TU BRAUNSCHWEIG

Die Wissenschaftsallianz der Technischen Universität Braunschweig und der Leibniz-Universität Hannover

Die TU Braunschweig und die Leibniz Universität Hannover arbeiten unter dem Dach der Wissenschaftsallianz eng zusammen. Ihr Ziel ist es, ihre wissenschaftliche Exzellenz gemeinsam weiter auszubauen und sich im internationalen Wettbewerb zukunftssicher aufzustellen. Die Wissenschaftsallianz zwischen den beiden Universitäten ist unter Federführung des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) entwickelt worden. Ein Masterplan identifiziert gemeinsame strategische Entwicklungsziele. Er bündelt die komplementären wissenschaftlichen Stärken in den besonders Erfolg versprechenden Forschungsfeldern Mobilität, Metrologie und Lebenswissenschaften.

Die daraus abgeleiteten Forschungslinien heißen Mobilise, QUANOMET und SMART BIOTECS. Das Land Niedersachsen finanziert die Allianz fünf Jahre lang mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von insgesamt 27 Millionen Euro – pro Forschungslinie sind das neun Millionen Euro für fünf Jahre bzw. 1,8 Millionen Euro pro Jahr.


Über die Forschungslinien

Mobilise

Die Mobilität der Zukunft zu planen und zu gestalten sowie wissenschaftlich und interdisziplinär zu begleiten, ist das Ziel der Forschungslinie Mobilise. Im Rahmen zahlreicher Projekte aus den Themenfeldern Digitalisierung, Energiewende sowie Produktion und Leichtbau entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche, ökologische, technologische und wirtschaftliche Herausforderungen. Mobilise baut dabei auf zahlreichen gemeinsamen, öffentlich geförderten Verbundprojekten auf und nutzt die strukturelle Basis bereits etablierter Forschungszentren an beiden Universitäten, darunter das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik in Braunschweig und das L3S Research Center in Hannover.

Die Antragsskizze "Energiewende in der Luftfahrt" ist Teil der Forschungslinie "Mobilise". Sie wurde für die Förderung im Rahmen der "Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder" eingereicht.

QUANOMET

QUANOMET umfasst die Entwicklung und Anwendung metrologischer Verfahren im Bereich der Nano- und Quantentechnologien. QUANOMET zielt auf die methodische Weiterentwicklung immer präziserer Messverfahren und wirkt damit auch in andere fachliche Bereiche hinein, etwa in die medizinische Diagnostik und die Klimaforschung. Die Anforderungen an die Metrologie und besonders die Quantenmetrologie sind äußerst komplex und erfordern eine hoch interdisziplinäre Herangehensweise. Hierfür ist QUANOMET exzellent aufgestellt: Die Kombination der Kompetenzen der Leibniz Universität, der TU Braunschweig und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) stellen hinsichtlich der Präzisionsherstellungsverfahren, Analytik sowie Messtechnik ein weltweites Alleinstellungsmerkmal dar.

Im Rahmen dieser Forschungslinie wurde die Antragsskizze "QuantumFrontiers" (Licht und Materie an der Quantengrenze: Grundlagen und Anwendungen in der Metrologie) entwickelt und für die Förderung im Rahmen der "Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder" eingereicht. 

SMART BIOTECS

Um die Herstellung neuer Arzneimittel und Entwicklung intelligenter Implantate geht es in der Forschungslinie SMART BIOTECS. SMART BIOTECS deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zur patientenspezifischen Lösung ab, indem die vorhandenen Kompetenzen in den Bereichen Naturstoffchemie, Biotechnologie, Mikro-/Nanotechnik, Pharmaverfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Verfahrens- und Produktionstechnik sowie Elektrotechnik gebündelt werden. Um neurodegenerative Erkrankungen und Infektionskrankheiten zu bekämpfen oder auch regenerative Therapien für alternde Gesellschaften zu entwickeln, arbeiten die Forscherinnen und Forscher schon jetzt sehr erfolgreich mit diversen Partnern zusammen, darunter insbesondere mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig.

Links

Presseinformation des Niedersächsischen MWK mit Link zur Kooperationsvereinbarung zur Wissenschftsallianz

Presseinformation des Niedersächsischen MWK zur Förderung im Rahmen des Niedersächsischen Vorab


  aktualisiert am 18.04.2017
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