TU BRAUNSCHWEIG

Dr. rer. pol. Gerald Fricke
(Akademischer Rat)

Institut für Wirtschaftsinformatik
Lehrstuhl Informationsmanagement
Technische Universität Braunschweig

E-Mail gerald.fricke@tu-bs.de
Twitter

@Ballkultur

Blog Gerald Fricke Tumblr

 

 

 


Dr. Gerald Fricke, TU Braunschweig, über den Übergang zur Webgesellschaft

"Ich forsche und lehre über die Große Transformation zur Webgesellschaft und die Gestaltung des Social Webs. Dabei verbinde ich die Politik- und Medienwissenschaften mit der Wirtschaftsinformatik und stützte ich mich auf meine umfassenden Beratungs-, Projekt- und Agenturerfahrungen. Mir geht es darum, den digitalen Wandel und eine gute nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Der Übergang von einer Massengesellschaft zu einer Webgesellschaft hat bedeutende Auswirkungen auf die Politik, die Demokratie und die Unternehmen. Mit diesen Herausforderungen können wir am besten umgehen, wenn wir die Geschichte einer neuen Kooperation in der Webgesellschaft erzählen." (Gerald Fricke)

"Wir erzählen die Geschichte der Webgesellschaft - im Hörsaal und im Social Web. Mit PechaKucha-Kurzvorträge (20 Folien á 20 sec, insgesamt 6:40 min), Blended Learning und einem 'Lernen durch Lehren'-Konzept erschließen sich die Studierenden verschiedene Aspekte der Digitalen Transformation zu einer kooperativen Webgesellschaft." Dr. Gerald Fricke, TU Braunschweig über das didaktische Konzept seiner Vorlesung.

“Wie sozial ist digital?” - Interview mit Gerald Fricke im Anschluss an das Wissenschaftliche Nachtcafé am 13.4.2014 im Haus der Wissenschaft, Braunschweig. Wissenschaftsjahr 2014 “Digitale Gesellschaft”.

@wi2

Webgesellschaft, Kooperationstheorien, Gesellschaftstheorie, Informationsmanagement, Klimapolitik, Web 2.0, Webwissenschaften, Usability, Medientheorien, Customer E-Services, Internet-Konzeption 

Gerald Fricke: Hochschulen in der Webgesellschaft, Keynote, CHE-Expertenforum, Braunschweig, Januar 2012

Biogramm

Dr. rer. pol. Gerald Fricke, Politikwissenschaftler, Kommunikationsberater und Akademischer Rat am Institut für Wirtschaftsinformatik, TU Braunschweig. Lehrbeauftragter Medienwissenschaften. Dissertation über internationale Klimapolitik. Zwei Jahre Internet-Konzeptioner bei Elephant Seven in Hamburg (u. a. für Mercedes-Benz, Telekom, Mustang), danach Kommunikationsberater u. a. für die Autostadt und die Bertelsmann Stiftung. Forschung, Lehre und Vorträge zur kooperativen Webgesellschaft. Mehrere Bücher (bei Reclam-Leipzig, Hoffmann und Campe, Eichborn u. a.). Mehrere Veranstaltungen und Vorträge für das Wissenschaftsjahr 2014 "Digitale Gesellschaft".

Über mich: http://about.me/geraldfricke

Erfahrungen

  • Wissenschaftliche Forschung und Lehre: Verantwortung von über 90 politikwissenschaftlichen, medienwissenschaftlichen und Wirtschaftsinformatik-Seminaren (seit 1995) 
  • Kreativdirektion und Projektmanagement: Führung von mehr als 30 unterschiedlichen Teams in Agenturen und Unternehmen (seit 2002), über 150 Internet- und Kommunikationskonzepte, über 90 Multimedia- und Marketing-Projekte mit interkulturellen Teams (seit 2000). 
  • Medien und Kultur: Mehrere Bücher, über 300 Artikel, Auftritte und Lesungen (seit 1995)
  • Vorlesung "Webgesellschaft" (seit 2011).
  • Aktive Profile im Web (Auswahl): Twitter, Instagram, Wordpress, Facebook, YouTube, Slideshare, Soundcloud. 
  • Klout Score: 66 (Top 10% der Nutzer weltweit) 
  • Researchgate Score: 5.03

Was heißt "Webgesellschaft"?

Wie beeinflusst das Internet die Unternehmen, die Politik und die Gesellschaft? Vermutet wird, dass das Web nicht nur die Kommunikation, sondern auch das Handeln qualitativ verändert, sowohl der Individuen als auch der Institutionen. Es entstehen neue Formen der Vernetzung, der Kooperation als auch des kommunikativen Handels, mit Auswirkungen auf die Demokratie, die Politik, die gesellschaftlichen Subsysteme als auch die Ausrichtung der  Unternehmen. Versucht wird, anhand unterschiedlicher Entwicklung in den Unternehmen, der Politik und der Gesellschaft Aspekte einer neuen Theorie der kooperativen Webgesellschaft zu formulieren.

Was verstehen wir unter "Digitaler Transformation"?

Wir erleben den Übergang von einer Massengesellschaft zu einer „kooperativen Webgesellschaft“, mit vielfältigen Auswirkungen auf unser Leben und Arbeiten. Dazu meine Thesen:

1) Digitale Transformation und unternehmerischer Erfolg gehören zusammen

Das Social Web ist für die meisten Menschen kein „neues Medium“ mehr oder bloßer Vertriebskanal, sondern neben Arbeit und Freizeit zu dem „Dritten Ort“ geworden, der gemeinsames Handeln ermöglicht und Anerkennung, Wertschätzung und Sinnstiftung verspricht.

Ich meine, dass unser Kommunikationsmanagement grundlegend herausgefordert ist, sowohl auf der individuellen Ebene als auch aus Unternehmenssicht. Wir bewegen uns allgemein vom Überzeugen und Überreden zum Vernetzen und Kooperieren. Für die Unternehmen gilt: Die Marke, das Versprechen der Produkte und Dienstleistungen entstehen in den Köpfen und Herzen der Kunden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Web, als Lebensraum und Ort der Zusammenarbeit. Insofern gehören Digitalisierung und unternehmerischer Erfolg für mich untrennbar zusammen.

2) „Vernetzen und kooperieren“ ist für viele Unternehmen eine kulturelle Herausforderung

Das Web als Assoziationsraum für gemeinsames Handeln ist für immer mehr Menschen eben auch genau der Ort, an dem die knappe Ressource „Vertrauen“ hergestellt wird  -  oder auch verspielt werden kann. Das ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung: Den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel annehmen und eine neue Sichtweise auf das Web zu gewinnen  -  nicht als PR- oder Marketinginstrument, um irgendetwas zu behaupten, sondern tatsächlich als einen Ort der Zusammenarbeit. Das Web ist das, was wir daraus machen. Je kooperativer wir uns verhalten, umso mehr Nutzen wird es uns bringen.

3) „Gesellschaft“ entsteht über gemeinsame Interessen und Assoziationen. Dazu brauchen wir mehr Goldigkeit

Auf individueller Ebene meint „Goldigkeit“, so der Literaturwissenschaftler Stephan Porombka auf der re:publica 2015, das wir uns gegenseitig uneigennützig auf Dinge hinweisen, auf Interessantes aufmerksam machen und uns das Gefundene wie kleine Blumen überreichen. Bezogen auf die Welt der Geschäftsmodelle und Umsatzziele bedeutet Goldigkeit, frei nach Porombka, dass Unternehmen Glaubwürdigkeit und Vertrauen nicht einseitig produzieren oder gar einfordern können.

4) Wir schreiben die Geschichte der „Großen Transformation zur Webgesellschaft“

Die großen Einheiten lösen sich auf, die Welt wird vielfältiger. Die Bedeutung von öffentlich und privat ändert sich, neue Konventionen entstehen. Wir erleben einen Strukturwandel der Öffentlichkeit — von Massenmedien zu fragmentierten Teil-Öffentlichkeiten. Immer wichtiger werden Verhandlungssysteme und neue Formen der Beteiligung, wir bewegen uns von Repräsentation und Entscheidung zu Aushandlung und direkter Demokratie. Die Bindungskräfte großer Kollektivakteuren werden schwächer, die Bedeutung der Individuen in vielfältigen Rollen und neuen Akteurs-Netzwerk-Konstellationen wächst. Auf der einen Seite kommt die Welt zusammen, auf der anderen Seite nehmen die Unterschiede zu. Mit dieser Gleichzeitigkeit von Vereinheitlichung und Fragmentierung müssen wir umgehen.

5) „Plattform-Kapitalismus“ bedeutet mehr „Webgesellschaft“, weniger „Netzgemeinde“

Ich sehe in dem Web nicht eine abgeschlossene „Gemeinde“, wo merkwürdige Menschen mit komischen Bärten Dinge tun, die wir nicht verstehen, sondern einen Assoziationsraum für Individuen, die durch kommunikatives Handeln im Internet verbunden sind und eine offene Gesellschaft bilden.

Die Webgesellschaft fängt nicht mit dem Social Web oder dem ersten Browser an! Auf empirisch-analytischer Ebene beobachten viele Sozialwissenschaftler seit den frühen 1970er Jahren einen fundamentalen Transformationsprozess der Gesellschaft, der sich an vielen politischen, soziologischen, kulturellen und technologischen Parametern ablesen lässt.

Vor diesem Hintergrund untersuche ich als Wirtschaftsinformatiker in der Webgesellschaft neue situierte und kontextorientierte elektronische Dienstleistungen, die für ein neues ökonomisches Modell von Produktion und Konsum stehen: Für einen „Plattform-Kapitalismus“.

6) Das Web 2.0 ist kein „Marketing-Kanal“ , sondern Bühne und Assoziationsraum

Für die Unternehmen geht es um die Gestaltung der gesellschaftlichen Transformation als Querschnittsaufgabe des Managements. Fach- und Führungskräfte in Unternehmen müssen zunehmend ein Mindestmaß an digitalem Verständnis und eine gewisse grundlegende Alltagskompetenz im Web aufweisen. 

7) Unternehmen müssen kein „Dings 2.0“ machen, sondern die Digitale Transformation gestalten. 

Um diese Digitale Transformation wirksam und nachhaltig anzugehen, richten immer mehr Unternehmen weltweit die Position eines Chief Digital Officers (CDO) ein, ergänzend zum CTO oder CEO. Als Erfolgsfaktoren dafür gelten die Präsenz im Vorstand und die Etablierung der Digitalisierung als übergreifendes Querschnittsthema. Das finde ich richtig und notwendig!

Als Politikwissenschaftler sage ich: Die Zentrale gibt eine Richtung vor, formuliert Ziele und organisiert eine dezentrale Kontextsteuerung. Dabei sollte es sich um qualitative Ziele handeln, es muss mehr sein als „Wir wollen im Umsatz die Nummer Eins werden“. Die entscheidende Frage ist die nach dem Warum.

Vorlesung Gerald Fricke: "Die Große Transformation zur kooperativen Webgesellschaft" (Sommersemester 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016)

Nominiert für den LehrLEO-Lehrpreis 2013 der TU Braunschweig, seit 2014 gefördert vom BMBF, Niedersächsisches Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik und teach4TU

Wir erleben den Übergang von einer Gesellschaft, die sich auf die “Massen” stützt, auf Massenmedien, Massenproduktion und -konsumption,  zu einer Gesellschaft, in der das Web das neue Leitmedium ist, so lautet unsere Forschungshypothese. Die Webgesellschaft wird weniger abhängig vom Öl sein, vielfältiger organisiert und eher durch eine dezentrale Kontextsteuerung autonomer Individuen geprägt sein, verknüpft durch “kooperatives Handeln”, als durch Kollektivakteure mit klaren Grenzen von Innen und Außen und eindeutigen “Interessen”, so unsere Vermutung.

In der Webgesellschafts-Vorlesung haben wir verschiedene Sichtweisen auf die Kooperation entworfen und verschiedene Geschichten über das Web erzählt. Damit lösen wir uns von der großen Erzählungen der Moderne, erweitern die Theorie des kommunikativen Handelns um postmoderne, poststrukturalistische Aspekte einer “Akteur-Netzwerk-Theorie” und versuchen diese mit der gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik zu verbinden.

Dazu haben wir uns in insgesamt zehn PechaKucha-Vorträgen der Teilnehmer (20 Folien á 20 Sekunden) einige Bereiche herausgegriffen – und nach den Kooperations-Potentialen gefragt. Im einzelnen ging es um

  • Strukturwandel der Öffentlichkeit
  • Umwelt im Web (neue Bündnisse und Klimapolitik)
  • Politik im Web (twitternde Politiker und “flüssige Demokratie”)
  • Gesellschaft und Unternehmen im Web (Bürgergesellschaft, Zukunft der Arbeit, Social Media)
  • Geschäftsmodelle im Web (“Automobilität 2.0″ und eine neue “Remix-Kultur”)

Die Ergebnisse finden Sie auf YouTube und hier im Blog, unter dem Schlagwort “Webgesellschaft”.

Fahrrad-Video: Was heißt Webgesellschaft?

Die Webgesellschaft gestalten

„Wir betrachten die Webgesellschaft als Assoziationsraum von Individuen, die durch ihr kommunikatives Handeln verbunden sind. Wir erzählen die Geschichte der Kooperation im Web.“

  • Pecha-Kucha-Kurzvorträge (20 Folien á 20 sec, insgesamt 6:40 min) der Studierenden zu den Themen
  • Lernen durch Lehren: Studierende und Dozenten erklären sich gegenseitig den Wandel der Gesellschaft
  • Anknüpfung an Micro-Teaching-Ansätze
  • Blended Learning
  • Standardisierung und Übertragbarkeit der Lerneinheiten angestrebt
  • Verbindung sozial- und politikwissenschaftlicher Gesellschaftstheorien mit gestaltungsorientierter Wirtschaftsinformatik

Auszug: Evaluation der Webgesellschafts-Vorlesung durch die Studenten (Sommersemester 2015)

  • Wie bewerten Sie die Lehrveranstaltung insgesamt? Sehr gut (1,3)
  • Waren die Inhalte aktuell? Ja, sehr aktuell (1,1)
  • Wurden die Lehrinhalte verständlich vermittelt? Sehr gut (1,5)
  • Wirkte der Lehrende immer gut vorbereitet? Ja, sehr gut (1,4)
  • Wirkte der Lehrende fachlich kompetent? Ja, sehr (1,4)
  • Würden Sie die Lehrveranstaltung weiterempfehlen? Ja, immer (1,5) 

Forschung und Lehre Gerald Fricke

  • Integrierte Unternehmenskommunikation und Web 2.0, Internet-Konzeption/Text, Kommunikationstheorien und Medienwissenschaft, E-Commerce-Anwendungen, Website-Faces, Theorie und Gesatltung der kooperativen Webgesellschaft
  • Internationale Politik, Umweltpolitik, Wirtschaftspolitik, Zeitgeschichte, Europa, Kommunikationstheorien, Medien, Global Governance, Politische Theorie
Nachhaltigkeit und aktive Gesellschaft
Mit der Kooperation in der Webgesellschaft befördern wir am Institut die kooperative Ausrichtung der TU Braunschweig und stärken eine aktive Bürgergesellschaft – mit unseren Studierenden. Das wollen wir ausbauen, evaluieren und übertragen.

Mit der Verknüpfung von „Lernen durch Lehren“ im Pecha-Kucha-Microteaching-Format, Blended Learning und dem MOOC-Konzept möchten wir ein innovatives Lehrmodell weiter entwickeln - für alle Institute, die ein diskursives Lehrkonzept verfolgen und ihre Veranstaltungen für das Social Web öffnen. 

Auswahl: Betreute Seminare und Themen (Innovationsseminar, Anwendungen im Informationsmanegment, Web-Schlüsselqualifikationen, Abschluss-Arbeiten etc.) 
  • Neue kreative Ökosysteme für Digitale Dienste
  • Aufgaben eines Chief Digital Officers und Chief Social Officers in Unternehmen
  • Big Gesellschaftstheorie für Big Data
  • Rollenkompetenz und Inszenierungskompetenz für Fach- und Führungskräfte im Social Web
  • Digitalisierung als kulturelles Change Management  
  • Gestaltung und Analyse der digitalen Transformation im Transaktionsprozess der Automobilindustrie
  • Kooperation im Social Web am Beispiel der Mobilitätsdienstleistung
    Quicar der Volkswagen Financial Services AG
  • Verlagsstrategien für die Webgesellschaft. Übertragbarkeit des „Spotify“-Modells auf Zeitungsinhalte
  • Social Web und Friedensförderung. Die Bedeutung von Facebook und YouTube im Kosovo-Konflikt 
  • Mobile Augmented Reality. Entwicklung einer Android-basierten Lernanwendung für die Automobillbranche
  • Die Transformation zur Webgesellschaft am Beispiel des Wandels von der massenmedialen zur fragmentierten Öffentlichkeit
  • Erfolgskriterien von Fashionblogs
  • Facebook-Auftritte von Fastfood-Ketten im Vergleich: Kriterien für Kooperationen im Social Web
  • Möglichkeiten durch den Medienwandel: Selfpublisher im Social Web  
  • Konzept für das Adidas-Intranet
  • Verknüpfung Autohaus und virtueller Showroom
  • Untersuchung von Unternehmens-Apps im Raum Braunschweig im Hinblick auf die Erfolgsfaktoren und Marketingpotentiale
  • Usability im E-Commerce
  • Wissensmanagement 2.0
  • Summer School: Corporate Communications 2.0, Brand Promotion, Customer E-Services, Internet Marketing
  • Vortragsreihe: "Wir nennen es E-Commerce"
  • Einfluss von Kommentaren auf Social-Media-Plattformen auf Unternehmensimage und Kaufentscheidung – am Beispiel von Kabel Deutschland im Vergleich zu Vodafone
  • "Wohlfühl-Seminar": Branchenanalyse für Hotels, Apotheken, Bars, Cafés, Universitäten
  • Branchenanalyse für Staatstheater Braunschweig
  • "Sag's uns" und die Hochschulen in der Webgesellschaft
  • Konzept: Community-Design für Eintracht Braunschweig
  • Marketingkonzept für Lokpark Braunschweig
  • "Habermas und YouTube": Sozialwissenschaftlich das Web 2.0 erklären?
  • Web-Kampagnen für TU Braunschweig
  • Twitter, Facebook, Foursquare und die Webgesellschaft
  • Kooperationstheorien und kooperative Kreativität
  • Gesellschaft im Web – Facebook als Befreier oder Diktator?
  • Umwelt- und Klimapolitik im Web
  • Brauchen wir eine Theorie der Webgesellschaft?
  • Facebook für die Audi BKK – Erfolgskriterien und erste Empfehlungen
  • Das Web als Assoziationsraum für kommunikatives Handeln
  • Twitternde Politiker, neue Bündnisse, Strukturwandel der Öffentlichkeit
  • Die Zukunft der Arbeitsgesellschaft, Enterprise 2.0
  • Automobilität 2.0
  • Social Media als Fluthelfer? Der Beitrag von Facebook und Twitter zur Fluthilfe am Beispiel des Hochwassers 2013 in Magdeburg 
  • In welchem Umfang nutzen Schüler das Internet für gemeinsames Arbeiten und Wissensbeschaffung?
  • Lokalzeitung versus Soziales Web – Motive und Erfolgserwartungen von Marketingverantwortlichen über die Schaltung von Werbemaßnahmen in der Braunschweiger Zeitung und auf Facebook
  • Remix-Kultur
  • Politik im Web – direkte versus repräsentative Demokratie
  • Unternehmen im Web – was ‘bringt’ Social Media?
  • Geschäftsmodelle im Web – Apple versus Google
  • Leitmedium Internet oder (immer noch) Massenmedien
  • Datenschutz in Deutschland und den USA im Vergleich – am Beispiel der Berichterstattung ausgewählter News-Sites über Facebook
  • Schlechte PR statt Kommunikation? Facebook-Auftritte von Bundesligavereinen am Beispiel des Hamburger Sport-Vereins e.V.
  • Unternehmensprofile bei Facebook - Potenziale und Erwartungen am Beispiel des Internationalen Filmfests Braunschweig
  • Sensibilisierung für Green-IT-Lösungen durch das Web 2.0 - Eine Empfehlung für die Volkswagen AG
  • The Human Factor 2.0. Steigern vernetzte Mitarbeiter den Unternehmenserfolg?
  • Kultur-PR im Web 2.0.  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0 
  • Corporate-Publishing und Social-Media-Strategien
  • Mougna – Erfolgskriterien eines Business-Netzwerks für Afrika
  • Virales Marketing auf Video-Online-Plattformen: Vorbereitung einer Kampagne für die TU Braunschweig
  • Gestaltung und Erfolgskontrolle von Chatbots auf Websites
  • Prozesse und Methoden zur Untersuchung von Websites
  • Alles nur Gezwitscher? Microblogging in der Unternehmenskommunikation
  • Online-Neufahrzeugbestellung für Direktkunden am Beispiel der Volkswagen AG

Bücher

  • Gerald Fricke: Die Große Transfoermation zur kooperativen Webgesellschaft, 2016 (im Erscheinen)  
  • Gerald Fricke: Die kooperative Webgesellschaft, 2012. Im iBook-Store von Apple, unter: https://itunes.apple.com/de/book/die-kooperative-webgesellschaft/id576880921?mt=11
  • Gerald Fricke: Dienstanweisung Internet. So funktionieren Aktenordner, Telefon, Facebook & Co., Verlag Andreas Reiffer, Meine 2012.
  • Gerald Fricke: Von Rio nach Kyoto. Verhandlungssache Weltklima: Global Governance, Lokale Agenda 21, Umweltpolitik und Macht, Köster, Berlin 2001.
  • Gerald Fricke / Frank Schäfer / Rüdiger Wartusch: Die Goldenen Siebziger. Ein notwendiges Wörterbuch. Reclam-Leipzig 1997.
  • Gerald Fricke/Frank Schäfer: Petting statt Pershing. Das Wörterbuch der Achtziger, Reclam-Leipzig 1998.
  • Gerald Fricke/Frank Schäfer: Das Campus-Wörterbuch. Der obligatorische Führer von Abitur bis Zwangsexmatrikulation, Eichborn, Frankfurt/M. 1998.
  • Gerald Fricke/Frank Schäfer: Für alles gibt’s ein Erstes Mal. Area Verlag, Augsburg 2006.
  • Gerald Fricke / Frank Schäfer: Für alles gibt'e ein Erstes Mal, Hoffmann und Campe, Hamburg 1999.

Wissenschaftliche Vorträge (Auswahl)

  • Die Ethik des Mittagessensfoto auf Twitter. Komik und Kritik als ästhetische Praxis der Webgesellschaft. Braunschweiger Ästhetik-Kolloquium „Sinn – Sinnlichkeit – Widersinn“, 12.11.2015 
  • Die Transformation zur kooperativen Webgesellschaft. Vortrag auf der Schweriner Wissenschaftswoche "Digitale Gesellschaft", 7.10.2014. Programm: 
  • Die Transformation zur kooperativen Webgesellschaft. Vortrag auf der Schweriner Wissenschaftswoche "Digitale Gesellschaft", 7.10.2014. Programm: http://www.hs-wismar.de/was/aktuelles/veranstaltungen-termine/informationsveranstaltungen-studienwerbung/schweriner-wissenschaftswoche/
  • Das nächste Web ist emphatisch. Die Große Transformation zur kooperativen Webgesellschaft. Vortrag bei "Wissenschaft kontrovers - Wie sozial ist digital - Die digitale Gesellschaft" im Haus der Wissenschaft, Braunschweig, 13.05.2014. Interview: http://youtu.be/FDohdGQJuYA
  • Politik mit Dings 2.0? Die Große Transformation zur kooperativen Webgesellschaft" - Vortrag auf der CeBIT, Hannover, Webciety Forum, 09.03.2013. Video unter: http://youtu.be/j-VJxYkFARU
  • "Wir haben jetzt auch dieses Dings 2.0 - Die Große Transformation zur Webgesellschaft" - Vortrag beim Convention Camp, Hannover, 27.11.2012; unter: https://vimeo.com/54702364
  • Hochschulen in der Webgesellschaft, Keynote CHE-Expertenforum, 16.01.2012 in Braunschweig. Zusammenfassung und Video unter: http://blog.wi2-tubs.de/?p=5282
  • Mit Twitter und Facebook in die Webgesellschaft. Vortrag vom 12.5.2011; unter: http://post.ly/26P52
  • Die Rolle von Facebook und Twitter in der nordafrikanischen Revolution (Interview vom 26.8.2011); unter: http://post.ly/3N3pa
  • „Sags uns“. Von der Beschwerde zur Lösung – das Ideenblog der TU Braunschweig als Ausdruck direkter Demokratie; in: Matthias Schumann et al. (Hg.), 2010: Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2010, Göttingen, S. 1761 - 1769 (mit Yvonne Gaedke und Susanne Robra-Bissantz).
  • „Mehr Demokratie 2.0 wagen...“ Vortrag, TU Braunschweig, 28.01.2010; unter: http://vimeo.com/9346618
  • Primaklima mit Web 2.0? Klimaretten mit Nachhaltigkeits-Mavens und Öko-Gorbatschows; in: SPIEL 26 (2009) 2.
  • Wie nutzen Unternehmen das Web 2.0 - und was hat das mit Wirtschaftsinformatik zu tun? Infopark Internet Congress, Berlin.
  • „Kommunikation ist König“ – Wie können Unternehmen das Web 2.0 für ihre Kommunikation und Kooperation nutzen?, Vortrag beim TU Day, Braunschweig, 20.06.2009; unter: http://www.youtube.com/watch?v=BRUmdvbrfy4
  • Corporate Communications 2.0. Summer School TU Braunschweig; unter: http://www.slideshare.net/Ballkultur/corporate-communications-20-1758231
  • Markenführung im Web 2.0; unter: http://kommunikationsberatung.blogspot.com/2009/03/markenfuhrung-und-web-20.html
  • „Städte sind Gespräche“ - Vortrag bei der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd). Bremerhaven, 09.11.2009; unter: http://www.youtube.com/watch?v=uz5Wni_oI5s
  • „Nachhaltige Kommunikation 2.0“ – Vorstellung Habilitationsprojekt in St. Andreasberg, 17.02.2009
  • Usability 2.0...? Kreativität und Konventionen im „Mitmach-Web“ – Vortrag, TU Braunschweig, 26.11.2008; unter: http://www.youtube.com/watch?v=xAkzv0pSihA
  • Projektkommunikation 2.0. Vortrag an der TU Braunschweig, 04.12.2008 (mit Markus Weinmann); unter: http://www.youtube.com/watch?v=G8CwRaXcV3w
  • Unternehmenskommunikation 2.0. Vortrag an der TU Braunschweig, 29.10.2008 (mit Susanne Robra-Bissantz); unter: http://www.youtube.com/watch?v=OLfXPKuHfm4
  • Wirtschaftsinformatik 2.0. Vortrag beim TU-Day, Braunschweig, 05.07.2008 (mit Susanne Robra-Bissantz); unter: http://www.youtube.com/watch?v=GOJmlosGJ-A


Übersicht der Veröffentlichungen von Gerald Fricke auf Researchgatehttps://www.researchgate.net/profile/Gerald_Fricke

RG Score Gerald Fricke: 5.03

Wissenschaftliche Veröffentlichungen 

  • „Sags uns“. Von der Beschwerde zur Lösung – das Ideenblog der TU Braunschweig als Ausdruck direkter Demokratie; in: Matthias Schumann et al. (Hg.), 2010: Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2010, Göttingen, S. 1761 - 1769 (mit Yvonne Gaedke und Susanne Robra-Bissantz).
  • Primaklima mit Web 2.0? Klimaretten mit Nachhaltigkeits-Mavens und Öko-Gorbatschows; in: SPIEL 26 (2009) 2.
  • Mehr Parodie wagen. Die PARTEI nimmt den Wahlkampf bitterernst; in: Rolling Stone, Heft 09/2005, S. 44-50 (Nationaltheater).
  • Mit Sicherheit nur Unsicherheit. Sicherheit, Umwelt und Terror – die Konjunktur einer rhetorischen Figur; in: Dietmar Fricke/Jörg Meyer: Sicherheit in einer neuen Weltära. Festschrift für Erhard Forndran zum 65. Geburtstag, Frankfurt a.M. 2003, 35-49.
  • Gib mir Fünf! Das Elend der Popliteratur im postironischen Zeitalter – eine Polemik in zwei Akten; in: Griffel. Magazin für Literatur und Kritik, Heft 9 / 2000, S. 94-100.
  • Wer rettet nun die Umwelt? Neue Akteure in der Umweltpolitik – ein kurzer Blick in neuere Veröffentlichungen; in: Politische Bildung, Heft 3/1998, S.140-152.
  • Petting statt Pershing. Versuch einer Rekonstruktion der Apokalyptischen Achtziger anhand zweier Thesen und vielerlei Beispielen; in: Kommune, Heft 9/1998, S. 64 – 65.
  • Blick zurück ohne Zorn – Die 80er: Gehen sie am Sonntag endlich zu Ende? In: Rolling Stone (Nationaltheater), Heft 10 / 1998, S. 42 – 47
  • And the wind cries: „Tschüssi Eightess!“ Das Revival der Achtziger brummt – aber nur einen Sommer lang; in: Ästhetik & Kommunikation, Heft 103 / Dezember 1998, S. 7-10.
  • Gesucht: die Alternative. Mit internationaler Kooperation aus der Globalisierungsfalle? in: Geschichte – Erziehung – Politik (GEP), 2/1997, S. 72-75.
  • Globalisierung, neue Medien und Demokratie – oder: wie demokratisch ist die Datenautobahn; in: Geschichte – Erziehung – Politik (GEP), 5/1997, 262-266.
  • Die Ästhetisierung der guten Politik: Siebziger Light. Oder: was hat die ‚Blödelwelle‘ mit dem Sparpaket zu tun? in: Ästhetik & Kommunikation, 97/1997, 50-55.
  • The Great Transformation: Standort Deutschland und der Weltmarkt. Über die neoliberale Irrlehre und die Aktualität Karl Polanyis; in: Schloßstraße 8, Heft 11 / 1996, S. 15-17
  • Zur Diskussion abnehmender Handlungsfähigkeit des Zentralstaates und der Rolle neuer dezentraler Verhandlungssysteme. Forschungsberichte aus dem Seminar für Politikwissenschaft und Soziologie, Nr. 12, Februar 1996 (mit Ralf Düsing, Klaus Lompe, Birgit Mangels-Voegt und Olaf Vlcek).
    Auch erschienen in der Reihe NORD/LB-Wissenschaftssponsoring, Hannover 1996.
  • Schreiben gegen das Ozonloch. Versuch über Max Goldt; in: Griffel. Magazin für Literatur und Kritik, Heft 2 / November 1995, S. 48-50.
  • Von Borussia lernen heißt siegen lernen – Ottmar Hitzfeld ein Vorbild für Johannes Rau. Fußball und Politik in der Postmoderne; in: Frankfurter Rundschau, 08.08.1995, S. 18.
  • Staatliche Handlungsfähigkeit am Beispiel der Umweltpolitik. Magisterarbeit am Fachbereich für Philosophie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der TU Braunschweig, Braunschweig 1994.
  • Mit Sicherheit nur Unsicherheit. Sicherheit, Umwelt und Terror – die Konjunktur einer rhetorischen Figur; in: Dietmar Fricke/Jörg Meyer: Sicherheit in einer neuen Weltära. Festschrift für Erhard Forndran zum 65. Geburtstag, Frankfurt a.M. 2003, 35-49.  PDF lesen >>
  • Von Rio nach Kyoto. Verhandlungssache Weltklima: Global Governance, Lokale Agenda 21, Umweltpolitik und Macht, Köster, Berlin 2001.
  • Wer rettet nun die Umwelt? Neue Akteure in der Umweltpolitik – ein kurzer Blick in neuere Veröffentlichungen; in: Politische Bildung, Heft 3/1998, S.140-152.  PDF lesen >>
  • Petting statt Pershing. Versuch einer Rekonstruktion der Apokalyptischen Achtziger anhand zweier Thesen und vielerlei Beispielen; in: Kommune, Heft 9/1998, S. 64 – 65.
  • Gesucht: die Alternative. Mit internationaler Kooperation aus der Globalisierungsfalle? in: Geschichte – Erziehung – Politik (GEP), 2/1997, S. 72-75.
  • Globalisierung, neue Medien und Demokratie – oder: wie demokratisch ist die Datenautobahn; in: Geschichte – Erziehung – Politik (GEP), 5/1997, 262-266.
  • Die Ästhetisierung der guten Politik: Siebziger Light. Oder: was hat die ‚Blödelwelle‘ mit dem Sparpaket zu tun? in: Ästhetik & Kommunikation, 97/1997, 50-55.
  • Ralf Düsing/Gerald Fricke/Klaus Lompe/Birgit Mangels-Voegt/Olaf Vlcek: Zur Diskussion abnehmender Handlungsfähigkeit des Zentralstaates und der Rolle neuer dezentraler Verhandlungssysteme. Forschungsberichte aus dem Seminar für Politikwissenschaft und Soziologie, Nr. 12, Februar 1996.



  last changed 14.12.2016
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