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Master, und dann?

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Mögliche Tätigkeitsfelder für ...

Ingenieure und Ingenieurinnen

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Ingenieure und Ingenieurinnen finden Sie hier.

In der Forschung werden Zielvorgaben für technische Entwicklungen erarbeitet. In den Instituten, technischen Hochschulen und Universitäten beschäftigen sich Ingenieure und Ingenieurinnen mit Forschungsprojekten der öffentlichen Hand und direkten Aufträgen der Industrie. Für die Industrie betreiben überwiegend Technik-Spezialisten in Industrieunternehmen und Forschungsinstitutionen angewandte Forschung.

Entwicklungsingenieure und -ingenieurinnen beeinflussen alle Phasen des Entwicklungsprozesses. Dieser Prozess reicht von der Ideenfindung über die Konzeption bis hin zur Zielsetzung. Tätigkeitsbereiche in der Entwicklung sind unter anderem der Anlagenbau, die Automobilindustrie oder der Geräte- und Apparatebau.

Planung

Ingenieure und Ingenieurinnen der Unternehmensplanung sind für die Zukunft eines Unternehmens verantwortlich. Sie entwerfen Pläne über künftige Prozesse, Strukturen und Ergebnisse, müssen unternehmerisch denken und die Produkte sowie die Kernkompetenzen ihres Unternehmens genau kennen. Dazu benötigen sie einen Überblick über den Markt, den Wettbewerb sowie den aktuellen Stand der Forschung und Technik. Weiterhin erproben und analysieren sie neue Technologien, entwickeln neue Produktionsstrategien und prüfen Investitionen.

In der Arbeits- und Betriebsorganisation untersuchen sie den Aufbau und die Arbeitsweise von Unternehmen und Behörden, um effiziente Arbeitsabläufe zu planen. Es wird untersucht, wie Mensch und Technik zusammenwirken und die bestehenden Prozesse innerhalb eines Unternehmens optimiert werden können. Im Anschluss wird geplant, wie die Effizienz der Arbeitsabläufe gesteigert werden kann.

Beratung

Consultants müssen den Markt kennen und mit den Prozessen der Branche vertraut sein. Dazu benötigen sie Selbstbewusstsein, Schnelligkeit und Wettbewerbsorientiertheit, da sich Unternehmen, besonders im Bereich der Automobilbranche, ständig weiterentwickeln. Dafür liefert der Consultant effiziente Konzepte.

Management

Produktmanager/innen betreuen den gesamten Werdegang des Produkts. Hierfür arbeiten sie mit verschiedenen Unternehmensbereichen und Fachrichtungen zusammen. Ihre Tätigkeit besteht in der Ideenfindung, Entwicklung und Vermarktung des Produktes. Somit sind sie verantwortlich für den Erfolg des Unternehmens am Markt, betreiben Marktforschung, generieren Ideen und arbeiten eng mit den Kolleg/inn/en aus der Forschung und Entwicklung zusammen.

Ingenieure und Ingenieurinnen im Beschaffungsmanagement stellen sicher, dass die Lieferanten ihre Termine, Preise sowie Qualität einhalten. Sie erstellen Kostenanalysen, kalkulieren den Absatz des Endproduktes und die Bedarfsermittlung. Sie arbeiten eng mit den Abteilungen der Entwicklung und Konstruktion zusammen und koordinieren die Logistik, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Qualitätssicherung.

Im Projektmanagement betreuen Ingenieure und Ingenieurinnen Projekte von der Anfrage über die Kosten- und Terminplanung bis hin zur Übergabe und Inbetriebnahme. Dazu gehören Managementaufgaben, wie das Analysieren, Planen, Organisieren, Kontrollieren und Steuern von Unternehmensprozessen sowie die Übernahme und Führung von Teams. Des Weiteren bringen sie Innovationen auf den Weg.

Qualitätsmanager/innen verbessern die Qualität von Produkten, Prozessen, Materialien und Service und achten auf Qualitätsstandards und deren Einhaltung. Sie machen Schwachstellen ausfindig und entwickeln Maßnahmen zu deren Verbesserung. Nach den Analysen kümmern sich die Ingenieure und Ingenieurinnen um die Umsetzung und Einhaltung im Betrieb und berücksichtigen eine Kostenreduzierung und Verkürzung der Durchlaufzeiten.

Ingenieure und Ingenieurinnen in der Produktion kümmern sich um den reibungslosen Ablauf in der Produktion. Sie arbeiten an der Optimierung bestehender Produktionsabläufe, planen den Ablauf der kompletten Produktion und legen Produktionsabläufe fest. Das Arbeitsspektrum reicht von der Arbeitsablaufplanung für die Herstellung über die Auslegung hoch automatisierter Fertigungsstraßen bis hin zu verfahrenstechnischen Großanlagen.

Ingenieure und Ingenieurinnen im Bereich der Konstruktion gestalten Anlagen, Maschinen, Werkzeuge und Produkte. Dazu analysieren und dokumentieren sie technische Abläufe und entwickeln Konzepte und Entwürfe. Oftmals arbeiten sie für verschiedene Fachabteilungen sowie Konstruktionsbüros. Diese fügen verschiedene Teilkonstruktionen aus weltweit vernetzten Büros zusammen.

Im Bereich der Montage von Maschinen und Anlagen sind Ingenieure und Ingenieurinnen für die Planung, Überwachung und Durchführung von Montagevorgängen zuständig. Dazu sind diese bei öffentlichen Projekten involviert, beispielsweise für technische Komponenten in der U-Bahn oder auf Flughäfen. Eine selbstständige Arbeitsweise und die Reiselust gehören zum Portfolio eines Montageingenieurs. Für ihre Arbeit müssen sie die technischen Details der Anlage kennen und auch über das Land informiert sein.

In der Wartung pflegen sie technische Anlagen, um die Produktivität eines Unternehmens zu steigern und behalten dazu die Betriebssicherheit im Auge. Des Weiteren sind sie dafür zuständig Lager-, Material-, und Instandhaltungskosten kontinuierlich zu reduzieren. Um Maschinen wartungsgerecht zu gestalten, beraten sie zudem zuständige Kolleg/inn/en.

Ingenieure und Ingenieurinnen der Logistik sind für die Organisation und Realisierung der Warenbewegung zuständig. Ihre Aufgabe ist es für einen optimalen Material- und Informationsfluss innerhalb des Unternehmens sowie mit den Lieferanten und Kunden zu sorgen. Dazu arbeiten sie eng mit den Abteilungen Einkauf, Entwicklung und Produktion zusammen und sind für Auftragseingang, Beschaffung, Lagerhaltung, Materialbereitstellung, Versand und Produktführung verantwortlich.

Ingenieure und Ingenieurinnen im Vertrieb ermitteln Kundenbedürfnisse, Absatzmöglichkeiten und erschließen neue Märkte. Sie erstellen Angebote und beraten produktspezifisch. Dazu verkaufen sie technische Systeme, Anlagen oder Dienstleistungen.

Technische Redakteure und Redakteurinnen sind Mittler/innen zwischen Fachleuten und Laien. Aufgrund dessen müssen sie sehr sorgfältig arbeiten. Sie verfassen Gebrauchsanweisungen, produktbezogene Bücher, Broschüren und Fachaufsätze. Im Zuge dessen arbeiten sie intensiv mit Druckereien, Werbeagenturen oder Journalistenbüros zusammen.

Naturwissenschaftler/innen

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Naturwissenschaftler/innen finden Sie hier.

Geforscht wird an Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder in der Industrie. Die Forschungsergebnisse in Wirtschaftsunternehmen werden gesammelt, ausgewertet, präsentiert und in einem Produkt umgesetzt. Eine große Herausforderung dabei ist die Präsentation der Forschungsergebnisse und die Vermarktung der Produkte. Geforscht wird nicht nur in Teams, sondern auch in Kooperation mit anderen Unternehmen. Daher ist Kommunikationsfähigkeit eine unabdingbare Kompetenz, insbesondere in der englischen Sprache.

Als Entwickler arbeiten Naturwissenschaftler/innen an der Schnittstelle zwischen Forschung und industrieller Produktion. Die Aufgaben bestehen in der Optimierung bereits bestehender Produkte, aber auch in der Entwicklung völlig neuer Materialien, Wirkstoffen oder Herstellungsverfahren. Der/die Laborleiter/in ist hierbei für die Planung und Einrichtung der Labore verantwortlich, definiert Forschungsmethoden und dokumentiert die Ergebnisse.

Chemiker/innen in der Produktentwicklung arbeiten beispielsweise an Hightech-Kunststoffen, Lacken und Lebensmitteln. Physiker/innen und Informatiker/innen finden ihren Platz unter anderem in der Automobilbranche.

Als Produktmanager/in liegt der Fokus auf dem Markterfolg des Produkts. Er/Sie analysiert und beobachtet den Markt im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen und Trends, formuliert Marktanforderungen, erstellt Businesspläne und entwirft Methoden zur Erfassung von Kundenfeedback.

In der Qualitätskontrolle gewährleisten Naturwissenschaftler/innen die gleichbleibende Qualität von verwendetem Material, Herstellungstechniken, Produkten und Serviceleistungen. Eingehende Rohstoffe werden überprüft und im Anschluss daran für die Produktion freigegeben. Die Qualitätssicherung überschaut den Produktionsprozess und entwickelt Methoden, welche die Abläufe analysieren und verbessern.

Intensive Forschung ist notwendig, um ein Medikament auf den Markt zu bringen. Die Aufgabe in der Arzneimittelzulassung liegt darin, die an der Entwicklung des Arzneimittels beteiligten Abteilungen zu koordinieren. Die Ergebnisse werden zusammengeführt und so formuliert, dass diese in den Zulassungsantrag eingehen können. Im Zulassungsantrag werden die Studienergebnisse, Expertenmeinungen, Hinweise zur Dosierung und mögliche Nebenwirkungen dokumentiert.

Durch die analytischen Fähigkeiten von Naturwissenschaftlern/innen sind diese auch als Berater gefragt. Sowohl in den Naturwissenschaften als auch im Consulting müssen Lösungsansätze entwickelt werden, die unter anderem aus Szenarien abgeleitet werden.

Naturwissenschaftler/innen arbeiten im Patentwesen an der Schnittstelle zwischen Technik und Recht. Sie helfen den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen, sich im komplizierten System des gewerblichen Rechtsschutzes zurechtzufinden. Naturwissenschaftler/innen müssen nach ihrem Studium eine dreijährige Weiterbildung im gewerblichen Rechtsschutz absolvieren, um Patentanwalt oder Patentanwältin zu werden. Neben Patentanwälten gibt es auch Patentingenieure und Patentingenieurinnen. Für sie gibt es keinen offiziellen Ausbildungsweg, da sie ihr Wissen über ein Zusatzstudium oder per Direkteinstieg erlangen können.

Mitarbeiter/innen im Vertrieb besuchen Arztpraxen, Labore und Kliniken, um Produkte vorzustellen. Sie benötigen sowohl spezifisches Fachwissen über die Produkte als auch kaufmännische Fertigkeiten. Somit können sie Bedarfsanalysen durchführen, Angebote für ihre Kunden erstellen, die Funktionsweise der Produkte erklären und Tipps für eine sachgemäße Verwendung geben. Im Kundenkontakt sind Organisationsstärke, Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Belastbarkeit erforderlich.

Der Medical Advisor bildet in der Pharmaindustrie die Schnittstelle zur ärztlichen Praxis und klinischen Forschung. Als medizinisch-wissenschaftliche/r Experte oder Expertin für ein Medikament oder Therapiegebiet des Unternehmens bietet sich dem Medical Advisor ein breites Aufgabenfeld. In diesem Bereich arbeitet er eng mit seinen Kolleg/inn/en aus dem Marketing und Vertrieb zusammen, wenn es um die Kommunikationsstrategie für ein Präparat geht.

Informatiker/innen

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Informatiker/innen finden Sie hier.

In der Industrie finden sich Informatiker/innen häufig in der Automobil,- Elektro,- und Konsumgüterindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt wieder. In der Automobilindustrie kümmern sie sich sowohl um die Entwicklung, Wartung, Integration und Sicherung von Systemen als auch um die Optimierung von innerbetrieblichen Abläufen und die effiziente Planung von Fertigungsprozessen.

In der Elektroindustrie beschäftigen sie sich mit der Erstellung, Tests und Wartung von Systemsoftware mittels Rechner- und Kommunikationssystemen, Sensorik, Regelungstechnik und Automatisierungstechnik.

Informatiker/innen der Konsumgüterindustrie entwickeln Software, die es Kunden so leicht wie möglich macht, Informationen über Produkte einzuholen.

In der Luft- und Raumfahrttechnik befassen sich Informatiker/innen mit der Sensorik, Steuerung und Flugüberwachung durch den Einsatz von komplexer Hard- und Software. Dazu entwickeln sie Navigations- und Cockpitsysteme. Im Bereich der Telekommunikation sorgen sie für den weiteren Netzausbau sowie für die Vergrößerung des Übertragungsvolumens durch den wachsenden Bedarf an Bandbreite und Datenmengen.

Auch in Handelsunternehmen, in der Energie-, Bau-, und Kreditwirtschaft, der Logistik sowie in der Unternehmensberatung sind Informatiker/innen gefragt. Im Bereich Handel kümmern sie sich um den reibungslosen Ablauf von automatisierten Warenwirtschaftssystemen.

Aufgabe der Energiewirtschaft ist es, intelligente Stromnetze zu entwickeln, die den Strom bedarfsgerecht verteilen.

In der Logistik optimieren sie die Lagerverwaltung und Transportwege, während sie in der Wirtschaftsprüfung Jahresabschlüsse überprüfen, Pressekontrollen zertifizieren und zudem für den Datenschutz zuständig sind.

Für die Unternehmensberatung sind universitär ausgebildete Informatiker/innen mit ihren guten analytischen und kommunikativen Fähigkeiten unverzichtbar. Sie müssen sich stets auf neue Kunden und neue Projekte einlassen und benötigen neben dem technischen auch wirtschaftliches Wissen. Die Kompetenzen der Analyse- und Kommunikationsfähigkeiten qualifizieren Informatiker/innen auch für Führungsaufgaben wie Projektleitungen.

Neben Unternehmen der Industrie haben auch Banken und Versicherungen Interesse an Informatikern und Informatikerinnen. In Banken sorgen Informatiker/innen dafür, dass ein sicherer Informationsfluss hochsensibler Daten gewährleistet ist. In Versicherungsfirmen entwickeln sie Konzepte, Applikationen und programmieren Software, um bestehende Probleme zu lösen. Weiterhin installieren und verwalten sie Datenbanksysteme und Netzwerke.

In der Sicherheitstechnik entwickeln Informatiker/innen Software für Videoüberwachungssysteme, die mit automatisierter Echtzeitalarmierung ausgestattet sind. Ferner kümmern sie sich um komplexe Sicherheitsmanagementlösungen, um Bereiche wie Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Einbruchsicherung zusammenzufassen.

Im Bereich Medien werden Informatiker/innen gesucht, da neue digitale Formate entstehen und die Medien- mit der Informationstechnologie verschmilzt. Es gilt technische Rahmenbedingungen für den Inhalt zu schaffen. Diesbezüglich müssen Inhalte medial aufbereitet werden und neue Anwendungen für den Benutzer entwickelt werden.

Die wissenschaftliche Ausbildung befähigt Informatiker/innen in besonderem Maße für Betätigungsfelder in der Forschung und Wissenschaft, aber auch in staatlichen Einrichtungen und in Forschungsabteilungen der Industrie. Schließlich finden sich viele Informatiker/innen auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung wieder, z.B. an Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien oder Weiterbildungseinrichtungen in Wirtschaft und Verwaltung.

Unter anderem arbeiten Informatiker/innen in der Games-Branche als Game-Designer/in, Programmierer/in und Producer/in. Für das Entwickeln der Figuren spielt neben dem fachlichen Wissen auch Kreativität eine große Rolle. Das technische Grundgerüst des Spiels wird von Programmierern und Programmiererinnen gestaltet. Producer/innen organisieren die Finanzierung und überwachen die Entwicklungsschritte eines Projekts.

Zu den Aufgaben für Informatiker/innen in der Gesundheitsbranche gehören die elektronische Krankenakte, Patientenverwaltung oder IT-geschützte Diagnostik. Neben der Programmierung, Wartung oder Vernetzung sämtlicher medizinischer Geräte zur Diagnostik und Therapie gibt es in Krankenhäusern eine Menge Aufgaben für spezialisierte IT-Fachkräfte. Sie entwickeln und betreuen das zentrale Krankenhaus-Informationssystem mit den Anforderungsbereichen: Aufnahme der Patienten, medizinischen Dokumentation, Abrechnung, Pflegeplanung, Dienstplan, Arztbrief etc.

E-Health bildet die Schnittstelle zwischen Medizin und Informationstechnologie. Informatiker/innen kommen überall im Gesundheitswesen zum Einsatz, vom Informationsmanagement bis hin zur Forschung am lebenden Objekt. Die Auswertung großer Datenmengen, die Organisation von Krankenhäusern sowie die Früherkennung sind weitere Aufgaben.

Mathematiker/innen

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Mathematiker/innen finden Sie hier.

An Hochschulen und Forschungsinstituten, Markt- und Meinungsforschungsinstituten und Forschungslaboren der Industrie und des Staates können Mathematiker/innen tätig werden. Hier wird intensiv daran gearbeitet, die Mathematik weiter zu entwickeln: teilweise, um konkrete Anwendungsprobleme zu lösen, teilweise um ihrer selbst willen.

Die Entwicklung bietet ein weiteres großes Tätigkeitsfeld für Mathematiker/innen. Unter anderem arbeiten diese an der Entwicklung von Software. Das bedeutet sowohl das „Stricken“ von Kalkulationsprogrammen als auch die Entwicklung von 3D-Visualisierungstools für Computerspiele und Filmanimationen.

Weiterhin werden Mathematiker/innen in Entwicklungsabteilungen von Unternehmen der Biotechnologie, des Fahrzeugbaus und des Maschinenbaus beschäftigt. Auch hinter intelligenten Suchmaschinen im Internet stehen oft tüftelnde Mathematiker/innen.

Dazu besteht die Möglichkeit, in Unternehmensberatungsfirmen zu arbeiten. Diese legen viel Wert auf die analytischen Fähigkeiten von Mathematikern und Mathematikerinnen, die ihnen helfen, Probleme in logische Bestandteile zu zerlegen und strukturiert zu arbeiten sowie Abläufe quantitativ zu bewerten und zu optimieren. Auch in der IT-Branche sind Mathematiker/innen immer gefragter: Sie entwickeln neue Software, etwa Animationsprogramme für 3D Filme, betreiben Chip-Design oder unterstützen Anwender bei technischen Fragestellungen.

Mathematiker/innen finden häufig Arbeit in mathematischen Abteilungen von Banken, Versicherungen und Kreditinstituten. Hier arbeiten sie in der Marktforschung und berechnen Risiken, Prämien und Rücklagen. Sie sind unter anderem im Bereich des Risiko-Managements und für die Absicherung der Statistiken zuständig oder auch in der Entwicklung für die Herstellung neuer Versicherungsprodukte.

In der Industrie erforschen Mathematiker/innen neue Technologien und wirken vor allem in der Entwicklung mit, indem sie neue Modelle, Produkte oder Logistik am Computer testen. Mathematiker/innen optimieren auch Produktionsabläufe, wie die Belegung von Maschinen oder die Durchlaufzeit von Gütern. Zudem kalkulieren sie Tarife, zum Beispiel für Energie- und Telefonunternehmen. Auch in dem Ressort des Fahrzeug- oder Flugzeugbaus werden Rechenköpfe in der Konstruktion, Simulation und technischen Fachplanung benötigt.

Wo Technik ist, ist auch Mathematik. Sogar bei der Wettervorhersage mischen Mathematiker/innen mit. Daher sind sie häufig Teil von interdisziplinären Teams, zusammen mit Geograf/inn/en, IT-lern oder Ingenieuren und Ingenieurinnen. Sie müssen ihr Wissen auch Fachfremden vermitteln können. Kommunikative Fähigkeiten und Teamgeist sind daher heute auch für Mathematiker/innen unerlässlich.

Im Bereich Verkehr und Logistik erstellen sie Navigationssysteme zur Verkehrslenkung und Verkehrsoptimierung sowie intelligente Verkehrslenksysteme mit Hilfe der Spieltheorie und ein Dispositions- und Konfliktmanagement für eine pünktliche Bahn. Sie entwickeln Programme gegen Wirbelschleppen im Flugverkehr, optimieren den Personennahverkehr am Beispiel der Berliner Verkehrsbetriebe, sorgen durch Optimierung und Anpassung der Schulanfangszeiten dafür, dass weniger Schulbusse eingesetzt werden und befassen sich mit dem Bereich der Pannenhilfe.

Auch im Verlagswesen kann als Mathematiker/in Fuß gefasst werden. Hier geht es darum, die didaktischen und mathematischen Inhalte des Schulbuchs mit zu entwickeln und die Produktion des Buches mit zu begleiten. Bedeutsam ist dabei der Blick für die Aufgaben und deren Schwierigkeiten. Die größte Herausforderung im Verlagswesen besteht darin, Konzepte zu entwickeln, um komplexe und mathematische Zusammenhänge einfach und verständlich darzustellen.

In der Spielebranche werden Analysen entwickelt, z.B. wie lange sich ein Spieler mit einem Spiel aufhält. Zu den verschiedenen Aufträgen werden Analysenmethoden ausgewählt und angewandt. Wichtig ist es, von der Fragestellung bis zur Analyse zielorientiert zu denken, da viele Analysen komplex und anspruchsvoll sind und zeitnahe, anwendbare Ergebnisse erwartet werden.

Psycholog/inn/en

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Psycholog/inn/en finden Sie hier.

Der Bereich Gesundheit (Analyse, Beratung, Therapie) ist der Bereich, in dem mehr als die Hälfte aller Psycholog/inn/en tätig sind. Sie arbeiten vor allem in der Klinischen- bzw. Rehabilitationspsychologie sowie Psychotherapie. Die Selbstständigkeit in der eigenen oder einer Gemeinschaftspraxis ist für viele Psycholog/inn/en eine attraktive Berufsmöglichkeit. Zu bedenken ist hierbei, dass die Zahl der Psychotherapie-Praxen pro Stadt begrenzt ist. Entweder muss man sich in eine bestehende Praxis mit Kassenzulassung kaufen oder eine entsprechende Kassenzulassung mit Glück erteilt bekommen. Allerdings besteht auch in der Anstellung die Möglichkeit, seine Arbeit so zu gestalten, wie man möchte.

Der psychologische Dienst deckt unterschiedliche Aufgaben ab. Vor allem in öffentlichen Einrichtungen, wie bei der Polizei, Feuerwehr oder Bundewehr, kommen Psycholog/inn/en zum Einsatz, um den Beschäftigten bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen. Hierzu gehört die Nachsorge bei posttraumatischen Belastungsstörungen, Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen oder Aufbau und Führung von Selbsthilfegruppen.

Psychoonkolog/inn/en sind hauptsächlich in Krankenhäusern angestellt. Sie unterstützen Menschen mit einer Krebserkrankung oder anderen Erkrankungen, die zum Tod führen können.

In der Neuropsychologie beschäftigen sich Psycholog/inn/en mit den Folgen einer Gehirnerkrankung auf die geistige Leistung, das Sozialverhalten und das psychische Erleben. Insbesondere die Untersuchung des geistigen Leistungsvermögens nach Schlaganfällen oder bei Demenz fällt in diesen Bereich.

In der psychosozialen Beratung gibt es weitere Einsatzbereiche. Der/die Schulpsychologe/Schulpsychologin bietet Schülerinnen und Schülern, Eltern aber auch Schulen und Lehrkräften Unterstützung und Beratung bei schulbezogenen psychologischen Fragen und Problemen. Zudem gehört zu seinen Aufgaben die Unterstützung der Lehrer bei Fort- und Weiterbildungen.

Der Bereich der Sozialberatung ist eng verwandt mit dem der sozialen Arbeit. Hier geht es unter anderem um die Beratung bei Mobbing, AIDS, Sucht und Schwangerschaft.

Die Rechtspsychologie unterteilt sich in die forensische Psychologie und die Kriminalpsychologie. Die Psycholog/inn/en beschäftigen sich hier mit den geistigen, psychischen und sozialen Ursachen von Verbrechern, erstellen Täter- und Tatortprofile, erstellen Zukunftsprognosen für Straftäter oder geben Entscheidungshilfen bei Gericht.

Die Rehabilitationspsychologie dient der Vorbeugung einer drohenden Behinderung oder Vermeidung der Verschlimmerung einer bestehenden gesundheitlichen Schädigung.

Verkehrspsycholog/inn/en beschäftigen sich mit dem Verhalten von Personen im Straßenverkehr. Sie führen Untersuchungen durch, die man beim Verlust des Führerscheins ablegen muss. Zudem arbeiten sie mit Personen mit Behinderungen oder Einschränkungen, erstellen für diese Gutachten und empfehlen Hilfsmittel wie z.B. zusätzliche Spiegel. Weiterhin beraten sie Fahranfänger und Menschen, die in Unfälle verwickelt waren.

In der Unternehmensberatung arbeiten Psycholog/inn/en unter anderem als Berater/in der Organisationsentwicklung. Berater/innen dieses Gebietes bearbeiten und betreuen Projekte von der Analyse über die Planung und Konzeption bis zur Umsetzung und nachhaltigen Sicherung der Veränderung. Als Berater/in für Personal- und Führungskräfteentwicklung unterstützt man ein Unternehmen bei der Weiterentwicklung seiner Personalstrategie. Hierbei werden die Strukturen des Kundenunternehmens durchleuchtet und Gespräche mit Mitarbeitern und Führungskräften geführt. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Workshops, Schulungen, Trainings, Supervisionen oder Coachings erstellt.

Der Bereich Personal deckt die Personalauswahl über die Personalentwicklung und Personalberatung bis zur Führungskräfteentwicklung ab. Als Recruiter/in ist man dafür verantwortlich, für offene Stellen den passenden Bewerber zu finden. Als Personalmanager/in ist man für alle Belange rund um das Personalwesen zuständig (Einstellung, Weiterentwicklung, Betreuung Beschäftigter). Man begleitet, beobachtet und evaluiert Entwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter/innen.

Der/Die Personalentwickler/in konzipiert Personalentwicklungsmaßnahmen, indem er eine Beratung für Mitarbeiter/innen anbietet, den Qualifikationsbedarf individuell ermittelt und die entsprechenden Angebote recherchiert und durchführt. Auch als Personalberater/in sucht man für das Unternehmen die richtigen Bewerber/innen für offene Stellen aus. Dazu gehört meist die direkte Ansprache potentieller neuer Kunden.

Online-Marketing-Manager/innen entwickeln eine zielführende Strategie und setzen diese dann mit Hilfe der verschiedenen Tools um. Die Aufgaben reichen von Bannerschaltung über Suchmaschinen bis zu Maßnahmen im mobilen Internet.

Die Arbeit als Trendberater/in hat viel mit Recherche, Datenanalyse und Strategieentwicklung zu tun. Ein Gespür für Trends ist in diesem Einsatzfeld notwendig. Zudem berät man Firmen bei der Ausrichtung und Weiterentwicklung von Produkt- und Dienstleistungsangeboten und trägt damit zum Erhalt und Wachstum bei.

Produktmanager/innen konzipieren unterschiedlichste Produkte der Gebrauchs- und Investitionsgüterindustrie. Sie tragen die Verantwortung von der Entwicklung bis zur Markteinführung. Produkte, die bereits auf dem Markt sind, werden vom/von der Produktmanager/in ständig verbessert und Erweiterungen werden getestet, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Der Strategic Planner entwickelt und plant Kommunikations- und Werbestrategien. Hierfür müssen die zukünftigen Entwicklungen in der Gesellschaft beobachtet und diese in einen Umsetzungsplan gewandelt werden.

Im Bereich Bildung können sie als wissenschaftlicher Mitarbeiter/in, Doktorand/in an Hochschulen arbeiten und zusammen mit qualifizierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an Projekten forschen. Zudem betreuen sie Studierende ihrer Fakultät und führen Lehrveranstaltungen durch. Auch in der Studiengangskoordination kann an der Hochschule gearbeitet werden. Hier ist man verantwortlich für die Organisation des gesamten Studienbetriebs innerhalb eines Studiengangs oder mehrerer thematisch verwandter Studiengänge. Im Bereich der pädagogischen Psychologie handelt es sich um eine forschende und entwickelnde Tätigkeit, bei der es um die Vermittlung von Wissen, Bildung und Erziehung geht.

In der Weiterbildung kann man z.B. als interne/r Trainer/in bei einem Unternehmen arbeiten. Vor allem mittelständische Unternehmen leisten sich solche Trainer/innen. Sie kommen zum Einsatz, wenn Fachtrainings durchgeführt werden, aber auch bei der Beratung und Erstellung neuer Verkaufsmaterialien oder der Konzeption von Weiterbildungs- bzw. Trainingsveranstaltungen. Als Coach/in bei einer Unternehmensberatung führen Psycholog/inn/en selbstständig Trainings, Workshops und Seminare zur Weiterbildung durch.

Politische Psycholog/inn/en arbeiten und forschen unter anderem im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung oder in der Politikberatung. Umweltpsycholog/inn/en untersuchen die Einstellung von Bürgern zu Aspekten des Umweltschutzes und deren Verhaltenswirksamkeit. Zu den weiteren Aufgaben gehört die Konzeption von Maßnahmen zur Erhöhung des Umweltbewusstseins und der Gestaltung des ökologischen Lebensumfeldes.

Im Journalismus gibt es Fachmagazine, die Redakteure und Redakteurinnen mit psychologischem Fachwissen suchen.

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement kümmert man sich durch die Analyse der Arbeitsplatzgestaltung, die Planung, Koordination und Durchführung von Gesundheitsmaßnahmen und Konzeption und die Durchführung von Trainings zur Verbesserung der Arbeitsmotivation darum, dass die Mitarbeiter/innen gesund bleiben.

Als Verkaufspsychologe oder Verkaufspsychologin ist man mitverantwortlich für die Gestaltung der Präsentations- und Verkaufsunterlagen, führt Verkaufstrainings mit den Mitarbeitern durch und entwickelt Verkaufsförderkampagnen.

Geisteswissenschaftler/innen

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Geisteswissenschaftler/innen finden Sie hier.

Der Bereich Medien beinhaltet unter anderem das Verlagswesen sowie den Journalismus. Im Verlagswesen wird überwiegend die Arbeit im Bereich Lektorat angeboten, aber auch die Arbeit in Schulbuchverlagen ist eine Möglichkeit. Die Hauptaufgaben von Lektor/inn/en sind Themen- und Bildrecherche, Textproduktion, Bildbearbeitung, Programmkatalogerstellung, Organisation von Lesungen und Lesereisen und Kundenbetreuung.

Im Journalismus arbeiten Redakteure und Redakteurinnen unter anderem bei Zeitungen, Zeitschriften, Verlagen aber auch in Werbe- und Kommunikationsagenturen. Ihre hauptsächlichen Aufgaben sind Themenrecherche und Textauswahl, Textproduktion, Teilnahme und Durchführung von Interviews und die redaktionelle Bearbeitung des Internetauftritts.

Im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist die Herstellung einer Beziehung zur Öffentlichkeit sowohl für Kultureinrichtungen als auch für Unternehmen von Bedeutung. Die Aufgaben innerhalb dieses Bereiches sind unter anderem die Erstellung von Konzepten und Präsentationen, das Verfassen von Pressemitteilungen, die Recherche nach neuen Themen für Pressemitteilungen, die Ideenfindung für Events und PR-Konzepte und die Entwicklung von Werbebotschaften sowie Imagebroschüren, Veranstaltungsorganisation und Kundenbetreuung. Dazu kommt das Auswerten von Statistiken, Zielgruppenanalyse, Marktanalyse, Markt- und Produktrecherche sowie Datenbankpflege.

Auch im wirtschaftlichen Bereich sind Geisteswissenschaftler/innen gefragt. Die Klassischen Tätigkeiten im Personalmanagement sind die Organisation, Gestaltung und Betreuung interner Trainings für Mitarbeiter/innen und Führungskräfte sowie die Entwicklung neuer Trainingskonzepte und Tätigkeiten in der Personalauswahl. Dazu kommt das Organisieren von Bewerbermessen, das Sichten eingehender Bewerbungen und das Treffen von Vorauswahlen, die Teilnahme an Bewerberinterviews, die Teilnahme an internen Besprechungen und das Erstellen und Auswerten von Personalstatistiken.

Die Beratung bietet ein weiteres mögliches Berufsfeld. Dieses beinhaltet sowohl die Unternehmensberatung als auch die Studienberatung. In der Unternehmensberatung liegen die Aufgaben unter anderem in der Beratung der Mitarbeiterauswahl, der Durchführung von Marktrecherchen, die Zusammenstellung von Unternehmensanalysen, das Erstellen von Präsentationen, Projektarbeiten, Planung, Durchführung und Auswertung von Interviews, Datenbankrecherche, Teamunterweisung sowie die Analyse von Arbeitsprozessen.

In der Studienberatung werden Studierende in vielfältigen Studienbelangen beraten. Zu den Aufgaben gehören die Informationsaufbereitung zum jeweiligen Bildungsbereich bzw. zum Arbeitsmarkt, Erstellung von Informationsmaterialien, Gestaltung von Informationsveranstaltungen, Kontaktpflege zu Kooperationspartnern sowie die Evaluierung von Beratungs- und Orientierungsprozessen.

In der Kultur gibt es ebenfalls Arbeitsmöglichkeiten. Museen, Theater, Konzerthäuser sowie weitere Kultureinrichtungen bieten Arbeit mit den Aufgaben: Veranstaltungsorganisation, Konzeption und Durchführung von Kampagnen, Verfassen von Pressemitteilungen, Recherchetätigkeiten, Künstlerbetreuung, Fundraising, Auswertung von Statistiken, Betreuung und Nachbereitung von Veranstaltungen.

Zum Bereich Informationsmanagement gehören das Bibliothekswesen und die Arbeit als Dokumentar/in. Bibliothekare und Bibliothekarinnen beschaffen, erschließen und vermitteln Medien und Informationen und sind Ansprechpartner für die Bibliotheksbenutzer. Dokumentare und Dokumentarinnen sind in Museen ebenso wie in Versicherungen oder Forschungseinrichtungen tätig. Ihre Aufgaben sind das Erschließen unterschiedlicher Dokumente, die Informationsrecherche, der Entwurf und die Pflege von Informationssystemen und im Informationsmanagement.

Einige Geisteswissenschaftler/innen arbeiten in politischen Organisationen und Institutionen. Hier sind ihre Aufgaben die Mitarbeit an aktuellen Projekten, Themenrecherche, Referentenrecherche, Erstellen von Präsentationen, Veranstaltungsorganisation, Erstellen von Pressemitteilungen, Datenbankpflege, Fundraising, Auswertung von Statistiken sowie die Durchführung und Unterstützung von Kampagnen.

Im Bereich der Bildung können Fremdsprachenlehrer/innen in der Sprachvermittlung arbeiten. Ihre Tätigkeiten sind unter anderem der klassische Sprachunterricht, die Entwicklung und spezielle Anpassung von Unterrichtsmodellen und die Anfertigung von Übersetzungen.

In der Aus- und Weiterbildung gibt es die Möglichkeit bei Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung mitzuwirken, aber auch als Dozent/in oder Trainer/in z.B. für Kommunikations- und Rhetorikkurse.

An der Hochschule oder in der Forschung gibt es die Möglichkeit, als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Rahmen einer Promotion oder als Lehrende/r oder aber in der Projektarbeit und Unterstützung der Studienorganisation zu arbeiten.

Erziehungswissenschaftler/innen

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Erziehungswissenschaftler/innen finden Sie hier.

Sozialpädagog/inn/en arbeiten unter anderem mit Kindern und Jugendlichen. Hier beschäftigen sie sich mit der frühkindlichen Erziehung, Hilfen zur Erziehung, Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Weiterhin arbeiten Sozialpädagogen mit Menschen mit Beeinträchtigungen, im Gesundheitswesen und in der Altenarbeit.

Der sonderpädagogische Bereich umfasst die Sonderpädagogik, Logopädie und Psychomotoriktherapie. Logopäd/inn/en und Psychomotoriktherapeut/inn/en arbeiten unter anderem für Sprachheilschulen, Kindergärten, heilpädagogische Institutionen, Heimen sowie Kliniken.

Heilpädagogische Früherzieher/innen arbeiten mit Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten sowie mit Kindern, deren Entwicklung gefährdet ist. Auffälligkeiten können sich in der geistigen, sprachlichen, motorischen, emotionalen, sozialen und in der Wahrnehmungsentwicklung zeigen.

Das Berufsfeld der Beratung umfasst die professionelle Arbeit mit Menschen, die Betreuung benötigen. Im Bereich der Sozialberatung werden Erwachsene und Kinder in schwierigen Situationen und Lebensverhältnissen in öffentlichen und privaten Institutionen ambulant oder stationär beraten und betreut.

In der Berufsberatung können Erziehungswissenschaftler/innen in öffentlicher Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen beratend tätig sein.

Weiterhin eröffnet sich ein Feld in der Jugend- und Schulpsychologie und der Erziehungs- und Eheberatung. Hier steht das Behandeln unterschiedlicher Probleme von Kindern, Jugendlichen, Familien und Partnern im Vordergrund. Ein weiterer Aufgabenbereich beinhaltet die Supervision von Lehrkräften und Erziehungspersonen.

Forschung findet nicht nur an Universitäten und Hochschulen statt, sondern auch an Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens. Hier besteht die Möglichkeit, wissenschaftliche Untersuchungen und Projekte durchzuführen, die den Institutionen Entscheidungs- und Planungsgrundlage liefern. Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en können hier als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Rahmen einer Promotion oder als Lehrbeauftragte/r arbeiten, eine Projekttätigkeit in weiteren Einrichtungen der Universität erwerben oder als Studiengangskoordinator/in zur Studiengangsorganisation arbeiten.

Mit dem Studienabschluss Master of Education können Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en an Schulen unterrichten. Dazu werden jedoch noch weitere Fächer benötigt, die gelehrt werden können.

Die Erwachsenen- und Weiterbildung beinhaltet berufliche Wiedereingliederung, allgemeine Erwachsenenbildung, politische Erwachsenenbildung, Eltern- und Familienbildung, betriebliche und überbetriebliche Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Bildungsberatung. Die Tätigkeiten müssen sowohl konzipiert und durchgeführt werden als auch von Projektmanagern und Personalmanagerinnen geplant und gesteuert werden.

Die Bildungsplanung und das Bildungsmanagement untersteht einem konstanten Wandel, da Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unterschiedliche Ansprüche an die Schulen stellen. Bildungsspezialist/inn/en planen, organisieren und koordinieren das gesamte Schulwesen. Sie erarbeiten Bildungsprojekte, sind beteiligt an der Weiterentwicklung der verschiedenen Schultypen, unterstützen die Schulen in administrativen Belangen, betreuen Forschungsprogramme und sind zuständig für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.

Im Bereich der Kultur wird in Museen, Theatern und anderen Kultureinrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes gearbeitet. Hier sind die Aufgaben unter anderem das Erstellen eines kulturpädagogischen Programmes, welches die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aber auch Organisatorisches beinhaltet. In Museen werden zum Beispiel Führungen gehalten, die auf die Bildungspläne der unterschiedlichen Schulformen zugeschnitten sind; es werden Fragen sowohl von Schülern als auch von Lehrkräften beantwortet, didaktische Konzepte erarbeitet, Texte für die Presse oder Veranstaltungskalender entwickelt und Workshops durchgeführt. Weitere Aufgaben sind das Projekt-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement für die Planung, Steuerung und Umsetzung von Kulturprojekten.

Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en finden auch im Personalwesen und der Personalentwicklung ihre Tätigkeit. In diesem Bereich sind sie dafür zuständig, die Mitarbeiter/innen zu beurteilen, deren Stärken und Schwächer herausarbeiten und dementsprechend gezielt festzulegen, welche Schulungen für welche/n Mitarbeiter/in hilfreich sind. Hierfür werden Stundenpläne erstellt und Trainereinsätze koordiniert. Neben dieser Tätigkeit sind sie auch dafür zuständig, neue Mitarbeiter/innen auszuwählen.

In der Öffentlichkeitsarbeit stehen Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en Veröffentlichungen (Bücher, Filme), PR-Arbeiten für Unternehmen und Institutionen, Veranstaltungsplanern, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und NGO‘s beratend zur Seite. Die Tätigkeit besteht unter anderem im Management von Kommunikationsprozessen, in der Erzeugung und Festigung von Botschaften in der Öffentlichkeit sowie der Vermittlung von Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Transparenz bei gleichzeitiger Wahrung interner Strategien und Geheimnissen. Dazu kommt die Förderung des Dialogs zwischen internen und externen Gruppen, aber auch innerhalb von Gruppen, das Projektmanagement, die Anfertigung von Expertisen, Berichten, Veröffentlichungen und die Organisation und Koordination von Veranstaltungen, Workshops und Seminaren.

Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en im Bereich Medien finden ihre Tätigkeit in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wie Hochschulen, in medienpädagogischen Einrichtungen, im Jugendmedienschutz und bei Fernsehsendern. Es wird sich mit allen erzieherischen Fragen, Problemen und Themen, die mit Medien zusammenhängen beschäftigt. Dazu gehören die Mediendidaktik, die sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien in Lehr- und Lernprozessen beschäftigt, die Medienerziehung, die auf den reflektierten Medienkonsum und kritischen Umgang mit Medienangeboten abzielt und die Informationstechnische Bildung, die den Aufbau von Medienkompetenz und Medienwissen unterstützt, um die aktive Teilhabe von Menschen in der Medien- und Wissensgesellschaft zu ermöglichen.

Im Journalismus, dem Verlagswesen oder in sonstigen Medienwirtschaften übernehmen Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en Redaktionsarbeit und Recherchearbeit, verfassen eigene Beiträge und Berichte, organisieren, koordinieren und überprüfen die Arbeitsabläufe von anderen Beiträgen und sind zuständig für die Kundenbetreuung.

Politolog/inn/en und Soziolog/inn/en

Eine Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder für Politolog/inn/en und Soziolog/inn/en finden Sie hier.

Ein möglicher Tätigkeitsbereich für Soziolog/inn/en und Politolog/inn/en ist die Forschung und Lehre im universitären Bereich. Dort können sie als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Juniorprofessor/in oder Professor/in arbeiten. Ihre Tätigkeiten erstrecken sich über die Lehre, Forschung und Publikation bis zur Organisation, Planung und Verwaltung sowie weiteren Aufgaben am Institut.

In der Forschung und Lehre im außeruniversitären Bereich werden neben der reinen Forschung Erklärungs- und Problemlösestrategien für die Praxis entwickelt.

Im Bereich der Markt- und Meinungsforschung erstrecken sich die Tätigkeiten über die Betreuung und Beratung von Kunden, die Anfertigung von Expertisen sowie Feldarbeit (konkrete Erhebung der Daten), Forschung, Auswertung und Analyse.

Einen möglichen weiteren Tätigkeitsbereich bieten Fernseh- und Rundfunkanstalten, Verlage, Zeitschriften und andere Medien. Soziolog/inn/en und Politolog/inn/en können als Chefredakteur/in, Ressortleiter/in, Redakteur/in, Reporter/in und als Leiter/in des Außenbüros arbeiten. Dazu besteht die Möglichkeit der Selbstständigkeit. Die Aufgaben liegen in der Redaktionsarbeit und Recherchearbeit, im Verfassen von eigenen Beiträgen und Berichten, in der Organisation, Prüfung und Koordination von Arbeitsabläufen und Beiträgen und in der Kundenbetreuung.

In der Öffentlichkeitsarbeit stehen Soziolog/inn/en und Politolog/inn/en Veröffentlichungen (Bücher/Filme), PR-Arbeit für Unternehmen und Institutionen, Veranstaltungsplanern, öffentliche Einrichtungen, Vereinen und NGO‘s beratend zur Seite. Die Tätigkeit besteht unter anderem im Management von Kommunikationsprozessen, in der Erzeugung und Festigung von Botschaften in der Öffentlichkeit sowie der Vermittlung von Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Transparenz bei gleichzeitiger Wahrung interner Strategien und Geheimnissen. Dazu kommt die Förderung des Dialogs zwischen internen und externen Gruppen hinzu, aber auch innerhalb von Gruppen, das Projektmanagement, die Anfertigung von Expertisen, Berichten, Veröffentlichungen und die Organisation und Koordination von Veranstaltungen, Workshops und Seminaren.

Soziolog/inn/en können dazu Tätigkeiten in Vereinen, Verbänden, NGO`s, Kirchen, Parteien, Stiftungen und ähnlichen Organisationen und Institutionen finden. Ihre Aufgaben liegen in der Beratung und Betreuung, der Planung, Organisation und Durchführung von Seminaren, Kursen und Veranstaltungen, der Projektplanung, der Qualitätskontrolle- und management, in Verwaltungstätigkeiten und Vereinsarbeit.

In der öffentlichen Verwaltung geht es um die Umsetzung der politischen Entscheidungen auf Bund-, Länder- und Gemeindeebene. Die Tätigkeiten erstrecken sich von der Planung und Organisation politischer Aufgaben über die Funktionen, bei denen Ressourcen effizient eingesetzt und verwaltet werden müssen. Weitere Tätigkeiten liegen im Erstellen von Querschnittsfunktionen und Stabstabellen (Personal, Gleichstellung, Organisation, Planung, Statistik, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzwesen).

Beraten wird sowohl im öffentlichen Dienst, bei Vereinen, Verbänden, Interessensvertretungen und Stiftungen als auch in der privaten Wirtschaft in nahezu allen gesellschaftlichen Funktionsbereichen. Es sind viele Beratungsformen und Tätigkeitsfelder möglich. Unter anderem gibt es die klientenzentrierte Beratung, die sich in Berufs-, Studien-, Karriereberatung sowie die Beratung von Selbsthilfegruppen aufteilt. Die institutionszentrierte Beratung findet in Organisationen, Unternehmen, der Politik und in Methodenberatung statt. Dazu gibt es die psychologische Beratung sowie Supervisionen.

In Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung können Soziolog/inn/en und Politolog/inn/en in der Konzeptentwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen, Seminaren und Workshops, der Qualitätskontrolle- und dem management sowie der Veranstaltungsevaluation tätig werden.

Die Arbeit in der Wirtschaft findet für Politolog/inn/en in Banken, Softwareunternehmen und Finanzunternehmen statt. Ihre Aufgaben liegen in der Beratung und Unterstützung, der Organisation, Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Schulungen und Workshops, der Recherchearbeit und Einarbeitung in neue Themenbereiche sowie in dem Projektmanagement, im Personalwesen und der Personalberatung.

In dem Tätigkeitsbereich der Organisations- und Personalentwicklung arbeiten Soziolog/inn/en und Politolog/inn/en für private Unternehmen, öffentliche Einrichtungen/Institutionen und Verbände. Ihre Tätigkeiten liegen in der Optimierung von Arbeitsabläufen und Kommunikationsstrukturen, der Planung, Durchführung und Auswertung von Schulungen und Workshops und der Beratung. Weiterhin sind sie in dem Personalmanagement, der Qualitätskontrolle und dem Qualitätsmanagement, in der Konzeptentwicklung und der Unterstützung bei der Umsetzung von Evaluation und Befragungen sowie in Verwaltungsbereichen tätig.

In der internationalen Entwicklungsarbeit, Friedens- und Sicherheitspolitik, Diplomatie und internationalen Regierungsorganisationen können Politolog/inn/en in der die Koordination von Programmen und Konzepten sowie deren Entwicklung und Realisierung tätig werden. Weitere Aufgaben sind die Qualitätskontrolle und das Qualitätsmanagement, die Initiierung, Förderung und Optimierung internationaler Zusammenarbeit und die Planung, Durchführung, und Auswertung von Entwicklungszusammenarbeit, Friedensarbeit und Forschungen.

Die Gestaltung der Politik geschieht in Parteien, Regierungsorganisationen, bei Bundes- oder Landesabgeordneten und Kommunalpolitikern. Die Aufgaben von Politolog/inn/en beinhalten die Mitgestaltung und Konzeptentwicklung von Gesetzesvorschlägen, die Organisation, Planung und Mitgestaltung der Öffentlichkeitsarbeit, die Recherchearbeit und Einarbeitung in spezifische Themen, die Entwicklung und Bearbeitung von Themenschwerpunkten sowie die Planung, Organisation und Moderation von Fachtagen.

Weiterhin können Politolog/inn/en eine politische Karriere als Kommunalpolitiker, Staatssekretär oder Abgeordneter auf Bundes- oder Landesebene anstreben. Hier bestehen die Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit und der Entwicklung und Erarbeitung von Konzepten und Gesetzesvorschlägen.

Alternative Tätigkeitsfelder für das Lehramt

Eine Übersicht über mögliche alternative Tätigkeitsfelder für das Lehramt finden Sie hier.

Der Bereich Medien beinhaltet unter anderem das Verlagswesen sowie den Journalismus. Im Verlagswesen wird überwiegend die Arbeit im Bereich Lektorat angeboten, aber auch die Arbeit in Schulbuchverlagen ist eine Möglichkeit. Die Hauptaufgaben von Lektor/inn/en sind Themen- und Bildrecherche, Textproduktion, Bildbearbeitung, Programmkatalogerstellung, Organisation von Lesungen und Lesereisen und Kundenbetreuung.

Im Journalismus arbeiten Redakteure und Redakteurinnen unter anderem bei Zeitungen, Zeitschriften, Verlagen aber auch in Werbe- und Kommunikationsagenturen. Ihre hauptsächlichen Aufgaben sind Themenrecherche und Textauswahl, Textproduktion, Teilnahme und Durchführung von Interviews und die redaktionelle Bearbeitung des Internetauftritts.

In der Öffentlichkeitsarbeit stehen Lehrkräfte Veröffentlichungen (Bücher, Filme), PR-Arbeiten für Unternehmen und Institutionen, Veranstaltungsplanern, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und NGO‘s beratend zur Seite. Die Tätigkeit besteht unter anderem im Management von Kommunikationsprozessen, in der Erzeugung und Festigung von Botschaften in der Öffentlichkeit sowie der Vermittlung von Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Transparenz bei gleichzeitiger Wahrung interner Strategien und Geheimnissen. Dazu kommt die Förderung des Dialogs zwischen internen und externen Gruppen, aber auch innerhalb von Gruppen, das Projektmanagement, die Anfertigung von Expertisen, Berichten, Veröffentlichungen und die Organisation und Koordination von Veranstaltungen, Workshops und Seminaren.

Der Bereich der Bildung bietet vielfältige Tätigkeitsbereiche. Zum einen besteht die Möglichkeit, in der Lehre und Forschung tätig zu werden. Forschung findet nicht nur an Universitäten und Hochschulen statt, sondern auch an Stiftungen. Hier besteht die Möglichkeit, wissenschaftliche Untersuchungen und Projekte durchzuführen, die den Institutionen Entscheidungs- und Planungsgrundlage liefern. Erziehungswissenschaftler/innen und Pädagog/inn/en können hier als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Rahmen einer Promotion oder als Lehrbeauftragte/r arbeiten oder eine Projekttätigkeit in weiteren Einrichtungen der Universität erwerben.

Die Aus- und Weiterbildung beinhaltet berufliche Wiedereingliederung, allgemeine Erwachsenenbildung, Eltern- und Familienbildung, betriebliche und überbetriebliche Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung und Bildungsberatung. Die Tätigkeiten müssen sowohl konzipiert und durchgeführt werden als auch von Projektmanagern geplant und gesteuert werden.

Fremdsprachenlehrer/innen können im Bereich der Sprachvermittlung an Sprachschulen, Berufsfachschulen, mehrsprachigen Kindergärten und an Fachhochschulen und Universitäten arbeiten. Die Aufgaben dieses Bereichs sind der klassische Sprachunterricht und die Entwicklung und spezielle Anpassung von Unterrichtsmodellen. Zudem besteht die Möglichkeit zur Lehrkraft der Sprachvermittlung z.B. mit dem Deutsch-Als-Fremdsprache-Zertifikat.

Im schulnahen Bereich findet man Lehrkräfte beispielsweise in Klinik- und Rehabilitationseinrichtungen für Kinder und Jugendliche, im Strafvollzug und in Nachhilfeeinrichtungen. Sie arbeiten als Lehrende/r und Betreuungskraft, Mitarbeiter/in in der Schulverwaltung und Schulbehörden sowie in der Schulentwicklung.

Beratung wird in Bildung, Elternberatung, Organisationsberatung, in schulischen und außerschulischen Einrichtungen und Berufen nachgefragt und dementsprechend geleistet.

An Universitäten beraten Studienberater/innen oder Career Services über die verschiedenen Studien- und Karrieremöglichkeiten und vermitteln allgemeine berufsqualifizierende Kompetenzen. Ihre Tätigkeit beinhaltet die Informationsaufbereitung zum jeweiligen Bildungsbereich bzw. zum Arbeitsmarkt, die Erstellung von Informationsmaterialien, die Gestaltung von Informationsveranstaltungen, sowie die Evaluierung von Beratungs- und Orientierungsprozessen.

Im Bereich der Kultur wird in Museen, Theatern und anderen Kultureinrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes gearbeitet. Hier sind die Aufgaben unter anderem das Erstellen eines kulturpädagogischen Programmes, welches die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aber auch Organisatorisches beinhaltet. In Museen werden zum Beispiel Führungen gehalten, die auf die Bildungspläne der unterschiedlichen Schulformen zugeschnitten sind; es werden Fragen sowohl von Schülern als auch von Lehrkräften beantwortet, didaktische Konzepte erarbeitet, Texte für die Presse oder Veranstaltungskalender entwickelt und Workshops durchgeführt. Weitere Aufgaben sind das Projekt-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement für die Planung, Steuerung und Umsetzung von Kulturprojekten.

Im Kinder- und Jugendbereich arbeiten Lehrkräfte in Betreuungs- und Unterstützungseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendfreizeitzentren. Hier finden sie Aufgaben als pädagogische/r Mitarbeiter/in zur Konzeption und Durchführung von pädagogischen Angeboten sowie zur Vermittlung von Medienkompetenz.

Einige Lehrkräfte arbeiten in der politischen Bildung bei Gewerkschaften, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), Verbänden oder Parteien. Sie können als Referent/in für Jugend, Bildung, Kinder, Soziales und Umwelt oder als Projektmanager/in für die Planung, Steuerung und Durchführung von politischen Initiativen, Bildungsprojekten und -kampagnen tätig werden.

Im Personalwesen sind sie dafür zuständig, die Mitarbeiter/innen zu beurteilen, deren Stärken und Schwächer herauszuarbeiten und dementsprechend gezielt festzulegen, welche Schulungen für welche/n Mitarbeiter/in hilfreich sind. Hierfür werden Stundenpläne erstellt und Trainereinsätze koordiniert. Die Lernprozesse der Mitarbeiter/innen werden von den Lehrkräften begleitet.

Kontakt

Audrey Bode
Studienberaterin Übergang Bachelor-Master

Projekt MasterPlan
Tel.: 0531 391-4346
masterplan@tu-bs.de


  aktualisiert am 18.09.2017
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