidence: Trust, AI, and Scientific Authority in Digital Science Communication”. Außerdem präsentierte Nicola Peters (gemeinsam mit Monika Taddicken) ihre Studie zu "Evidence Practices in Agonistic and Antagonistic Conflicts in Climate-Skeptical Counterpublics on Telegram".
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04.05.2026
Wir begrüßen Sarah Wendt als neue Mitarbeiterin im IfKW. Seit 01.05.2026 ist sie bei uns als Institutssekretärin tätig. Sarah Wendt ist montags bis freitags von 9:00 bis 11:00 Uhr erreichbar (Raum 237). Per Mail wenden Sie sich an sekretariat-ifkw(at)tu-braunschweig.de, telefonisch über die Durchwahl -8961.
27.04.2026
Am diesjährigen Zukunftstag erhielten elf Schülerinnen am IfKW einen Einblick in die Kommunikationswissenschaft. Unter dem Motto "ChatGPT und Co. beforschen" konnten die vielseitigen und spannenden Seiten des Fachs entdeckt werden. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Frage, wie sich der Umgang mit generativer KI aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive erforschen lässt.
Nach einem gemeinsamen Einstieg setzten sich die Teilnehmerinnen dann selbst mit ethischen Aspekten von generativer KI auseinander. Dazu diskutierten die Schülerinnen u. a.: Wie kann man generative KI bei der Informationssuche nutzen und wie geht man mit persönlichen Inhalten um? Darauf aufbauend generierten die Teilnehmerinnen zum Abschluss mithilfe der KI-Toolbox der Technischen Universität Braunschweig ein eigenes Bild zum Thema "Was ist generative KI für mich?" und diskutierten ihre Ergebnisse anschließend in einer Posterpräsentation.
Die vielen Fragen, inspirierenden Diskussionen und die Kreativität haben auf beiden Seiten für viel Freude gesorgt - auch wir konnten viel aus dem Tag mitnehmen.
13.04.2026
Evelyn Jonas, Esther Greussing und Monika Taddicken haben im Rahmen des ALIES-Projekts gemeinsam mit Inbal Klein‐Avraham und Ayelet Baram‐Tsabari einen Artikel in Media and Communication veröffentlicht. In der Studie untersuchen die Autorinnen, wie generative KI für verschiedene Informationszwecke genutzt und auf unterschiedlichen kulturellen Komplexitätsleveln wahrgenommen wird. Die Studie basiert auf einer länderübergreifenden Untersuchung und bietet erste Erkenntnisse hinsichtlich der Identifikation von kulturell unterschiedlichen Nutzer*innenprofilen und zeigt auf, von welchen Eigenschaften das Informationssuchverhalten der Nutzer*innen abhängt.
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23.02.2026
In einer neuen Folge von "Campus on Air" - dem Wissenschaftspodcast des Instituts für Kommunikationswissenschaft - berichten die Studierenden Hannes Kracht, Falk Sonnenberg, Benjamin Roeloffs und Jan Hartig der Technischen Universität Braunschweig über das Thema Zeit. Bei ihrem Ausflug zur Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) sprachen sie mit dem Experten Dr. Nils Huntemann unter anderem darüber, wie Zeit gemessen wird - früher, heute und in der Zukunft. Des Weiteren sprechen die Studierenden Lei Wang und Luca Stephan über das Thema Klima und Ernährung. Dabei informierten zwei Expert*innen des Instituts für Pflanzenbau und Bodenkunde des Julius Kühn-Instituts und des Thünen-Instituts für Marktanalyse unter anderem darüber, wie klimaangepasste Landwirtschaft und klimafreundliche Ernährung dazu beitragen können, die Klimaziele zu erreichen.
Der Podcast entstand in einer Kooperation mit Radio Okerwelle und dem Sandkasten-Podcast-Tonstudio. Studierende, die ebenfalls Interesse daran haben, einen Podcast zu produzieren, können sich im Wintersemester für das Seminar „Campus on Air - der Wissenschaftspodcast“ (Dozentin Carmen Woisczyk) anmelden.
Hier und hier können Sie sich die neuen Folgen des Podcasts anhören.
26.01.2026
Vom 21.-23. Januar fand die Jahrestagung der Fachgruppe Rezeptions- und Wirkungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Klagenfurt statt. Das übergeordnete Thema der Tagung war „Zwischen Teilhabe und Silencing – Die Ambivalenz von Online-Diskussionen und ihre Konsequenzen“. Nicola Peters war (gemeinsam mit IfKW-Masterstudent Matthias Gerecht) mit einem Vortrag mit dem Titel "Agonistische und antagonistische Dynamiken in rechten Telegram-Kanälen zum Thema Klimawandel" vertreten.
22.01.2026
Lennart Banse und Friederike Hendriks haben gemeinsam mit Fenja Heinke einen Beitrag im Journal of Science Communication veröffentlicht. Fenja Heinke legte dabei in ihrer Masterarbeit im Rahmen des Studiengangs "Organisation, Governance, Bildung" an der Technischen Universität Braunschweig die Grundlage für das Paper.
Mithilfe von ego-zentrierten Netzwerkanalysen von 24 MINT-Nachwuchswissenschaftler*innen in Deutschland wird untersucht, durch wen diese in der aktiven Wissenschaftskommunikation unterstützt werden. Basierend auf der Rollenidentitätstheorie legen die Ergebnisse nahe, dass Doktorand*innen, die sich bereits aktiv in der Wissenschaftskommunikation engagieren, sehr starke Kommunikationsidentitäten entwickeln. Dabei werden diese Identitäten oft außerhalb von akademischen Strukturen unterstützt. Engagieren sich Nachwuchswissenschaftler*innen jedoch in eigener Initiative in der Wissenschaftskommunikation, lässt die Unterstützung und Wertschätzung innerhalb ihres Arbeitsumfeldes nach. Die Autor*innen zeigen außerdem auf, dass sich Formate und Kontexte der Wissenschaftskommunikation unterscheiden können, wodurch diese mit fundamental unterschiedlichen Identitäten, Motivationen und Beziehungsnetzwerken assoziiert werden.
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12.01.2026
Anne Reif, Monika Taddicken, Lars Guenther, Justin Schröder und Peter Weingart haben einen Beitrag im Journal of Trust Research veröffentlicht. Die Studie untersucht das Vertrauen der Öffentlichkeit in Wissenschaft in Deutschland mithilfe einer zweistufigen Panelbefragung. Dabei wurden in einer Latent Profile Analyse fünf verschiedene Vertrauensgruppen identifiziert, die auf der Bewertung von Expertise, Integrität, Wohlwollen, Transparenz und Dialogorientierung von Wissenschaftler*innen basieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gruppen ähnliche Vertrauensmuster aufweisen, diese in ihren Niveaus jedoch variieren. Nach einem Jahr zeigte sich eine Tendenz zu einem moderaten Vertrauen in Wissenschaft, wobei Gruppen mit hohem Vertrauen einen Rückgang in Vertrauen verzeichneten, während in misstrauischen Gruppen die Skepsis stieg.
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15.12.2025
Monika Taddicken hat in Current Opinion in Psychology einen Beitrag veröffentlicht. Mithilfe einer publikumsorientierten Qualitätsbewertungsskala analysiert sie in 15 Dimensionen die Erwartungen der Öffentlichkeit an Wissenschaft, um anschließend das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft als mehrstufiges, fünfdimensionales Konstrukt zu konzeptualisieren. Da Informationen über Wissenschaft durch Vermittler*innen an die Öffentlichkeit gelangen, ist das Übertragen von komplexem Wissen und der richtige Umgang mit Unklarheiten und Unsicherheit von großer Bedeutung. Dabei liefert die Zuordnung von Qualitätssignalen zu Vertrauensresultaten überprüfbare Vorschläge für Strategien, die Detailgenauigkeit, Unsicherheit, Relevanz und Engagement in Einklang bringen und gleichzeitig eine Grundlage für die Gestaltung von vertrauenswürdiger Kommunikation bilden.
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15.12.2025
Am 10.12.2025 hat Lennart Banse äußerst erfolgreich seine kumulative Dissertation mit dem Titel "Soziale Einflussfaktoren auf die Rollenidentitäten kommunizierender Wissenschaftler:innen" verteidigt. In seiner Dissertation untersuchte er die Auswirkungen steigender Erwartungen an die Beteiligung von Wissenschaftler*innen an Wissenschaftskommunikation auf deren berufliche Identitäten, unter anderem seitens der Politik, wissenschaftlichen Organisationen und der Gesellschaft insgesamt. Die daraus entstandenen theoretischen und empirischen Studien führten zu fünf Forschungsarbeiten, die als Grundlage für die Dissertation dienten.
Die Gutachterinnen waren Dr. Friederike Hendriks und Prof. Dr. Monika Taddicken. Prof. Dr. Christian Ebner übernahm den Vorsitz und Prof. Dr. Barbara Thies war ebenfalls Mitglied der Prüfungskommision.
Wir gratulieren herzlich zum Abschluss der Promotion!
08.12.2025
Auf der gemeinsamen Tagung "Gesundheitskompetenz - KI als Gamechanger?!" vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und dem Bundesministerium für Gesundheit hat Monika Taddicken die Vortragsunde mit einer Keynote zum Thema „Kompetent mit KI? Erwartungen und Praktiken im Umgang mit neuen Informationssystemen“ eröffnet. Darin diskutierte sie den Umgang und die Bewertung von Menschen mit und von KI-generierten Informationen. Außerdem erklärte sie, warum Erwartungen, Vertrauen und Qualitätskriterien bedeutender denn je sind.
KI kann zu besser zugänglichen und angepassten Gesundheitsinformationen beitragen, insbesondere für Menschen mit geringerer Gesundheitskompetenz.
Zuverlässigkeit, Transparenz und gleichberechtigter Zugang bleiben jedoch unverzichtbare Schutzmaßnahmen. Gesundheitskompetenz ist ein Eckpfeiler der öffentlichen Gesundheit – ebenso wie KI-Kompetenz. KI kann den Zugang zu Wissen erweitern, wenn wir sie verantwortungsbewusst, inklusiv und mit klaren Qualitätsstandards gestalten und einsetzen.
21.11.2025
Am 21.11.2025 hat Julian Fick äußert erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel "The Development and Evaluation of an Evidence-Based Science Communication Training Program" verteidigt. In seiner Dissertation untersucht er, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu befähigt werden können, mit der Öffentlichkeit über ihre Forschung zu kommunizieren. In diesem Zusammenhang entwickelte er ein Trainingsprogramm, welches er an der TU Braunschweig durchführte. Dabei untersuchte er dessen Effektivität mit Hilfe wissenschaftlicher Evaluationen. Eine zentrale Rolle spielte außerdem die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Entwicklung solcher Trainingsprogramme berücksichtigt werden können und wie diese Evidenzbasis durch gezielte Studien erweitert werden kann.
Die Gutachterinnen waren Dr. Friederike Hendriks und Prof. Dr. Barbara Thies. Den Vorsitz übernahm ebenfalls Dr. Friederike Hendriks. Prof. Dr. Monika Taddicken, Prof. Dr. Alexander Büssing und Prof. Dr. Marc Stadtler waren Teil der Promotionskommission.
Wir gratulieren herzlich zum Abschluss der Promotion!
08.12.2025
Wir begrüßen Maria Johanna Prechtl als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft. Nach ihrem Masterabschluss im Studiengang "Digitale Kommunikation und Medientechnologien" an der TU Braunschweig arbeitet sie fortan im Projekt "Die Vertrauensbeziehung zwischen Wissenschaft und digitalisierten Öffentlichkeiten (TruSDi II)“ mit.
Herzlich Willkommen!
03.12.2025
Lennart Banse und Friederike Hendriks haben gemeinsam mit Liliann Fischer einen Beitrag im International Journal of Strategic Communication veröffentlicht. Mithilfe einer Befragung von Wissenschaftler*innen und Kommunikationsexpert*innen und einem analytischen Framework von Aufgabenrollen untersuchen die Autor*innen die Aufgabenanforderungen an Wissenschaftler*innen an deutschen Hochschul- und Forschungseinrichtungen in sechs Dimensionen der kollaborativen Wissenschaftskommunikationsprozesse. Die Ergebnisse zeigen zwar eine allgemeine Übereinstimmung hinsichtlich der Aufgabenverteilung, offenbaren aber auch die Notwendigkeit eindeutigerer Aufgabenbeschreibungen, um die Koordination in der kollaborativen Wissenschaftskommunikation zu verbessern.
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26.11.2025
Im Interview mit dem Spiegel erklärt Monika Taddicken, warum Gespräche über den Klimawandel momentan von anderen Themen überschattet werden und wie Desinformationen weiter für Skepsis und Unsicherheit in der Bevölkerung sorgen können. Zudem spricht sie die Notwendigkeit eines informativen Journalismus an, um Wissenschaftskommunikation insbesondere rund um den Klimawandel zu stärken.
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24.11.2025
Evelyn Jonas hat gemeinsam mit Monika Taddicken einen Beitrag im Journal of Science Communication veröffentlicht. In den zwei Studien untersuchen sie mithilfe von Echtzeitmessungen, wie deutsche Rezipient*innen die Vertrauenswürdigkeit einer sprachbasierten kommunikativen KI bewerten, die wissenschaftsbezogene Informationen mit einfühlsamen und humorvollen Ausdrücken vermittelt. Die Ergebnisse legen nahe, dass Humor mit einem kurzzeitigen Rückgang an Vertrauenswürdigkeit einhergeht, während einfühlsame Ausdrücke als vertrauenswürdiger bewertet wurden. Die Clusteranalyse idenitifizierte vier unterschiedliche Bewertungsmuster, wobei sich zwei Gruppen weitgehend unbeeindruckt von affektiven Signalen zeigten und zwei Gruppen Humor skeptisch gegenüberstanden. Diese Erkenntnisse betonen, wie bedeutend Personalisierung und Anpassung bei der Gestaltung vertrauenswürdiger kommunikativer KI für die Wissenschaftskommunikation sind.
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19.11.2025
Lennart Banse und Kaija Biermann haben gemeinsam einen Beitrag in Wissenschaftskommunikation und Gender. Chancen und Herausforderungen der Sichtbarkeit von Wissenschaftler*innen in sozialen und klassischen Medien veröffentlicht.
Der konzeptuelle Beitrag schlägt ein systematisches Framework zur empirischen Analyse kommunikativer Rollen Forschender in vier zentralen Dimensionen vor. Dabei wird auf die in älterer Forschung kaum vorkommende Rollenidentität genauer eingegangen, um das Kommunikationsverhalten von Forschenden zu erklären. Dies wird in dem Beitrag anhand von MINT-Forscherinnen in Deutschland empirisch veranschaulicht. Die Ergebnisse legen nahe, dass selbst identifizierte Rollen der Forscherinnen zwar ihre eigene subjektive Wahrnehmung und Zuschreibung der Rolle widerspiegeln, jedoch nicht die tatsächliche Rollenausführung berücksichtigen müssen.
Das integrative Framework kann dabei nicht nur für Analysen der Geschlechtsidentität in Verhältnis zur kommunikativen Rolle genutzt werden, sondern ist darüber hinaus auch für die Analyse anderweitiger Überschneidungen von Identifikationen mit marginalisierten Merkmale geeignet.
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10.11.2025
Vergangene Woche nahm Monika Taddicken am Statusseminar des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt zur ELSA-Forschung (ethische, rechtliche und soziale Aspekte in den Lebenswissenschaften) teil und konnte in diesem Zuge gemeinsam mit Frank Ursin (Medizinische Hochschule Hannover) sowie Tim Kacprowski (TU Braunschweig) den Start ihres Projektes verkünden: "KILEWI - KI in den Lebenswissenschaften: Forschungsethik spielend debattieren".
Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines "Serious Moral Games" hin, das speziell für Schüler*innen der Oberstufe und Studierende konzipiert ist. Darin können diese ethische Dilemmata rund um KI in der biomedizinsichen Forschung entdecken. Im Zuge einer immer komplexer werdenen Zukunft braucht es neugierige Köpfe - und Raum zum Nachdenken, bevor wir programmieren, entwickeln und anwenden.
05.11.2025
Das Vernetzungstreffen des Masterstudiengangs "Digitale Kommunikation und Medientechnologien" bat aktuellen Masterstudierenden die Möglichkeit, sich mit Absolvent*innen des Studiengangs auszutauschen. Beim Gespräch mit Professor*innen, Lehrenden, Studiengangskoordination und dem Alumni-Verein der TU Braunschweig gab es viele Austauschmöglichkeiten über Karrierewege, Studieninhalte und den Studierendenalltag an der TU Braunschweig.
Der Master an der TU Braunschweig schafft die Verbindung von Kommunikationswissenschaft und Nachrichtentechnik. Auch das Treffen hat einmal mehr gezeigt, wie eng die beiden Disziplinen miteinander verknüpft sind.
01.10.2025
Evelyn Jonas, Esther Greussing und Monika Taddicken haben kürzlich einen Artikel im Journal Human-Machine Communication veröffentlicht. In ihrer qualitativen Interviewstudie untersuchten sie die Dimensionen des Vertrauens von Nutzer*innen in generative KI für wissenschaftsbezogene Informationssuche. Die Studie wurde im Rahmen des ALIES-Projekts durchgeführt und zeigt auf, dass Vertrauenwürdigkeitsbewertungen über die Schnittstelle eines Chatbots hinausgehen können. Sie leistet einen theoretischen und empirischen Beitrag zum Verständnis, wie verschiedenen Ebenen zur Wahrnehmung der Vertrauenswürdigkeit der Nutzer*innen im Zusammenhang mit der Suche nach wissenschaftlichen Informationen beitragen.
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