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[Arch Aktuelles]

Im Rahmen der Institutsreihe „Bestand als Ressource” beschäftigt sich der Entwurf mit den Problemen und Potenzialen bestehender Strukturen. Ziel ist es, diese mit neuen Funktionen, Gestaltungen und Wahrnehmungsangeboten für die Stadt zurückzugewinnen.

Das Stuttgarter Leonhardsviertel liegt im Herzen der Landeshauptstadt, geprägt wie kaum ein anderer Ort von der Geschichte der autogerechten Stadt: Die achtspurige Hauptstätter Straße zerschneidet das Quartier bis heute in zwei Teile. Südöstlich der Leonhardskirche steht das Züblin-Parkhaus – Sinnbild dieser autogerechten Vergangenheit und zugleich letzter offener Baustein für eine neue Mitte.

Wie lässt sich dieser Ort als hybrides, inklusives Zentrum für die Stadtgesellschaft denken? Der Entwurf verbindet Kino mit anderen Programmeinheiten zu einem neuen Raum, der vielfältige Formen des Aufenthalts ermöglicht. Ein zentraler Programmpunkt ist eine Filmschule mit Wohn-, Experimentier- und Sozialräumen für Studierende.

So entsteht eine Mitte, die nicht nur dem Leonhardsviertel, sondern der gesamten Stadt einen neuen Mehrwert bietet.

Ko-referenz: Prof.  E. Endres

Englischer Titel: right in the middle

Exkursion nach Stuttgart 14-16.10.26
Thementag Kino in Berlin 26.10.26