Stud.IP an der TU Braunschweig

Lernmanagementsysteme dienen an Hochschulen in erster Linie der Koordination und Begleitung von Präsenzveranstaltungen. Die Schwerpunkte liegen in der Organisation, der Kommunikation und der Bereitstellung von Lehr-/Lernmaterialien. Stud.IP ist eine internetbasierte Open-Source-Software, die von verschiedenen niedersächsischen Hochschulen eingesetzt und weiterentwickelt wird. Die Entwicklung von Stud.IP wird koordiniert vom Stud.IP e.V. Unterstützt wird der Verein u.a. durch U Osnabrück, U Oldenburg, U Bremen, LU Hannover, HAWK, FH Jena und H Rhein-Main. Weitere Informationen zur Open-Source-Software Stud.IP finden Sie hier.

Stud.IP an der TU Braunschweig

Grafik: Was kann Stud.IP?
Bildnachweis: Stefan Gaertner/TU Braunschweig

Stud.IP steht seit 2011 als hochschulweit nutzbares Lernmanagementsystem (LMS) an der TU Braunschweig zur Verfügung. Die Koordination von Stud.IP ist in der Projektgruppe Lehre und Medienbildung am Präsidium der TU Braunschweig angesiedelt.

Die Server, auf denen Stud.IP betrieben wird, stellt das Gauß-IT-Zentrum zur Verfügung, die Mittel für die studentischen Hilfskräfte des technischen und des Benutzersupports werden hauptsächlich durch Studienbeitragsmittel finanziert.

Zu erreichen ist unsere Installation unter der Webadresse https://studip.tu-braunschweig.de/.

Mit ihrer Nutzerkennung beim Gauß-IT-Zentrum haben alle Mitglieder der TU Braunschweig Zugang zum System.

Die Einbindung von Stud.IP in die IT der Hochschule

Seit Sommersemester 2011 ist Stud.IP an die Verwaltungssysteme der TU Braunschweig angebunden. D.h. alle Veranstaltungsdaten, wie sie zum Semesterbeginn in Stud.IP bereit stehen, werden aus anderen Verwaltungssystemen synchronisiert. Hiermit wurden im Wesentlichen drei Ziele verfolgt:

  • Die Studierbarkeit aller Pflichtveranstaltungen sollte gewährleistet sein, d.h. zeitliche Überschneidungen, auch durch Terminverschiebungen, sollten vermieden werden.
  • Die Studierenden sollen im Vorlesungsverzeichnis (LSF) sowie in Stud.IP die gleichen Informationen zu den Veranstaltungsterminen und -räumen erhalten.
  • Alle Lehrveranstaltungen stehen den Lehrenden zum Semesterstart automatisch zur Verfügung.
Visualisierung der Verknüpfung von MHB, LSF und Stud.IP
Bildnachweis: Stefan Gaertner/TU Braunschweig

Das obige Bild beschreibt den Ablauf der Erstellung einer Veranstaltung bis zum Erscheinen in Stud.IP. Am Anfang des Prozesses steht das Modulhandbuch (MHB). Darin werden von den Stundenplanern und -planerinnen der jeweiligen Fakultät die Grunddaten (z.B. Raumwünsche, Zeiten und Detailbeschreibungen) der Veranstaltungen eingepflegt. Vom MHB wandern die Daten nun in das Online-Vorlesungsverzeichnis (HIS-LSF-Modul des QIS-Portals). Dort findet die Genehmigung und Buchung der Räume statt. Außerdem werden die Veranstaltungen noch einmal überprüft, bevor sie dann ca. 4 Monate vor Semesterstart zu Stud.IP übertragen werden. Beide Synchronisationsschritte werden nur in eine Richtung durchgeführt. Das LSF gilt für Termine und Räume als führendes System.