TU BRAUNSCHWEIG

Erstsemester-ABC

Alumni
bezeichnet die Absolventen einer Hochschule.

AssistentIn
wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter, der/die promoviert hat und einem Lehrstuhl zugeordnet ist.

AStA
ist die Abkürzung für Allgemeiner Studierendenausschuss. Das ist das geschäftsführende und mit der Außenvertretung betreute Organ der Studierendenschaft, die Mitglieder werden vom Studierendenparlament gewählt.

Audimax
ist die Abkürzung für Auditorium Maximum, dem größten Hörsaal einer Universität. Lagepläne

Auslandsaufenthalt
Studierende können während des Studiums ein oder mehrere Semester im Ausland verbringen. Zum Beispiel für ein Auslandsstudium, ein Praktikum im Ausland oder einen Forschungsaufenthalt im Rahmen einer Promotion. Das International Office der TU Braunschweig informiert über Austauschprogramme, wie beispielsweise das Erasmus-Programm.

Bachelor
ist der erste akademische Grad eines Studiums an der Universität. Ein Bachelor-Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern, vermittelt die grundlegenden wissenschaftlichen Fachkenntnisse und wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Dem Bachelor kann der Master und danach die Promotion folgen. Absolventen der Geistes- und manchen Sozialwissenschaften tragen den Titel Bachelor of Arts, Absolventen der Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften werden als Bachelor of Science bezeichnet.

Bachelor-Arbeit
auch Bachelor-Thesis genannt. Das ist eine wissenschaftliche Arbeit, die man am Ende des Studiums schreibt, um den Bachelor-Abschluss zu erlangen.

BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schülern und Studierenden. Um finanzielle Unterstützung zu bekommen, müssen Studierende einen Antrag im BAföG-Amt stellen. An der TU Braunschweig gehört das BAföG-Amt zum Studentenwerk OstNiedersachsen.

Beurlaubung
ist für maximal zwei Semester möglich und beispielsweise bei Krankheit, einem Auslandsaufenthalt oder Praktikum möglich. Während der Beurlaubung behält der Studierende seine Rechte als Mitglied der Universität, ist jedoch in der Regel nicht berechtigt, Leistungsnachweise zu erbringen. Während des Urlaubssemesters müssen keine Studiengebühren bezahlt werden, die Sozialbeiträge müssen aber weiter entrichtet werden. Das Urlaubssemester wird nicht auf die Studiendauer angerechnet.  

Bildungskredit
unterstützt Studierende bei der Finanzierung von außergewöhnlichem Aufwand. Der Kredit wird unabhängig vom BAföG oder eigenem Einkommen vergeben. Information und Beratung gibt es bei der KfW-Förderbank.

Blockpraktikum
ist ein Praktikum, das als Blockveranstaltung angeboten wird.

Blockveranstaltung
ist eine Lehrveranstaltung, die nicht regelmäßig stattfindet, sondern zu einem oder wenigen Terminen zusammengefasst wird. 

Braunschweigischer Hochschulbund e.V. (BHB)
ist ein gemeinnütziger Verein, der Lehre und Forschung an der TU Braunschweig fördert und die Zusammenarbeit der Universität mit Politik und Wirtschaft im süd-östlichen Niedersachsen unterstützt.

Bunker
bezeichnet den Hörsaal PK 15.1, der im Keller des Audimax liegt und daher fensterlos ist. Lagepläne

Burschenschaft
häufig auch als Studentenverbindung bezeichnet, ist eine institutionalisierte Gemeinschaft überwiegend männlicher Studierender, deren Grundsätze und Umgangsformen sehr stark traditionsgebunden sind.

Campus-Knigge
Lesen Sie nach, was Studierende von der TU Braunschweig erwarten können – und was die TU Braunschweig von ihren Studierenden erwartet.

Campus Nord
bezeichnet das Gelände der TU am Bienroder Weg. Lagepläne

Career Service
ist eine Einrichtung der TU Braunschweig, die durch Workshops, Beratungsangebote und Exkursionen Praxiskontakte und Einblicke in die Arbeitswelt vermittelt. Ziel ist es, die Studierenden zu informierten und reflektierten Entscheidungen zum Beispiel bei der Wahl eines Praktikums oder Jobs zu befähigen.

cand.
ist die Abkürzung für candidatus und bezeichnet fortgeschrittene Studierende, die einen Studienabschluss anstreben.

Credit Points
siehe Leistungspunkte.

Chipkarte
siehe TUcard.

c.t.
ist die Abkürzung für cum tempore und bedeutet, dass der angegebene Beginn einer Veranstaltung sich um 15 Minuten nach hinten verschiebt. Diese zusätzliche Viertelstunde wird als „akademisches Viertel“ bezeichnet.

DekanIn
wird vom Fakultätsrat für zwei Jahre gewählt. Der Dekan oder die Dekanin sitzt dem Dekanat vor, legt die Richtlinien für das Dekanat fest und vertritt die Fakultäten innerhalb der Hochschule. 

Dekanat
zum Dekanat gehören neben dem/der Dekan/in mindestens ein/e Studiendekan/in und gegebenenfalls weitere Mitglieder. Das Dekanat leitet die Fakultät. Häufig werden als Dekanat auch die Geschäftsräume der Dekanin oder des Dekans bezeichnet.

Deutschlandstipendium
Stipendium zur Förderung Studierender. Die Förderdauer beträgt zwei Semester und die Förderhöhe liegt bei 300€ pro Monat.

Differenzierungsbereich
ermöglicht den Studierenden innerhalb eines Studienschwerpunktes, je nach gewünschtem Studienprofil, Lehrveranstaltungen auszuwählen.

Diplom
ist ein akademischer Grad, der durch bestandene Hochschulprüfung erworben wird. Viele Diplomstudiengänge sind mittlerweile durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt worden.

Doppelstudium
bezeichnet das gleichzeitige Studieren zweier Studiengänge an einer Hochschule.

DozentIn
ist eine Person, die an Universitäten unterrichtet. Zu den Dozenten zählen neben den Professoren auch Privat-Dozenten, wissenschaftliche Mitarbeiter und Lehrbeauftragte.

ECTS
ist die Abkürzung für European Credit Transfer System und bezeichnet das europäische System zur Anrechnung von erbrachten Studienleistungen. Durch die Vergabe von Leistungspunkten (Credit Points) soll die Leistung von Studierenden an Hochschulen vergleichbar und bei einem Wechsel der Hochschule auch grenzüberscheitend anrechenbar sein.

em.
ist die Abkürzung für emeritus, das bedeutet wörtlich „ausgedient“. Als Emeriti werden Professorinnen und Professoren bezeichnet, die aus Altersgründen von ihren Lehrverpflichtungen entbunden sind. Emeriti können jedoch noch Prüfungen abnehmen.

Erasmus
Das EU-Bildungsprogramm Erasmus fördert die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und nichtwissenschaftlichem Personal an Hochschulen. Studienaufenthalte und Praktika an über 250 europäischen Partneruniversitäten werden finanziell und organisatorisch gefördert.

Evaluation
ist die wissenschaftlich gestütze Beurteilung der Arbeitsergebnisse einer Institution oder Person. Im Universitätsalltag wird häufig versucht, die Qualität von Lehrveranstaltungen anhand der Auswertung von Fragebögen zu messen.

Exkursion
ist eine Lehrveranstaltung, die außerhalb der Hochschule stattfindet.

Exmatrikulation
ist die Streichung aus der Liste der Studierenden beim Verlassen der Universität. Sie wird vom Immatrikulationsamt durchgeführt.

Fachgruppe
ist eine Gruppe aus Studierenden eines Studienfachs, siehe Fachschaft.

Fachrichtung
siehe Studienrichtung.

Fachschaft
ist eine Gruppe aus Studierenden einer Fakultät. Die Fachschaft wählt aus Ihren Mitgliedern einen Fachschaftsrat. Besteht die Fakultät aus mehreren Studienfächern gliedert sich die Fachschaft häufig noch in Fachgruppen auf.

Fakultät
ist eine Gruppe zusammengehörender Wissenschaften aus verwandten Fachgebieten.

Fakultätsrat
ist ein Gremium, das über grundsätzliche Angelegenheiten der Forschung und Lehre einer Fakultät entscheidet. Mitglieder sind gewählte Hochschullehrer, wissenschaftliche Mitarbeiter, Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung sowie Studierende.

Forumsplatz
bezeichnet den Platz zwischen der Universitätsbibliothek und dem Audimax. Lagepläne

Freischuss, -versuch
ist eine vorzeitige Prüfung, die zur Verkürzung der Studiendauer dient. Bei Nichtbestehen gilt die Prüfung als "nicht unternommen", die übliche Zahl der Prüfungsversuche bleibt somit erhalten.

Gasthörer
ist eine Person, die ohne Immatrikulation zum Besuch von Lehrveranstaltungen zugelassen ist. Gasthörer brauchen keine formale Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur), müssen ihre Zulassung aber trotzdem im I-Amt beantragen.

Gauß-IT-Zentrum (GITZ)
ist eine zentrale Einrichtung der TU Braunschweig. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GITZ kümmern sich um das Datenkommunikationsnetz der TU Braunschweig und beraten die Nutzerinnen und Nutzer.

gestufter Studiengang
siehe Konsekutivstudiengang.

Grad, akademischer
bezeichnet eine akademische Rangstufe, die von einer Hochschule nach einer bestandenen Abschlussprüfung verliehen wird, zum Beispiel Bachelor und Master.

Grotrian
ist das ehemalige Werksgebäude der Pianofabrik Grotrian-Steinweg, heute sind dort unter anderem fachschaftliche Einrichtungen untergebracht.

Grundordnung
regelt auf der Grundlage des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) die grundsätzlichen Angelegenheiten einer Hochschule und legt zum Beispiel die Aufgaben der Universität fest.

Grundständiges Studium
ist ein Studiengang, der im Gegensatz zum Aufbaustudium kein abgeschlossenes Studium voraussetzt.

Hauptfach
ist das Studienfach eines Studiengangs, in dem die meisten Prüfungs- und Studienleistungen abgelegt werden müssen.

Haus der Wissenschaft Braunschweig
Begegnungsstätte und Ort des Dialogs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in den Räumlichkeiten der alten Pädagogischen Hochschule, Pockelsstraße 11.

HBK
ist die Abkürzung für Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

h. c.
ist die Abkürzung für honoris causa, und bedeutet wörtlich "ehrenhalber". Ein Ehrendoktor ist eine ehrenhalber verliehene Auszeichnung einer Universität, die für besondere akademische oder wissenschaftliche Verdienste verliehen wird. Hat eine Person mindestens drei Würdigungen erhalten, so ist die Abkürzung h.c.mult. üblich, das bezeichnet die mehrfache Ehrendoktorwürde.

Hiwi
als Hiwis werden üblicherweise die wissenschaftlichen (mit Abschluss) und studentischen (ohne Abschluss) Hilfskräfte bezeichnet. Hiwis sind an der Uni beschäftigt, um unterstützende Dienstleitungen in Forschung und Lehre und damit zusammenhängende Verwaltungstätigkeiten zu erbringen.

Hochschulrat
ist ein Organ, das Präsidium und Senat bei der Entwicklungs- und Wirtschaftsplanung berät und die Bestellung und Entlassung von Mitgliedern des Präsidiums bestätigt. Fünf der sieben Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und keine Mitglieder der TU sondern dem Hochschulwesen vertraute Personen aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Ein Mitglied ist eine Angehörige oder ein Angehöriger der Hochschule und ein weiteres  Mitglied ist eine Vertreterin oder ein Vertreter des Fachministeriums.

Hochschulwahlen
finden zum Ende eines jeden Wintersemesters statt. Gewählt werden die studentischen Vertreter für den Senat, die Fakultätsräte, die Kommission für Gleichstellung, das Studierendenparlament und die Fachschafts- und Fachgruppenräte.

I-Amt
ist die Abkürzung für Immatrikulationsamt. Das I-Amt ist zuständig für die Verwaltung der Studierendendaten. Im I-Amt findet die Immatrikulation zu Studienbeginn und die Exmatrikulation zum Studienabschluss statt.

Immatrikulation
bezeichnet die Einschreibung an einer Hochschule und wird im I-Amt durchgeführt. Nach der Einschreibung sind die Studierenden Mitglieder der Hochschule und erhalten eine eigene Matrikelnummer.

Institut
Institute sind Lehr- und Forschungseinrichtungen an Hochschulen. Sie sind einer Fakultät zugeordnet.

Internationaler Studiengang
ist meist ein grundständiger Studiengang, bei dem eine bestimmte Zeit an einer Partnerhochschule im Ausland studiert werden muss. Oft kann ein doppelter Studienabschluss (ein deutscher und ein ausländischer) erworben werden.

Jokerprüfung
bezeichnet die letze Möglichkeit, eine Prüfungsleistung zu erbringen. Das Nichtbestehen dieser letzten Wiederholungsprüfung hat das endgültige Scheitern und damit die Beendigung des Studiums zur Folge; siehe auch Prüfungs- und Studienleistung.

JuniorprofessorIn
sind junge Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler mit herausragender Promotion, die ohne die bisher übliche Habilitation an Hochschulen forschen und lehren können. Ziel ist die Qualifikation für eine Berufung auf Lebenszeit.

Klausur
ist eine schriftliche Prüfungsarbeit, die in einer festgelegten Zeitspanne unter Aufsicht bearbeitet werden muss.

Kolloquium
bezeichnet meist eine spezielle Form einer Lehrveranstaltung, bei der es vor allem um das wissenschaftliche Diskutieren geht. Als Forschungskolloquium werden häufig auch Diskussionveranstaltungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu einem speziellen Thema bezeichnet.

Kommilitone
ist die Bezeichnung für die Studienkollegin oder den Studienkollegen.

Konsekutivstudium
bezeichnet das Studium eines Bachelor- und eines (darauf bezogenen) Masterstudiengangs. Ein konsekutiver Master-Studiengang ist ein Studiengang, der auf einem bestimmten Bachelor-Studiengang aufbaut.

Kurs
saloppe Bezeichnung eines Seminars oder einer Übung. Als Kurse werden auch die Lehrveranstaltungen einer zentralen Einrichtung, zum Beispiel Sprachkurse, bezeichnet.

Labor
ist ein Raum, in dem Versuche durchgeführt werden. Umgangssprachlich bezeichnet es teilweise auch ein Praktikum bzw. eine Studienleistung, die im Labor gemacht wird.

Langzeitstudiengebühren
müssen bezahlt werden, wenn Studierende die Regelstudienzeit um mehr als sechs Semester überschreiten.

Leistungspunkte
sind Bewertungspunkte für Studienleistungen, die den Arbeitsaufwand zum Erzielen der Leistung widerspiegeln. Für einen erfolgreichen Leistungsnachweis wird stets die volle vorgesehene Punktzahl angerechnet, Leistungspunkte sind also nicht identisch mit Noten als Beurteilung von persönlichen Leistungen. Im ECTS entspricht ein Leistungspunkt 30 Arbeitststunden.

Leporello
war ein Computerausdruck, der den Studentenausweis, die Immatrikulationsbescheinigung, Wahlabschnitte und vieles mehr enthielt. Seit dem Sommersemester 2015 wird er durch eine multifunktionale Chipkarte, die TUcard, ersetzt.

Master
ist ein akademischer Grad, der nach zwei- bis viersemestrigem Studium durch bestandene Prüfungen erworben wird. Der Master-Studiengang vermittelt umfassende wissenschaftliche Fachkenntnisse. Zugangsvoraussetzung ist der Bachelor oder eine vergleichbare Studienleistung.

Master-Arbeit
wird auch als Master-Thesis bezeichnet und ist eine schriftliche, wissenschaftliche Arbeit, mit der ein Master-Studiengang abgeschlossen wird.

Matrikel
ist die Liste der Studierenden einer Hochschule. Die auf dem Studierendenausweis angegebene Matrikel-Nummer ist die laufende Nummer in der Liste.

Matrikel-Nummer
Die auf dem Studierendenausweis angegebene Matrikel-Nummer ist die laufende Nummer in der Liste der Studierenden einer Hochschule.

Mensa
ist die Kantine für alle Hochschulangehörigen. Sie wird vom Studentenwerk OstNiedersachsen betrieben.

Mentoring
ist eine beratende Begleitung und praktische Förderung zumeist unerfahrener Personen (sogenannten Mentees) durch erfahrene Personen (sogenannten Mentoren) vor allem hinsichtlich der Berufslaufbahn.

Modul
ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehreinheit, die aus mehreren Lehrveranstaltungen besteht. Je nach Fachsemester gibt es Basis-, Aufbau-, Ergänzungs-, oder Erweiterungsmodule.

Nebenfach
bezeichnet das Studienfach eines Studiengangs, in dem, je nach Studienordnung, circa 10 bis 25 Prozent der Prüfungs- und Studienleistungen zu erbringen sind.

Niedersachsenticket
die TUcard gilt auch als Semesterticket für den öffentlichen Personenverkehr in und um Braunschweig. Die Reichweite des Tickets wird vom AStA regelmäßig ausgehandelt.

Numerus clausus (NC)
bedeutet, dass in einem Studiengang nur eine vorher festgelegte Anzahl an Erstsemestern zugelassen wird.

Ost-Campus/Campus-Ost
bezeichnet die Gebäude der TU Braunschweig im Gebiet Langer Kamp / Hans-Sommer-Straße und an der Beethovenstraße / Mendelssohnstraße. Lagepläne

Parallelstudium
bezeichnet die gleichzeitige Immatrikualtion an zwei verschiedenen Hochschulen, siehe Doppelstudium.

PD
ist die Abkürzung für Privatdozentin oder Privatdozent. Sie sind habilitierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen lehren, jedoch keine reguläre Professorenstelle innehaben.

Praktikum
bezeichnet zum einen eine Lehrveranstaltung, in der die Studierenden unter Anleitung selbst Experimente durchführen oder praktische Übungen absolvieren. Zum anderen kann damit auch die begrenzte Tätigkeit in der Arbeitswelt gemeint sein.

Präsidentin ⁄ Präsident
vertritt die Technische Universität Braunschweig nach außen, führt den Vorsitz im Präsidium und legt die Richtlinien für das Präsidium fest. Die Präsidentin ⁄ der Präsident wird auf Vorschlag des Senats für sechs Jahre (bei Wiederwahl für acht Jahre) ernannt.

Präsidium
leitet die Universität. Der Universitätsleitung gehören die Präsidentin, zwei nebenamtliche Vizepräsidentinnen, zwei nebenamtliche Vizepräsidenten und der hauptberufliche Vizepräsident an. Es entscheidet unter anderem über die Errichtung oder Schließung von Fakultäten und den Wirtschaftsplan der Universität.

Professionalisierungsbereich
ist ein Bestandteil eines Studiengangs und enthält interdisziplinäre und handlungsorientierte Angebote, wie zum Beispiel Berufspraktika oder Vermittlung von Schlüsselqualifikationen.

Promotion
wird durch eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) und eine mündliche Prüfung (Rigorosum) erlangt und berechtigt, den Doktortitel zu führen. Voraussetzung für eine Promotion ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium.

Prüfungsamt
ist eine Einrichtung, die sich um die organisatorische Durchführung der Prüfungen kümmert.

Prüfungsausschuss
ist für die Organisation der Prüfungen und die Einhaltung der ­Prüfungsordnung in einem Studiengang verantwortlich. Die Mitglieder sind mehrheitlich Professorinnen und Professoren.

Prüfungsordnung (PO)
regelt Prüfungsanforderungen und -modalitäten eines Studiengangs.

Prüfungs- und Studienleistung 
Prüfungsleistungen können beispielsweise durch Klausuren, Hausarbeiten, Referat oder ähnliches erbracht werden und bei Nichtbestehen in begrenztem Maße wiederholt werden. Die Ergebnisse zählen für die Berechnung der Endnote. Studienleistungen sind dagegen uneingeschränkt wiederholbar und die Noten werden nicht in die Endnote miteingerechnet.

Psychotherapeutische Beratungsstelle (PBS)
ist eine Einrichtung des Studentenwerks OstNiedersachsen. Studierende mit persönlichen Problemen (zum Beispiel Konzentrationsstörungen, Prüfungsängsten, Selbstwertproblemen) bekommen dort Rat und Hilfe.

Quereinstieg
bezeichnet den Eintritt in einen Studiengang in einem höheren Fachsemester aus einem anderen, vergleichbaren Studiengang heraus. Voraussetzung ist die Anrechnung von erbrachten Studienleistungen.

QIS-Portal
ist das Hochschulportal der TU Braunschweig für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter, welches die Prüfungsan- und –abmeldung, die Studienbescheinigungen, das Vorlesungsverzeichnis und die Stunden- und Raumplanung beinhaltet.

Regelstudienzeit
beschreibt die Anzahl von Semestern, die für das Absolvieren eines Studiengangs bei einem regulären Vollzeitstudium benötigt wird.

Ringvorlesung
ist eine Vorlesungsreihe, in der ein bestimmtes Thema nacheinander von Vertretern verschiedener Fächer behandelt wird.

Rückmeldung
ist die Erklärung des Studierenden im auslaufenden Semester, die Immatrikulation im nächsten Semester aufrechterhalten zu wollen. Um die Rückmeldung durchzuführen, müssen die Studierenden die Semesterbeiträge überweisen und können danach ihren Studierendenausweis, die TUcard, für das neue Semester validieren.

Semester
ist ein Leistungsnachweis über eine bestimmte Studienleistung oder Prüfung.

Semester
das Studienhalbjahr dauert im Wintersemester vom 1. Oktober bis zum 31. März und im Sommersemester vom 1. April bis zum 30. September. Die Lehrveranstaltungen finden nicht das ganze Semester über statt, sondern lediglich innerhalb der Vorlesungszeit von Mitte Oktober bis Mitte Februar und von Mitte April bis Mitte Juli. In der übrigen Zeit – der vorlesungsfreien Zeit – werden jedoch Praktika durchgeführt und Prüfungen abgehalten. Aktuelle Semestertermine

Semesterbeitrag
ist ein Geldbetrag, der von jedem Studierenden jedes Semester zu entrichten ist und neben der Semesterkarte für den öffentlichen Personen-Nahverkehr hauptsächlich gemeinschaftlichen Zwecken (Studentenwerks-, Studentenschaftsbeiträge) dient. Hinzu kommt noch ein Verwaltungskostenbeitrag. Aktueller Semesterbeitrag und Zusammensetzung

Semesterwochenstunden (SWS)
eine Semesterwochenstunde dauert 45 Minuten. Die Zahl der Semesterwochenstunden zeigt an, wie lange eine Lehrveranstaltung pro Woche stattfindet.

Seminar
ist eine Lehrveranstaltung, in der die Studierenden durch eigene Beteiligung selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten erlernen sollen. Je nach Schwierigkeitsgrad unterscheidet man zwischen Proseminaren (im Grundstudium) und Hauptseminaren (im Hauptstudium).

Senat
Der Senat beschließt die Grundordnung der Hochschule, die Entwicklungsplanungen und den Frauenförderplan. Insgesamt gibt es 13 unmittelbar gewählte stimmberechtigte Mitglieder. Das sind 7 Mitglieder aus der Professorengruppe, 2 Mitglieder aus dem Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeiter, 2 Mitglieder aus der Gruppe des technischen Dienstes und Verwaltungsdienstes und zwei Studentinnen oder Studenten. Der Präsident beruft die Senatssitzungen ein und leitet sie.

Simultanstudiengang
ist ein Studiengang, in dem zwei Fächer gleichzeitig studiert werden, zum Beispiel Wirtschaftsinformatik.

Sommerkurs
ist eine Intensivlehrveranstaltung, die außerhalb fester Studiengänge während der vorlesungsfreien Zeit stattfindet.

SoSe, SS
sind Abkürzungen für Sommersemester.

Sprachenzentrum
ist eine zentrale Einrichtung der TU Braunschweig, an der Sprachkurse für Studierende angeboten werden. Kurse finden sowohl während des Semesters als auch in der vorlesungsfreien Zeit statt. In den einzelnen Sprachkursen können Leistungspunkte gesammelt werden.

s.t.
ist die Abkürzung für sine tempore, im Gegensatz zu c.t. startet eine Veranstaltung zur angegebenen Zeit und ohne das akademische Viertel.

Staatsexamen
ist eine Abschlussprüfung, die im Gegensatz zu Bachelor-, Diplom-, Magister- u. Masterprüfung von einer staatlichen Instanz abgenommen wird. An der TU Braunschweig sind Pharmazie und Lebensmittelchemie Studiengänge mit Staatsexamensabschluss.

Studierendenparlament
ist die Versammlung der direkt gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Studierendenschaft.

Studentenwerk OstNiedersachsen (SWON)
ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Zum Studentenwerk gehören die Studentenwohnheime, die Mensa, die Kindertagesstätte, die Psychotherapeutische Beratungsstelle und vieles mehr.

Studentenwohnheime
sind Einrichtungen, die Studierenden preisgünstiges Wohnen ermöglicht. Neben den Studentenwohnheimen des Studentenwerks gibt es auch kirchliche oder private Einrichtungen.

Studienbeitrag
Die Studienbeiträge wurden in Niedersachsen zum Wintersemester 2014/2015 abgeschafft und durch Kompensationszahlungen des Landes (sogenannte Studienqualitätsmitteln) ersetzt. Achtung: Verwechseln Sie den Studienbeitrag nicht mit dem Semesterbeitrag.

Studiendekan/in
ist für die Sicherstellung des Lehrangebots und der Studienberatung zuständig. Er oder sie ist außerdem für die Durchführung der Prüfungen verantwortlich und führt den Vorsitz in der Studienkommission.

Studienfachberatung
betrifft detaillierte Fragen zu Inhalten, Aufbau und Anforderungen eines Studiengangs und gehört zu den Dienstaufgaben alle Professorinnen und Professoren. Häufig sind jedoch bestimmte Dozenten damit vertraut.

Studiengangskoordinatoren
sind die zentralen Ansprechpersonen für Studierende, Lehrpersonal und hochschulinterne Einrichtungen. Sie helfen Studierenden bei Fragen zum Verlauf des Studiums und informieren Studierende über Praktikumsangebote. Zu ihren Aufgaben gehört auch die konzeptionelle Entwicklung und Unterstützung bei der Lehrevaluation und der Qualitätssicherung der Lehre sowie für die Weiterentwicklung der Studiengänge.

Studiengebühren
hießen in Niedersachsen offiziell Studienbeiträge. Die Studienbeiträge wurden in Niedersachsen zum Wintersemester 2014/2015 abgeschafft und durch Kompensationszahlungen des Landes (sogenannte Studienqualitätsmitteln) ersetzt.

Studienguthaben
umfasst die Anzahl der Semester der Regelstudienzeit für den gewählten grundständigen Studiengang plus sechs weitere Semester. Für einen nachfolgenden konsekutiven Masterstudiengang erhöht sich das Studienguthaben um die Anzahl der Semester für die Regelstudienzeit dieses Studiengangs. Ist das Studienguthaben aufgebraucht, fallen Langzeitstudiengebühren an.

Studienordnung
legt den Inhalt und Aufbau eines Studienganges an einer bestimmten Hochschule fest.

Studienrichtung
bezeichnet einen gewählten fachlichen Schwerpunkt innerhalb eines Studiengangs, in dem spezielle Kenntnisse erworben werden.

Studienservice-Center (SC)
ist ein zentraler Servicebereich der TU Braunschweig, der alle Beratungs-, Informations-, und Serviceleistungen für Studierende unter einem Dach vereint.

Studierendenschaft
ist die Gesamtheit der immatrikulierten Studierenden. Als rechtsfähige Teilkörperschaft der TU Braunschweig hat die Studierendenschaft ein Recht auf Selbstverwaltung.

Stud.IP
ist das Lernmanagementsystem der TU Braunschweig. Studierende können hier ihren Stundenplan erstellen, sich in Veranstaltungen eintragen, Lehrmaterialien herunterladen, Studiengruppen gründen und vieles mehr.

TUcard
ist der elektronische Studierendenausweis. Darüber hinaus erfüllt die Chipkarte die Funktion von Semesterticket, Bibliotheksausweis, Mensakarte sowie Bezahlkarte für Druckkontenaufwerter und dient zur Identifikation bei Hochschul- und Studierendenwahlen.

Tutorium
ist eine Lehrveranstaltung des Grundstudiums, bei der Grundkenntnisse vertieft und Grundfertigkeiten eingeübt werden können. Fortgeschrittene Studierende helfen dort den jüngeren Studentinnen und Studenten.

Übung
ist eine Lehrveranstaltung, in der die im Rahmen einer Vorlesung vermittelten Kenntnisse angewendet und vertieft werden.

Universitätsbibliothek
versorgt die TU Braunschweig mit Literatur, Medien und Information. Studierende können mit ihrem Studierendenausweis, der TUcard, Bücher oder Zeitschriften ausleihen. In den Räumen der Universitätsbibliothek gibt es Plätze, an denen Studierende im Lesesaal oder in Arbeitskabinen lernen können.

Urlaubssemester
siehe Beurlaubung.

Vertiefungs|fach, -richtung
siehe Studienrichtung.

Vizepräsidentin und Vizepräsident
ist eine Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer, die/der dem Präsidium der TU angehört. Die sogenannten nebenamtlichen Vizepräsidenten werden auf Vorschlag des Senats ernannt und amtieren zwei Jahre.

Vizepräsidentin oder Vizepräsident, hauptberuflich
nimmt die Aufgaben der Personal- und Finanzverwaltung hauptberuflich wahr. Sie oder er wird auf Vorschlag des Senats ernannt und amtiert sechs Jahre.

Verwaltungskostenbeitrag
siehe Semesterbeiträge.

Vollversammlung
die Versammlung der Studierendenschaft beschließt Empfehlungen an die Organe der­ studentischen Selbstverwaltung.

Vorkurs
ist eine Lehrveranstaltung, die vor Studienbeginn stattfindet. Kenntnisse, die für das Studium notwenig sind, sollen dadurch aufgefrischt werden.

Vorlesung (VL)
ist eine Lehrveranstaltung, bei der die Hochschullehrerin oder der Hochschullehrer einen Vortrag zu einem bestimmten Thema hält. Die Vorlesungen finden meist vor vielen Zuhörern statt und es gibt kaum Möglichkeiten zur Diskussion.

Vorlesungsverzeichnis (VLVZ)
verzeichnete alle Lehrveranstaltungen des laufenden Semesters und ist online einsehbar. Es enthält eine Kurzbeschreibung der Voraussetzungen, Inhalte und Ziele der jeweiligen Lehrveranstaltungen.

Wahlpflichtfach
ist ein Studienfach, welches aus einem in der Studienordnung mehr oder weniger festgelegten Katalog zu wählen ist und das in geringem Umfang studiert wird.

Wartesemester
bezeichnet die Zeit, die zwischen dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (i.d.R. Abitur) und der Erstimmatrikulation an einer Hochschule vergeht.

Weiterbildungsstudium
wendet sich an Absolventinnen und Absolventen und an Personen, die die erforderliche Eignung für das Studium im Beruf oder auf andere Weise erworben haben.

WiSe, WS
sind Abkürzungen für das Wintersemester.

Workload
bezeichnet den zu erwartenden Arbeitsaufwand, der für die Bewältigung des Studiums erbracht werden muss. Das Arbeitspensum wird von den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern festgesetzt und in Zeitstunden gemessen. Es setzt sich zusammen aus der Anwesenheit in Veranstaltungen (inklusive Vor- und Nachbereitung), der Zeit für die Prüfngsvorbereitung, der Zeit für die Studien- und Abschlussarbeiten und der Zeit für das Selbststudium.

Y-Nummer
ist der persönliche Identifikationscode für Nutzer der zentralen EDV des Gauß-IT-Zentrums (GITZ).

Zentral-Campus/Hauptcampus
zum zentralen Bereich der TU gehören die Gebäude zwischen Mühlenpfordtstraße und Hagenring mit der Pockelsstraße und dem Forum. Lagepläne

Zentrale Einrichtung
ist eine wissenschaftliche Einrichtung oder Betriebseinheit, die dem Präsidium zugeordnet ist und der gesamten Hochschule dient. Zentrale Einrichtungen sind zum Beispiel das Sport- und das Sprachenzentrum oder die Universiätsbibliothek.

Zentrale Studienberatung (ZSB)
informiert und berät Studieninteressierte, Studierende und Absolventen bei Fragen rund um das Studium.

Zusatzstudium
wird neben oder nach einem grundständigen Studium absolviert und ist für eine Berufsqualifikation nicht erforderlich.

Zuzugsprämie
ist eine einmalige Zahlung der Stadt Braunschweig in Höhe von 200 Euro an Studierende, die sich in Braunschweig mit Hauptwohnung anmelden.

Zweitstudium
ist ein grundständiges Studium, welches nach einem erfolgreich abgeschlossenen ersten Studium aufgenommen wird.


  aktualisiert am 25.07.2017
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